Nach den Auftritten bei „ZDF.login“ und „Sie oder Er“ stellt sich Spitzenkandidatin Hannelore Kraft der nächsten interaktiven Gesprächsrunde.

Die Hörerinnen und Hörer von 1live haben noch bis zum kommenden Sonntag die Gelegenheit, im digitalen Gästebuch des Radiosenders Fragen an die NRWSPD-Vorsitzende zu stellen. Die entsprechende Sendung, in der Hannelore Kraft die Antworten gibt, wird dann von 17 bis 18 Uhr gesendet. Näheres zum Prozedere findest Du hier…


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7 Kommentare

  1. politik-digital.de 26. April 2010 · 10:47 Uhr

    Linkliste Online-Wahlkampf NRW…

    Das Duell Rüttgers gegen Kraft im Netz. Wo kann ich klicken? Die Linkliste zum Onlinewahlkampf in Nordrhein-Westfalen. …

  2. Kajot 26. April 2010 · 22:43 Uhr

    Ich finde Ihren Wahlkampf mal erfrischend unkompliziert , ohne „keifende“ Sprüche wie der Ihrer Wahlgegner. Mein Problem in der Vergangenheit war . das polit. Mandatsträger nach Abwahl nahtlos in führende Posten der Industrie gewechselt sind, Industrien/Banken usw. ,die von den Genannten bei Entscheidungen bevorteilt wurden.In den vergangen 10-20 Jahren fällt mir da spontan mehr als ein Dutzend ein, sowohl in der Landes- als auch in der Kommunalpolitik .Sie sollten auch solch ein Thema mal in die Wahldiskussionen werfen. Das Versprechen zum Wohle des Volkes ändern sich sofort zum eigenen Wohl…
    Diese Them halt ich mal für diskussionswürdig….
    ansonsten „viel Erfolg“ !!
    Ich werde nach längerer Wahlverweigerung mal wieder zur Wahl gehen , in der Hoffnung es ändert sich mal was.
    In diesem Sinne ..“Glück Auf “ … mit Ihnen würde ich gern mal Diskutieren..als Normalverbraucher :-)

    • Marcel 27. April 2010 · 15:26 Uhr

      Lieber Kajot,

      Danke für das Lob und für den Diskussionsbeitrag, den wir gerne weiterleiten. Du sprichst da natürlich ein heikles Thema an. Allerdings ist es schwierig, hier den einen generellen Lösungsweg aufzuzeigen.

      Karenzzeiten, wie man sie da beispielsweise fordern kann, sind bei manchen Spitzenmanagern vertraglich geregelt. In der Politik ist das nicht üblich. Warum? Einerseits lebt Politik auch davon, dass Menschen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund sich engagieren und ggf. nach einigen Jahren ins Berufsleben zurückkehren. Erschwert man das weiter, produziert man letztendlich den Typus des Politikers, der bis ins hohe Alter sein Geld im Parlament verdienen muss und sich komplett von Politik abhängig macht.

      Es gibt aber auch noch einen anderen Grund. Die Karenzzeiten von Spitzenmanagern sind auch deshalb möglich, weil dort exorbitant verdient wird. Die deutsche Bundeskanzlerin verdient in etwa das gleiche Geld wie der Direktor einer kleineren Kreissparkasse. Mit Managergehältern kann kein Politiker mithalten. Die Konsequenz aus der Forderung nach einer Karenzzeit wäre, dass man Politiker auch Jahre nach dem Ausscheiden aus ihrem Amt noch dafür entschädigen müsste, da sie keine Angebote aus bestimmten Wirtschaftsbereichen annehmen.

      Hinzu kommt, dass das wir die „freie Wahl des Arbeitsplatzes“ grundgesetzlich garantieren. Auch hier wäre es schwierig, Politikerinnen und Politiker anders zu behandeln als jede Bürgerin, jeden Bürger des Landes.

      Beste Grüße!

  3. Arne Schauer 27. April 2010 · 6:48 Uhr

    TV Duell

    Frau Kraft war nicht sehr schlecht, aber leider so müde wie auf dem Foto.
    Mit diesem Elan wird man nicht Ministerpräsidentin.
    Rüttgers war wie immer – auch nichts.
    Aber wenn man ein Land regieren will und Leute nach jahrelanger Enttäuschung von der SPD mobilisieren will, muss man schon etwas engagierter und lebhafter sein.
    LG AS

  4. Arne Schauer 27. April 2010 · 6:51 Uhr

    Leider finde ich nach dem Lesen vieler Kommentare immer wieder den alten SPD Fehler, mam ist mit dem Erreichten zufrieden und findet sich großartig.
    (System Müntefering)
    Änderungen kann man nur bewirken, wenn man die Ärmel hochkrempelt und mit viel Schwung loslegt, aber dazu ist es eigentlich schon zu spät.
    Das vermisse ich, wobei ich keine Marktschreierei meine!
    LG AS

  5. Arne Schauer 27. April 2010 · 6:59 Uhr

    TV Duell:

    leider waren gefühlt 80 % der Sendezeit nur für Schulen und Kinder da.
    Wo sind die Sorgen für die Rentner, die sich ja dynamischer entwickeln als die Kinderzuwachsraten.
    Wir brauchen bei einer zunehmend älteren Bevölkerung und schwindender Geburtenrate eben mehr ordentliche Altenpflegestätten als Kindergärten und Schulen.
    Geld? – ist doch eigentlich genug da:
    wir geben Geld aus in Afghanistan, Somalia, Griechenland, Timbuktu und sonst wo auf der Welt, wo einer schreit sind wir helfend da.
    Warum bringen wir nicht erstmal unser schönes Land in Ordnung, unsere Heimat und wenn dann etwas übrig bleibt kümmern wir uns solidarisch um den Rest der Welt.

  6. Gerd Schibulski alias THE ZONK 27. April 2010 · 18:16 Uhr

    @ Marcel
    Wer Führungsverantwortung für ein hohes operatives Budget hat und dazu für die anvertrauten Angestellten und deren Familien, der macht den Job nicht für ein Butterbrot.
    Ein Politiker hat deswegen weniger, weil er vom Staat einen Haufen Schergen finanziert bekommt, die ihm das Denken abnehmen. Und die Entscheidungsverantwortung, die kann er im Gegensatz zu einem Unternehmer (nicht: Manager) auf andere abschieben. Ein Politiker kann so doof sein, wie er will, er braucht nicht viel, um wiedergewählt zu werden. Ein Unternehmer macht einen Fehler und ist weg vom Fenster. Die Arbeitsplätze gleich mit.
    Sicher, was Manager (nicht: Unternehmer, notabene) und Banker angeht, so sind deren Gehälter im Gegensatz zur Leistung exorbitant gestiegen – udn wir erinnern uns alle noch an Ackermann & co in entsprechenden „Siegerposen“.
    Weil die Politiker so arm sind, müssen sie sich etwas dazuverdienen wie Rüttgers in NRW oder Gabriel in NDS bei VW oder in Bremen. Die Leistung ist nicht gefragt, sondern lediglich „klientelgeneigte“ Politik. Nach der aktiven Zeit kommen beim politiker dann die „Goodies“… zB bei Gazprom oder … wie hiess nochmal der Assistent von Ypsilanti, der den Aufsichtsratsposten bei einem alternativen Energieviersorger innehatte?
    Siehste Marcel, bei dem, was die Politiker leisten – also gemessen an dem, was als Problem konkret gelöst wird – da müssten die eigentlich noch etwas an das Volk zurückzahlen.
    Schiess also mal nicht immer auf Leistungsträger, sondern auf Leistungsverhinderer und Rentenlügner!
    Weisste, was mich freut?
    Dass Clement und Merz richitg gute Jobs gefunden haben. Due zahlen auch ihre Steuern hier. Aber warum wirds denen geneidet, wo unser aller Gazprom – Gerd doch die eigentliche „Heuschrecke“ ist? Das musst mir mal erklären…
    Kannst mal eruieren, was so ein Gewerkschaftsfunktionär monatlich nach Hause bringt? Was verdient man denn so in den Chefetagen von DGB oder Verdi? Mach mal die Zahlen ruhig publik…
    Ach, wer Gewerkschaften mag, der sollte sich mal die Spesenrechnungen der Funktionäre ansehen…nur mal so by the way….

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