foto by: dalbera

Der neugegründete Arbeitskreis Netzpolitik der NRW Jusos trifft sich jetzt am 23. März zum Launch im Essener Unperfekthaus. Themen wie Datensicherheit, Datenschutz, Netzpolitik, Bürgerrechte im Internet und E-Democracy sollen zukünftig in einem eigenen Netzwerk auf Landesebene koordiniert werden.

Das Kapitel „Digitale Teilhabe und Sicherheit“ aus unserem Programm zur Landtagswahl am 9. Mai 2010, das sich mit Netzpoltik auseinandersetzt, ist mit Sicherheit wegweisend. Auf dem Landesparteitag der NRWSPD wurden zudem darüber hinaus weiter gehende Anträge zu diesem Kapitel berücksichtigt. Es tut sich eine Menge bei der NRWSPD in puncto Netzpolitik.

Nun wird ein zusätzlicher Juso-Arbeitskreis für weitere positive Impulse sorgen. Und das freut nicht nur den Pottblogger.

Du willst dich für die Veranstaltung anmelden? Hier: Anmeldung


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

11 Kommentare

  1. Christian Karpus 24. März 2010 · 9:21 Uhr

    Es ist sehr schön, dass sich die Jusos nun um das Thema Netzpolitik kümmern wollen. Das Verhalten der Moderatoren hier im Blog hat mich zutiefst erschüttert. Ich hatte den Eindruck, missliebige Kommentar wurden in der Vergangenheit unter Hinweis auf eine angeblich nicht zulässige Anonymität in diesem Blog gelöscht.

    Der Aufruf seine Kommentare mit dem vollen richtigen Namen zu unterzeichnen, zeigt, dass die SPD diesen Blog nicht als Diskussionsplattform nutzen möchte sondern als Propagandamittel.

    Selbst sozialdemokratische Landesregierungen versuchen mit viel Engagement und Geld den Menschen im Lande zu vermitteln, dass sie nur im äußersten Ausnahmefall ihre persönlichen Daten ins Netz stellen sollen und dann kommt da so ein kommerziell betreutes NRW-Blog daher und verhält sich wie der Bock im Garten.

    Ich hoffe der AK Netzpolitik kann da kurzfristig seine Kompetenz einbringen und darauf hinwirken, dass die Diskussionsregeln „verbrauchergerecht“ überarbeitet werden.

    E-Demokratie ist ein super spannendes Thema, aber wenn die Parteien merken, was das bedeutet, werden sie das ganz schnell abwürgen.

    Toi, Toi, Toi

    Ihr

    Christian Karpus

    • Merle 24. März 2010 · 11:56 Uhr

      Lieber Christian Karpus,

      gerne stelle ich Ihnen unsere Gründe dar, die uns bei den Kommentaren in unserem Blog die Angabe des Klarnamen fordern ließen.

      In der Vergangenheit kam es häufiger dazu, dass Beiträge anonymer Verfasser die Diskussion nicht gerade weitergebracht haben. Die Anonymität kann offenbar wie ein Deckmäntelchen wirken, in dessen Schutz sich manch einer anders verhält, als es für eine sachliche thematisch orientierte Diskussion über Politik förderlich ist. Wir sind der Meinung, dass man in einem Parteienblog fordern kann, dass der einzelne Teilnehmer mit seinem tatsächlichen Namen für seine Meinung einsteht. Es geht darum, zu Themen Stellung zu beziehen und Farbe zu bekennen.

      E-Mail-Adressen nutzen wir ausschließlich, soweit erforderlich, zu Moderationszwecken. Wir werten sie in keiner Weise zu Propagandazwecken aus und nutzen sie auch nicht dazu, „Propagandamittel“ zu verschicken.

      Selbstverständlich lassen wir auch kritische Kommentare zu. Noch einmal: Wir wünschen uns eine rege, sachliche Diskussion zu unseren Blog-Beiträgen.

      Schöne Grüße
      Ihre
      Merle Schulte

  2. Christian Karpus 24. März 2010 · 20:59 Uhr

    Sehr geehrte Frau Merle,

    was ich bei Ihnen vermisse, ist zum einen eine gewisse Konsequenz, da Sie selbst Ihre Beiträge bisher nur mit Ihrem Vornamen gezeichnet hatten und auch andere Kommentare, die mit einem Allerweltsnamen unterschrieben waren, haben Sie auch nicht gelöscht. Ausserdem ist es ja ein Leichtes sich einen real klingenden Nickname zu suchen und dann können Sie die Kommentare ja auch nicht einfach löschen. Da ist es dann doch ehrlicher einen offensichtlichen Nickname zu verwenden.

    Auch möchte ich Sie bitten, an junge Menschen zu denken, die ohne darüber nachzudenken ihre unausgereifte Meinung zu irgendwelchen Themen hier posten und sich irgendwann einmal darüber ärgern, dass sie bei einer Bewerbung vorgehalten bekommen, dass sie zu einer bestimmten politischen Frage einmal Statements ins Internet gestellt haben, die mit der Firmenphilosophie nicht vereinbar sind.
    Da mögen Sie sagen, das sind sie selber schuld, aber ich denke, da anders und ich glaube, viele Jugend- und Datenschützer würden mir da Recht geben.

    Vielleicht schauen Sie auch einmal bei Ihrer Konkurrenz nach, die ist bedeutend liberaler.

    Bei mir bleibt weiterhin der Verdacht, dass hier versucht wird, missliebige Meinungen zu unterdrücken.

    Mit freundlichem Gruß

    Ihr Christian Karpus

  3. Christian Karpus 24. März 2010 · 21:01 Uhr

    sorry, habe mich verschrieben, es muss natürlich

    Sehr geehrte Frau Schulte,

    heissen, aber das Merle hatte sich wohl schon in meinem Kopf festgesetzt.

    Das war wirklich ein Versehen.

  4. Dietrich Zobel 25. März 2010 · 19:43 Uhr

    Glaub nicht dass sie missliebig waren. Wenn ich mir viele Kommentare im Internet immer wieder durchlese, da wünsch ich mir es würdem mehr gelöscht. Demokratie heisst ja nicht „sich jeden Blödsinn gefallen lassen“. Der gesunde Menschenverstand sagt das doch. Kritik steht hier doch genug drin. Wo sollen die denn was weg gelöscht haben? Hauptsache Meckern.

  5. Christian Karpus 25. März 2010 · 21:16 Uhr

    @ Dietrich Zobel

    schrieb:
    Demokratie heisst ja nicht “sich jeden Blödsinn gefallen lassen”.“

    Die gelöschten Kommentare waren teilweise hier ja zunächst zu lesen und keinesfalls „Blödsinn“. Erst später wurden sie dann gelöscht. Ich denke auch, dass die Leser selber entscheiden können, ob es Blödsinn ist oder nicht. Dafür brauche ich keinen sich sozialdemokratisch nennenden Oberzensor.

  6. Dietrich Zobel 25. März 2010 · 22:11 Uhr

    Ich fand sie Blödsinn.

  7. Christian Karpus 26. März 2010 · 0:44 Uhr

    Sehr geehrter Herr Zobel,

    da müssen Sie mal genauer werden, welche Kommentare, die gelöscht wurden, fanden Sie, seien Blödsinn gewesen?

    Ich würde mich hier auch nicht mehr wundern, wenn hinter dem vermeintlichen Klarnamen „Dietrich Zobel“ sich der Blogzensor verstecken würde, denn eine „Dietrich Zobel“ finde ich im ganzen Netz nicht und dass gerade hier in diesem verlassenen Blog jemand zum ersten mal einen Kommentar schreibt, ist doch eher unwahrscheinlich.

    Also wer immer dahinter steckt:

    Gute Nacht

  8. Dietrich Zobel 26. März 2010 · 18:06 Uhr

    Ich kenne die Gelöschten zugegeben nicht. Aber die anderen Beiträge von diesen Schreibern find ich oft Blödsinn. Wird man ja mal sagen dürfen.Toll daß sie mich deshalb sofort suchen weil ich anderer Meinung bin. Gut daß sie mich in der späten Nacht nicht gefunden haben. Schöne Netzdemokratie.

  9. Christian Karpus 26. März 2010 · 22:03 Uhr

    Sie haben es auf den Punkt gebracht:

    Schöne Netzdemokratie!

  10. Beispiel-Name 9. Oktober 2010 · 20:54 Uhr

    Zitat:

    Sie haben es auf den Punkt gebracht:

    Schöne Netzdemokratie!

    ——————————————

    Ob Pro oder Contra, ich glaube beides muss stehen bleiben…

    gruß

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.