Wieder aufeinender zugehen können (oooh.oooh, flickr)

Jeder dritte hält Deutschland für überfremdet- eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung kommt zu beunruhigenden Ergebnissen.

In wieweit rechtes Gedankengut bereits unsere Gesellschaft unterwandert hat, war bis zur Veröffentlichung der neusten Studie „Die Mitte in der Krise“ der Friedrich-Ebert-Stiftung noch nie so deutlich. Während in den letzten Jahren noch ein leichter Rückgang von antidemokratischen Einstellungen verzeichnet werden konnte, steigt die Zahl der rechten Einstellungen 2010 nach 5 Jahren erstmals an.

Ging man doch bis jetzt immer davon aus, dass es sich bei Menschen mit rechter Einstellung hauptsächlich um Randgruppen handele, um glatzköpfige, Springerstiefel tragende Arbeitslose ohne Perspektive, wird man nun mit seinen Annahmen auf dem Boden der Tatsachen hart aufschlagen.

„Die Ausländer kommen nur hierher um unseren Sozialstaat auszunutzen“-man könnte meinen dies sei ein Propagandaspruch der rechten Szene. Kaum zu glauben, dass 24,3 Prozent der Deutschen dieser These überwiegend oder ganz zustimmen. Auch die Auffassung, dass man Ausländer bei Arbeitsplatzknappheit in ihre Heimat zurück schicken sollte, fand mit sogar 31,7 Prozent überwiegende bis vollkommene Zustimmung. Hinzu kommt, dass laut der Studie mehr als jeder dritte Deutsche grundsätzlich die Auffassung vertritt, dass die Bundesrepublik durch die vielen Ausländer in gefährlichem Maße überfremdet ist.

Woher kommen Menschen, die diesen rechten Aussagen zustimmen?Die Antwort ist ebenso simpel wie beunruhigend: Aus nahezu allen Milieus.

Fremdenfeindlichkeit kommt meist zustande, wo Unsicherheit, geringer Bildungsstand oder Hilflosigkeit bereits den Weg geebnet haben. Doch auch hier lassen sich Beobachtungen machen, die die Ergebnisse etwas differenzieren. Arbeitslose und Senioren sind besonders häufig unter den Befürwortern zu finden. Männer sind durchschnittlich häufiger vertreten als Frauen, Schüler häufiger als Studenten.

Im Vergleich zu den Einwanderungsstatistiken scheinen sich diese Einschätzungen und Ängste der Bürger gegen den Trend zu entwickeln: Laut Statistischem Bundesamt sind die Zahlen der Einbürgerungen seit über einem Jahrzehnt rückläufig, es wanderten mehr Menschen aus als ein.

Umso wichtiger scheint es da, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben statt mit rechten Einstellungen abzuschrecken. Die Deutschen Bürger müssen sich aber, um den Prozess in Gang zu bringen, auch bewegen. Da bringt es nichts, auf rechte Auffassungen auszuweichen. Es gilt einen Schritt auf die Gegenseite zuzugehen.

Denn die Tatsache, dass sich in Deutschland bis dato keine rechte Partei etablieren konnte, ist keinesfalls ein Beweis für Toleranz und Offenheit. Die Autoren der Studie warnen vielmehr davor, dieses Kriterium als Messlatte der Fremdenfeindlichkeit zu betrachten.

Aufklärung statt Abschottung, Offenheit statt Intoleranz, auch mal selbst aktiv werden- so könnten Maßnahmen der Zivilbevölkerung aussehen. Denn Integration beginnt vor Ort.

Ob da die ständige Präsenz des Themas Separation in den Medien (siehe Boulevardpresse) förderlich ist, ist fraglich. In der Politik jedoch sollen und müssen die Themen Integration und Ausländerfeindlichkeit aktuell bleiben, damit sich etwas bewegt.

Hier geht es zur Studie „Vom Rand zur Mitte“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.


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12 Kommentare

  1. The Zonk alias Gerd Schibulski 26. Oktober 2010 · 14:54 Uhr

    Nachdem mein erster Post gleichen Inhalts, den ich heute Mittag hier eingestellt hatte offenbar schneller gelöscht wurde, als Django seinen Colt ziehen kann, hier also noch einmal der Link:

    zu o.g. Thema siehe auch :

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,721741,00.html

  2. The Zonk alias Gerd Schibulski 30. Oktober 2010 · 11:20 Uhr

    „In der Politik jedoch sollen und müssen die Themen Integration und Ausländerfeindlichkeit aktuell bleiben, damit sich etwas bewegt.“
    .
    Wie verquast die Diskussion durch das Parteispektrum wabbert, mag man nicht nur anhand des nachfolgenden Links ermessen:
    .
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,726264,00.html
    .
    Davon ab: So wie hier im Blog nach der Sommerpause gepostet wrd, da frag ich mich, on hier überhaupt noch irgendjemand vorbeischaut.
    Sieht tot aus , das Ding, trotz der Jubelpostings zB auf unsere „kompetente und durchsetzungsfähige MP“.
    Aber: Das Blog lohnte sich vom Inhalt her eh nicht.
    Einzig die Diskussion, das Meinungsspektrum übertünchte die in mehtodischer Hinsicht schon scientologisch anmutenden Rethorik der Blogbetreiber.
    .
    Meine Empfehlung:
    Macht das Blog dicht, es ist für die NRW- SPD keine Visitenkarte.
    .
    Im Gegenteil!

  3. bayrak 30. Oktober 2010 · 11:37 Uhr

    Vielen Dank für den Austausch

  4. Fred Kasulzke/Bluesman 30. Oktober 2010 · 18:41 Uhr

    Wie jetzt?Ist hier jemand ausgetauscht worden?

  5. The Zonk alias Gerd Schibulski 31. Oktober 2010 · 0:48 Uhr

    Hoi!
    Moggen Bluesman!
    Nää hier ist niggs ausgetauscht worden.
    Ausser: die Dingens nennt sich jetzt Saskia – die mit der kompetenten und durchsetzungsfähigen Ministerpräsidentin.
    Ich werd´ dieses WE viel Energie in Kaffee austauschen.
    Was dieser Bayrak da als Austausch meint, kann ich net nachvollziehen. Kalorien? Nettichkeiten, Bier? Was immer der austauscht, es vollzieht sich im Nebel der Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit von Hanni und Nanni.
    Schönes WE Dir
    Gruss
    The one & only ZONK

  6. Fred Kasulzke/Bluesman 31. Oktober 2010 · 10:36 Uhr

    Der wollte bestimmt das wir uns über den Austausch austauschen und hat sich schonmal im Vorraus für den Austausch bedankt.
    Da kann man mal sehen -solche toten Plätze im Internet wie hier locken die obskursten Gestalten an.Seher-Geister-Medien-Zobies-

    Schönen Halloweensonntag Zonk!

  7. The Zonk alias Gerd Schibulski 31. Oktober 2010 · 14:32 Uhr

    @ Bluesman
    Dir auch – geh nicht nach Berlin zu Halloween, zumindest nicht ins Regierungsviertel: So manche Horror- Maske ist echt“
    .
    @ Rest:
    Noch ein Fund auf Spiegel Online: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,725656,00.html
    .
    Schweiz will Volksabstimmung: sollen straffällig gewordene Ausländer sofort in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden? Tendenz steht auf „ja“. Eine Begründung für die Abschiebung lautet: Keiner, auch kein Ausländer, der in der Schweiz bleiben will hat ein Recht darauf, kriminell werden zu dürfen.
    .
    Ist diese Position vieler schweizer Bürger jetzt fremndenfeindlich, rechtsradikal oder wie ist die hier im Zusammenhang mit dieser Diskussion „Rechts in der Mitte“ zu deuten?
    .
    Einfach nur mal zugespitzt und pointiert nachgefragt:
    Ist es fremdenfeindlich, wenn man keine kriminellen Ausländer in seinem Land dulden mag?
    Ist es fremdenfeindlich und rechts, wenn man sich freut, dass viele Ausländer, die sich in Deutschland integrieren, nicht kriminell sind und unsere Kultur wie Arbeitswelt bereichern, während man die schwerstkriminellen Ausländer einfach nur hier raushaben will?
    Ist es schlimm, wenn sogar SPD- Mitglieder solche Fragen stellen?
    .
    Da fällt mir ein: Bundes(ab-)kanzler Gerhard Schröder – richtig: Gazprom-Gerd – liess vor der Hamburger Wahl in der Bildzeitung sinngemäss verlauten, dass kriminelle Ausländer sofort abgeschoben werden sollten, und zwar „ohne wenn und aber!“
    .
    Ich persönlich finde den o.g. Blog- Diskussionansatz, der sich ohne näheren Bezug einfach populistisch auf die FES- Umfrage stützt, doch sehr undifferenziert.
    Meiner Meinung nach hat diese Positionierung der Blogbetreiber die Qualität geringwertigen Stammtischniveaus.
    .
    Ich vermisse die objektive Abstraktion. Wer sich da auf „wissenschaftliche Statistiken“ beruft, der sollte dies auch tun – sofern die Statistiken selber sowie ihre subjektive Interpretation tatsächlich wissenschaftlichen Maßstäben gerecht werden.
    .
    Undi ich vermisse die Auseinandersetzung mit Gerd´s kanzlerösen Äusserung – ist der jetzt ein verkappter Rechter? Oder spielt der nur halbrechts, weil er ja SPD- Mitglied ist? Wie, wenn überhaupt, darf man sich nun noch ein Beispiel an ihm nehmen?
    .
    Fragen über Fragen…

  8. Bluesman 15. November 2010 · 11:17 Uhr

    „Fischer hatte mit seiner Forderung nach einem «Vermummungsverbot im Internet» am Wochenende bereits die Kritik der Opposition im Bundestag auf sich gezogen. Der netzpolitische Sprecher der SPD, Björn Böhning, sagte der dpa, es müsse weiterhin möglich sein, sich mit sogenannten Nicknames im Netz zu bewegen. Die Vorstellung, dass Internet-Nutzer eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellten, sei absurd.“
    Hallo Zonk
    Du kannst den Schibulski wieder einpacken-die SPD scheint wieder vernünftig zu werden.
    Sollten die sich hier nochmal darüber aufregen das hier mit Pseudonym gepostet wird -einfach die Beschwerde an den lieben Genossen Björn weiterleiten.Ich werde ab sofort wieder mit Bluesman unterzeichnen.

  9. The Zonk 16. November 2010 · 20:19 Uhr

    @ Bluesman
    WOW!
    Also DAS nenn ich mal `nen klassischen Pluspunkt.
    Hätte nie gedacht, dass ich das noch erleben durfte!
    *schnief
    *träneverdrück
    Obwohl: Ich hatte mich schon so schön an Gerd Schibulski gewöhnt…
    .
    Bluesman, ich denke, das ist nur ein kleiner Schritt für uns Blogger, aber ein grosser Schritt für die SPD… aber was ist, wenn „die“ nicht auf dem Mond waren und dieser vergewaltigte „Soundbite“ nichts Wert ist?
    Hm.
    Egal, ich reiss auf Dich & Dein Posting trotzdem nen Wein auf.
    Prost!
    Lassen wir es uns schmecken! :-)

  10. The Zonk 17. November 2010 · 10:06 Uhr

    Oh, passend zur Studie der FES hier noch ein Link – nur mal so zum Nachdenken:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0%2c1518%2c729211%2c00.html

  11. UlliMueller 22. April 2011 · 18:28 Uhr

    Und wieder Futter für die Diskussion:
    hier aus der heutigen TAZ:

    (VON SVENJA BERGT / KONRAD LITSCHKO, NIKLAS WIRMINGHAUS)
    Sarrazin,““Gerade unter dem schönsten Baum
    sitzt immer schon der Wurm, der an
    der Wurzel nagt und später die
    Krone zum Welken bringt“. Sarrazin
    auf Seite 21 seines Buchs
    „Deutschland schafft sich ab“ über
    die Migrationstrends.
    „Nach Deutschland einzuwandern
    lohnt sich auch für Unfähige und
    Faule“. Sarrazin auf Seite 371 des
    Buchs.
    „Mir lag es fern, in meinem Buch
    Gruppen, insbesondere Migranten,
    zu diskriminieren.“ Sarrazin in seiner
    Erklärung von Donnerstag“
    Auch Torsten Schneider,
    Abgeordneter aus Pankow,
    berichtet von angekündigten
    Parteiaustritten in seinem Bezirk.
    „Der Donnerstagabend wird
    parteiintern Spuren hinterlassen.“
    Das Ergebnis sei aber erwartbar
    gewesen, so Schneider. Sarrazin
    hätte schon im ersten
    Ausschlussverfahren gehen
    müssen. Dabei gehe es
    keineswegs um Meinungsfreiheit,
    sondern darum, dass Sarrazin
    die Gleichwertigkeit aller
    Menschen in Frage gestellt habe.
    Schneider appelliert an seine
    Parteikollegen, jetzt die SPD
    nicht zu verlassen. „Wir
    brauchen das soziale Rückgrat in
    der Partei.“
    „Auch bei den Jusos herrscht
    Frust. „Peinlich“ sei der
    Entschluss, so der
    Kreisvorsitzende der Jusos in
    Treptow-Köpenick Lars
    Düsterhöft. „Die Wut und das
    Unverständnis sind sehr groß“,
    sagt Landesvorsitzender
    Christian Berg.“

    „Kopfschütteln, Unmut, Austritte: In der Berliner SPD herrscht
    Unverständnis über den Verbleib von Thilo Sarrazin in der Partei.
    „Peinlich“, „enttäuschend“, „unverständlich“, lauteten am Freitag die
    Reaktionen auf die Blitz-Beendigung des
    Parteiausschlussverfahrens.“

    „Thilo Sarrazin bleibt Mitglied der SPD. Zum zweiten Mal nach 2010 ist es dem integrationskritischen Exbundesbanker gelungen, ein Parteiordnungsverfahren unbeschadet zu überstehen. Sarrazin versprach am Donnerstagabend vor der zuständigen Schiedskommission in Berlin-Charlottenburg, sich in Zukunft an die Grundsätze der Partei zu halten.

    Insgesamt vier Antragsteller – darunter die Bundes-SPD und der Berliner Landesverband – hatten einen Ausschluss beantragt, weil Sarrazins Äußerungen zur genetischen Vererbung von Intelligenz und zur Integrationspolitik parteischädigend seien.
    Nach fünf Stunden Debatte und einer persönlichen Erklärung Sarrazins wurden sämtliche Anträge zurückgezogen. „Wir haben uns darauf verständigt, uns als SPD nicht auseinanderdividieren zu lassen, auch nicht durch Interpretationen von außen“, sagte die Kommissionvorsitzende Sybille Uken im Anschluss an die Sitzung.

    Die Wende im Parteiordnungsverfahren kam überraschend. Eigentlich schien klar, dass in der SPD kein Platz mehr für Sarrazin sein würde. Dessen Thesen stünden „sozialdemokratischen Überzeugungen diametral entgegen“, erklärte SPD-Chef Sigmar Gabriel, als der Parteivorstand im August 2010 das Parteiordnungsverfahren einleitete. Offensichtlich überwog in der SPD-Spitze nun aber die Angst vor einem sich über Monate hinziehenden Verfahren, in dem Sarrazin sich durch die Parteiinstanzen klagen könnte. Sarrazins Erklärung, in der dieser gelobte, sozialdemokratische Grundsätze nicht mehr infrage zu stellen, bot deshalb die willkommene Gelegenheit, das Verfahren abzukürzen. “

    „SPD-Mann Edathy: Erklärung grenzt an „Selbstverleugnung“

    Darin bezog sich Sarrazin vor allem auf sein umstrittenes Buch „Deutschland schafft sich ab“. Er habe darin „nicht die Auffassung vertreten oder zum Ausdruck bringen wollen, dass sozialdarwinistische Theorien in die politische Praxis umgesetzt werden“ sollten, so Sarrazin. Zudem liege es ihm fern, „Gruppen, insbesondere Migranten, zu diskriminieren“. Und Sarrazin gab ein Versprechen: „Bei künftigen Veranstaltungen und Auftritten in der Öffentlichkeit werde ich darauf achten, durch Diskussionsbeiträge nicht mein Bekenntnis zu den sozialdemokratischen Grundsätzen infrage zu stellen oder stellen zu lassen.“

    „Die SPD schafft sich ab
    KOMMENTAR VON DANIEL BAX

    Was muß Sarrazin noch tun, um aus seiner Partei zu fliegen? Den Hitlerguß zeigen? … Oder zur Wahl einer anderen Partei aufrufen wie einst Wolfgang Clement? Mit ihrem Verzicht, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen, hat sich die SPD zum Gespött gemacht.

    Warum wies die FDP ihrem Ex-Promi Jürgen Möllemann 2003 die Tür, warum flog der Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann im gleichen Jahr aus der CDU? Deren verklemmter Flirt mit antisemitischen Vorurteilen nimmt sich, im Vergleich zu Sarrazins hemmungslosen Tiraden gegen „Türken“, „Araber“ und Hartz-IV-Bezieher, im nachhinein geradezu harmlos aus. Daran kann man erkennen, wie sich die zivilisatorischen Standards in Deutschland seither verschoben haben.
    … Die Botschaft der SPD dagegen lautet nun: Menschenverachtung ist bei uns schon okay, so lange sie sich „nur“ gegen Muslime richtet. So macht man Rassismus salonfähig.

    Früher war die SPD unter Einwanderern die mit Abstand beliebteste Partei. Doch heute tut sie sich seltsam schwer mit der Integration. Kein einziger Migrant hat bei ihr eine Führungsposition inne; zuletzt vermasselte sie es in Hamburg, einen Minister mit Migrationshintergrund zu ernennen. Mit ihrem Kotau vor Sarrazin ist sie für Migranten unwählbar geworden.
    ..
    .. Ein Grund für den aktuellen Höhenflug der Grünen ist ja auch, dass sie sich von dessen rassistischen Positionen denkbar weit entfernt zeigen. Bei einem weltoffenen, liberalen Bürgertum genießen sie deshalb große Glaubwürdigkeit. Eine Glaubwürdigkeit, die die SPD verspielt hat.“
    .
    .
    .
    Es ist schon traurig, welche Rolle will die SPD noch in dieser Parteienlandschaft spielen?
    Soziale Frage, Friedensfragen, alternative, soziale Wirtschaft, ArbeitnehmerInneninteressen, das hat die LINKE.
    Umweltschutz, Pro menschen- und umweltfreundliche Energien, bürgerliche Rechte, Bürgergeld, das haben die Grünen.
    Und wo bleiben wir.

  12. Heiko 15. Juni 2011 · 21:46 Uhr

    Eine rechte Meinung ist genausoviel wert wie eine linke Meinung. Problematisch wird es nur, wenn auch rechts eine rechtsradikale Meinung wird.
    Fakt ist nun mal, das der Ausländeranteil sehr hoch ist und das da verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. Das dies nicht ohne Probleme abgeht sollte verständlich sein.
    Man kann aber nicht jedem Menschen, der auf diese Problematik hinweist rechtsradikales Gedankengut unterstellen. Das ist totaler Unsinn, das ist Realitätsferne.
    Komischerweise gilt alles, was rechts von der Mitte ist als negativ, ob wohl wir inder DDR 40 Jahre lang eine linke Diktatur hatten.

    Der Tilo Sarrazin ist Euer fähigstes Mitglied, haltet Euch an den und ihr macht eine sachlich richtige Politk. Alles andere ist Wunschdenken.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.