Eines der letzte Woche vorgestellten Großplakate trägt den Titel Vertrauen. Das Wort an sich ist laut Online-Lexikon Wikipedia seit dem 16. Jahrhundert bekannt,  geht auf das gotische „trauan“ zurück und gehört zur Wortgruppe um „treu“. Es bedeutet so viel wie fest und sicher, aber auch glauben und hoffen. Vertrauen ist somit ein lang bewährtes und bedeutungsschweres Wort.

Leider bekommt es in letzter Zeit Konkurrenz von Modewörtern wie Ellbogen- oder Ich-Gesellschaft. Es ist nicht mehr selbstverständlich, jemandem zu vertrauen – und wenn, dann doch meist nur sich selbst. Alles geht nach dem Credo: „Nur die Harten kommen in den Garten“.

In einer solidarischen und gerechten Gesellschaft ist für solch eine Auslegung aber kein Platz. Deshalb titelt die NRWSPD „Vertrauen – in ein NRW, das wieder zusammenhält“. Gemeinsinn, Fairness und Teilhabe müssen Vorrang haben und statt dem Markt muss der Mensch wieder im Mittelpunkt stehen.

Deshalb steht die NRWSPD für…

… die Unterstützung von Familien.

Eltern, die Hilfe benötigen, muss ein familiennahes Netz von Unterstützungsangeboten zur Verfügung stehen. Denn wir dürfen kein Kind mehr verlieren!

… die Bekämpfung von Kinderarmut.

Kinder dürfen nicht die Armut ihrer Eltern tragen! Die NRWSPD wird den Ganztag in Kitas und Schulen ausbauen und dafür sorgen, dass Kinder gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

… die Sicherung der Gesundheitsvorsorge und gute Pflege.

Die Zwei-Klassen-Medizin muss gestoppt werden! Die von Schwarz-Gelb geplante Einführung der Kopfpauschale führt zur Spaltung der Gesellschaft. Deshalb fordert die NRWSPD ein solidarisches Gesundheitssystem, in dem die Kosten für Gesundheit gerecht auf alle Schultern verteilt werden.

… Erfahrungen, die stärken.

Ältere Menschen bleiben in unserer Gesellschaft oft auf der Strecke und fühlen sich nicht mehr gebraucht. Deshalb ist es wichtig, durch gezielte Programme Jung und Alt zusammen zu bringen, damit junge Talente von den reichen Erfahrungen Älterer lernen und profitieren können.

… die Gemeinsamkeit in Vielfalt.

Gerade Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit bereichern unsere Gesellschaft. Diese Vielfalt muss stärker anerkannt und die  gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen gefördert werden. Dabei ist ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Baustein in einer solidarischen Gemeinschaft, in die unterschiedlichen Erfahrungen und Vorstellungen eingebracht werden können.

Die NRWSPD möchte für eine Gesellschaft arbeiten, in der die Menschen sagen: „Wir in Nordrhein-Westfalen halten zusammen!“


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

2 Kommentare

  1. Tweets die Wir-Gefühl statt Ich-Gesellschaft | Weblog der NRWSPD erwähnt -- Topsy.com 3. April 2010 · 22:26 Uhr

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Andreas Rimkus erwähnt. Andreas Rimkus sagte: Wir-Gefühl statt Ich-Gesellschaft | Weblog der NRWSPD http://bit.ly/94bNMq […]

  2. Die kleinen großen Dinge dieser Wahl | Weblog der NRWSPD 12. April 2010 · 10:24 Uhr

    […] mit welchen Losungen die NRWSPD in den kommenden Wochen kämpfen möchte. Freude, Zuversicht, Vertrauen, Respekt und Verantwortung sind da die Schlagwörter. Fernab dieser großen […]

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.