„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich möchte, dass NRW wieder erfolgreicher, gerechter und sozialer wird. Das heißt für mich, dass wir bei den Kindern anfangen. Wir dürfen kein Kind mehr zurücklassen! Deshalb müssen wir die Eltern früher und gezielter unterstützen. Dafür brauchen wir handlungsfähige Kommunen. Und wir brauchen eine Veränderung des Bildungssystems, damit Bildung nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängt.

Ganz wichtig ist, dass wir auf dem Arbeitsmarkt wieder zu sicheren Arbeitsverhältnissen zurückkommen. Wir müssen den Weg in die Dumpinglohngesellschaft beenden. Denn er führt uns wirtschaftlich nicht zum Erfolg und auf der anderen Seite schadet er dem sozialen Zusammenhalt.

Das sind klare Entscheidungen, die zur Wahl stehen. Wollen Sie das „Wir“ in der Gesellschaft stärken oder sind Sie für die „Ellbogengesellschaft“? Ich glaube, NRW hat eine klare Entscheidung am 9. Mai. Ich baue auf die solidarische Mehrheit in diesem Land,  auf die vielen Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, in Vereinen, Verbänden und auch in den Kirchen. Auf alle, die wollen, dass wir zusammen bleiben und sich die Ellbogengesellschaft nicht durchsetzt, dass das ICH nicht im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch im Mittelpunkt von Politik.

Dafür trete ich ein am 9. Mai und bitte um Ihre Stimme: zwei Stimmen für die SPD. Danke!“


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16 Kommentare

  1. Rita Nebel 26. April 2010 · 20:04 Uhr

    Hallo Hannelore, ich fand Dich besser als Jürgen Rüttgers und auch Dein Schlusswort war besser! Ich wünsche Dir und uns, dass Du die Wahl am 09.05. gewinnen wirst!
    LG Rita

  2. Tweets die TV-Duell: Schlusstatement von Hannelore Kraft | Weblog der NRWSPD erwähnt -- Topsy.com 26. April 2010 · 20:48 Uhr

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von NRW Jusos, Oliver Liebchen erwähnt. Oliver Liebchen sagte: RT @roland_adelmann: Das Schlussstatement von Hannelore Kraft jetzt nachlesen: http://twurl.nl/b0ppj2 #nrwspd #ltw10 #tvduell […]

  3. Frauke 26. April 2010 · 21:00 Uhr

    Das Schlusswort war das Beste !

    Die Argumente waren schlüssiger und nachvollziehbarer !!

    Ich wünsche uns allen dass wir die Wahl gewinnen und Dir dass Du Ministerin von NRW wirst !

    Für ein gerechteres und sozialeres Deutschland !

    Wir brauchen nicht noch mehr 400 Euro Kräfte – wir brauchen Lohn wovon man leben kann ohne Zuschüsse vom Staat !!

  4. AWHMovie 27. April 2010 · 8:00 Uhr

    Wir freien Menschen in NRW waren das Herz dieser Nation, es hat sich die Zeit verändert auch das Herz. Aber alle einfachen damaligen Arbeiter haben etwas positives Erschaffen, mit der damaligen SPD, warum sollte der neue technische Arbeiter dieses mit der neuen SPD nicht auch so Schaffen „?“ Darum wähle ich diese SPD und gebe Hannelore Kraft meine Stimme. Glück Auf die SPD erscheint im neuen politischen Kleid.

  5. Dieter 27. April 2010 · 9:33 Uhr

    Nun muß ich sagen und schreiben, Herr Rüttgers will der Arbeiterführer von NRW sein, bei den Duell habe ich nichts davon gemerkt.

    Hannelore Kraft weiß was sie will, auch die Partei SPD weiß was sie will, es wird höchste Zeit auf den Wechsel Nordrhein-Westfalen denn Hannelore hatte im Duell die bessere Karte, Schulbildung, Mindestlöhne, Arbeitslosigkeit, Fortbildung nur einige zunennen. Wir haben die Briefwahl hinter uns, und haben natürlich alle zwei Stimmen der SPD gegeben, da weiß ich das Hannlore Kraft die bessere Ministerpräsidentin ist.

    • Marcel 27. April 2010 · 12:45 Uhr

      Hannelore Kraft bedankt sich bei Euch für die tolle Unterstützung am gestrigen Abend.

      Dazu ihr Statement: „Das war eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Wahlsieg. Die Wählerinnen und Wähler haben deutlich spüren können, dass dieser Ministerpräsident keinen Plan für dieses Land hat. Auch für mich war dieses TV-Duell eine neue, aufregende Erfahrung. Ich bin gestärkt in dieses Duell gegangen, weil ich mich von der Partei getrag…en gefühlt habe. Dafür möchte ich mich bei Euch allen ganz herzlich bedanken. Eure Hannelore“.

      Und nicht vergessen: Morgen Abend geht’s mit der Elefantenrunde weiter.

  6. Gerd Schibulski alias THE ZONK 27. April 2010 · 9:55 Uhr

    Die SPD erscheint im neuen Kleid?
    „Sehet, der Kaiser geht ja nackt!“…
    Wenn die Linkspartei der Mantel dieser neuen Einkleidung ist, dann gute Nacht, SPD. Existentieller, irreparabler Fehler!

    • Kiki Schunk 27. April 2010 · 16:26 Uhr

      Jetzt bin ich aber wirklich froh, daß hier wenigstens einer die Augen und Ohren offen hatte!
      Die vehemente Weigerung eines eindeutigen Statements gegen Links kostet Hannelore Kraft die Mehrheit, da bin nicht nur ich mir sicher. Ein zweites Duell wird es nicht geben, also ist der Drops gelutscht. Sehr, sehr schade, Frau Kraft, daß Sie diese Chance gestern verpaßt haben!

  7. UlliMueller 27. April 2010 · 19:47 Uhr

    Ich denke, ein eindeutiges Statements gegen rechts wäre im Angesicht HartzIV, Afghanistan, … sicherlich hilfreicher!

    Nicht nur ich weiß, unserer Wähler bleiben den wahlen fern, weil sie enttäuscht wurden.
    Halbherzigkeiten sind da vollkommen unzureichend.
    Ich habe keine Probleme mit unseren Exgenossen und Gewerkschafter zusammen zu arbeiten, für die Zukunft ist das der einzige Weg.

  8. Gerd Schibulski alias THE ZONK 27. April 2010 · 21:50 Uhr

    Was sollen Statements gegen Afghanistan und Hartz IV?
    WIR haben die Bundeswehr nach Afghanistan gesendet!
    Schon vergessen?
    WIR haben HARTZ IV initiiert und implementiert, die Idee des VW- Loddels Peter Hartz.
    Schon vergessen?
    Die Rechten bekommen in Deutschland nicht mehr viel auf die Reihe, die sind für die Wahl und unsere Partei nicht die Gefahr – die Bevölkerung ist auf dem rechten Auge so wachsam, wie sie auf dem linken Auge sehend blind ist.
    Woher kommt denn das SED/PDS/LNIKE/ Linksparteivermögen?
    Wie finanzieren die sich?
    Wie viele alte „Kader“ bestimmen noch mit? Wieviele alte Stasis sind da noch in einflussreichen Parteiposten?
    Wenn durch die SPD, die ich für eine demokratische Partei gehalten habe (Dankesschreiben an Ypsilanti, die hat´s halt versaut) die Linke endgültig salonfähig gemacht werden soll, dann können wir uns von demokratischen Werten verabschieden.
    Oder warum sonst werden die Linke bzw. Einzelpersonen dieser Partei vom Verfassungsschutz beobachtet? Aus Spässken?
    Was die Gewerkschaften anbelangt:
    Das alte Feindbild vom bösen Unternehmen( das sind die, die die Arbeitsplätze vergeben) und vom guten Arbeiter können wir vergessen. der Krieg ist aus. Oder wen soll so ein Moloch wie VERDI vertreten? Wieviel verdienen Bsirske Peters & co so Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr? Wieviel verdient ein Angestellter mit zwei Kindern? Da liegen Welten zwischen!
    Aber Uli Müller kapiert es nicht: 68 ist vorbei.
    Wir dürfen und müssen wieder selber denken, als nur dumpf dem hinterherzurennen, der am lautesten brüllt und die tollsten Versprechungen macht…

    • UlliMueller 28. April 2010 · 11:38 Uhr

      Finde ich doch was ich unten geschrieben habe an andere Stelle besser gesagt.

      Als ehemaliger Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands stehe ich heute vor euch und sage: Die Linke steht in der Tradition der deutschen Arbeiterbewegung! Sie steht in der Tradition derer, die unter den Sozialistengesetzen Bismarcks verfolgt waren und sie stehen in der Tradition derer, die in den Konzentrationslagern Hitlers umgekommen sind, und sie fühlt sich dem Erbe derer verpflichtet, die als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der DDR eingesperrt waren wie den Kommunistinnen und Kommunisten, die in der Bundesrepublik Deutschland eingesperrt und verfolgt wurden. Beides gehört zusammen, und beides muss gesagt werden.

      Drei Leitfiguren der Arbeiterbewegung möchte ich uns heute in Erinnerung rufen. Da ist zunächst Rosa Luxemburg, die große Sozialistin. Ihr Erbe heißt: „Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden“. Da ist Karl Liebknecht, der wirklich mit seinem Leben gezeigt hat, dass nichts schwerer ist, als dem Geist der Zeit zu widerstehen, der das chinesische Sprichwort bestätigt hat: „Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom“. Karl Liebknecht war ein Mann, der Widerstand geleistet hat. Er hat das Erbe der Arbeiterbewegung, gegen Krieg zu sein, begründet, als er gegen die Kriegskredite im Deutschen Reichstag gestimmt hat. Und in diesem Sinne fühlen wir uns auch einem Mann verbunden, der für mich Anlass war, in die Politik zu gehen, dem Friedensnobelpreisträger Willy Brandt und seinem Satz: „Von deutschem Boden darf niemals wieder Krieg ausgehen!“.

  9. Gerd Schibulski alias THE ZONK 27. April 2010 · 21:51 Uhr

    Nachbrenner:
    Erst jetzt fällt´s mir auf: Der Ulli macht ja Zugeständnisse!
    WOW, er gibt zu, dass Fehler gemacht wurden…
    er scheint lernfähig… vielleicht sollte man noch ne Mark drauf wetten?

  10. Gerd Schibulski alias THE ZONK 28. April 2010 · 9:43 Uhr

    Wer isn AWHMovie?
    Klarer Verstoss gegen die Blogregeln! Der nennt keinen realen Namen!
    Ist der zu blöd, nen Namen zu nennen? Nach den Blogrules hier muss der doch sofort gefeuert werden!

    Ist das auch nach den Blogrules auch legal, hier nur seinen Vornamen zu nennen?
    Wo bleibt nur die verdammte Zensur, wenn man sie hier mal dringend braucht?
    Liebe Blogbetreiber, was soll man davon nur halten? Setzt Euch durch! Schafft klare Verhältnisse!
    Aber schafft mal was!

  11. UlliMueller 28. April 2010 · 10:48 Uhr

    Ja ZonkiBlues,

    fangen wir damit an,
    der Feind MEINES Ffeindes ist nicht zwangsläufig MEIN Freund.

  12. UlliMueller 28. April 2010 · 11:24 Uhr

    Hi ZonkiBlues,

    blau ist immer noch blau
    und Sonnenschein ist auch nach 68 noch kein Mondlicht.
    Der Feind MEINES Feindes ist nicht zwangsläufig MEIN Freund!
    Da ich selbst aus politischen Gründen im Knast war, habe ich zu der Aussage, wir vom Verfassungsschutz überwacht sicherlich ein anders Verhältnis. Und wer Peggy Parnass Film “Von Richtern und anderen Sympathisanten“ gesehen hat, weiß was ich meine. Und nicht vergessen, Hitlers Ostspion Gehlen war z.B. Begründer des BND.
    Darum, Bismarck machte Gesetze gegen die SPD und versuchte die Sozis einzusperren, die bürgerlichen Parteien, Vorläufer der CDUCSUFDP, gaben Hitler die Macht Sozialdemokraten und Kommunisten einzusperren und zu töten, die Grünen standen lange unter Beobachtung der Geheimdienste, … das kann doch fast nur für einen sprechen, so lang man für Demokratie und sozial Menschenrechte eintritt!

    Und immer wieder das Bild, das du von Andrea vermittelst, zeigt doch noch nur, dass deine Ideenwelt im bürgerlichen Verdrehungssumpf verhaftet ist. (Übrigens, in der TAZ gab’s wieder ein gutes Interview mit Andrea, les mal, lesen bildet) Vielleicht hast du auch schon mitbekommen, dass es schon gemeinsame Arbeitstreffen zwischen Grünen, Sozialdemokraten und GenossInnen aus “Die Linke“ gibt, denn es gibt auch ein politisches Leben nach der Wahl.
    Deine durchschaubaren Angriffe auf Gewerkschaftsführer, ich sag dir eins, für das was die leisten, verdienen zu wenig. Sicherlich machen sie auch Fehler, ich auch, das ist nun mal das Los Mensch zu sein und nicht Gott.
    Die Bevölkerung ist auf dem rechten Auge schwer blind, wie kommt es denn sonst, dass wir in NRW oder Bund, … Schwarz-Gelb haben? Wie kann es sein, dass den gierigen Aktionären die Taschen vollgestopft werden, während es für Familien, Bildung, … fehlt.
    Was verkaufst du hier für einen Mist (haste mal gelesen, was du weiter oben geschrieben hast?)
    Du bist und bleibst ein bürgerlicher, so wie auch notorischer Nörgler.

  13. UlliMueller 28. April 2010 · 11:35 Uhr

    Sorry,

    ich seh gerade, das ist an anderer Stelle schon mal besser gesagt worden:

    Als ehemaliger Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands stehe ich heute vor euch und sage: Die Linke steht in der Tradition der deutschen Arbeiterbewegung! Sie steht in der Tradition derer, die unter den Sozialistengesetzen Bismarcks verfolgt waren und sie stehen in der Tradition derer, die in den Konzentrationslagern Hitlers umgekommen sind, und sie fühlt sich dem Erbe derer verpflichtet, die als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der DDR eingesperrt waren wie den Kommunistinnen und Kommunisten, die in der Bundesrepublik Deutschland eingesperrt und verfolgt wurden. Beides gehört zusammen, und beides muss gesagt werden.

    Drei Leitfiguren der Arbeiterbewegung möchte ich uns heute in Erinnerung rufen. Da ist zunächst Rosa Luxemburg, die große Sozialistin. Ihr Erbe heißt: „Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden“. Da ist Karl Liebknecht, der wirklich mit seinem Leben gezeigt hat, dass nichts schwerer ist, als dem Geist der Zeit zu widerstehen, der das chinesische Sprichwort bestätigt hat: „Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom“. Karl Liebknecht war ein Mann, der Widerstand geleistet hat. Er hat das Erbe der Arbeiterbewegung, gegen Krieg zu sein, begründet, als er gegen die Kriegskredite im Deutschen Reichstag gestimmt hat. Und in diesem Sinne fühlen wir uns auch einem Mann verbunden, der für mich Anlass war, in die Politik zu gehen, dem Friedensnobelpreisträger Willy Brandt und seinem Satz: „Von deutschem Boden darf niemals wieder Krieg ausgehen!“.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.