Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in regen Dialog vertieft (vorwärts.de)

Jedes Jahr im Spätsommer lädt der vorwärts, das Monatsblatt für soziale Demokratie, Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur zum traditionellen Sommerfest nach Berlin ein. Dabei soll es nicht bleiben: Zusätzlich zum Hauptstadt-Termin geht das vorwärts-Fest auf Wanderschaft durch die Bundesländer. Die Auftaktveranstaltung fand am 3. November in Köln statt.

Uwe Knüpfer, neuer vorwärts-Chefredakteur, konnte im Kölner „Stadtgarten“ hochkarätige Gäste begrüßen: NRW-Minister, Staatssekretäre, Medienvertreter und zahlreiche weitere Gäste gaben sich ein Stelldichein.

Und natürlich war auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsdientin Hannelore Kraft dabei. In ihrem Grußwort zeigte sie sich wenig überrascht von dem großen Andrang beim vorwärts-Fest. „Alle sind neugierig, wie es mit der rot-grünen Minderheitsregierung in NRW läuft“, kommentierte Kraft und gab auch gleich die passende Antwort: „Es läuft gut und wir gedenken, das noch eine Weile weiter zu machen.“ Dass SPD und Grünen so problemlos zusammenarbeiten, liege vielleicht auch daran, dass mit ihr und Sylivia Löhrmann zwei Frauen an der Spitze der Landesregierung stünden, mutmaßte Kraft. Ihr politisches Hauptziel sei es, kein Kind mehr zurückzulassen. Dafür sei es notwendig, die Menschen von Anfang an besser zu begleiten. „Wir brauchen eine Politik der Vorsorge“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Nach dem Auftakt hatten dann alle Gäste Zeit, Kontakte zu knüpfen und sich auzutauschen. Bis in den späten Abend hinein wurde in gelöster Atmosphäre rege diskutiert, gegessen und gelacht. Fazit: Den traditionellen Berliner Veranstaltungen stand das Fest in Köln in nichts nach. Oder, wie Guido Schmitz, Geschäftsführer des vorwärts Verlags,  es ausdrückt: „Vorwärts und NRW sind nicht nur zwei einzelne Begriffe, sondern Ausdruck einer gemeinsamen Haltung: vorwärtsNRW!“

In welchem Bundesland es als nächstes Station macht, steht noch nicht fest.


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6 Kommentare

  1. The Zonk 6. Dezember 2010 · 11:58 Uhr

    Wozu eine Feier, Steinmeier und Nahles haben den Amis doch eh allen SPD – Frust ausgeplaudert:
    .
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,732651,00.html
    .
    Süss, was?

  2. Bluesman 7. Dezember 2010 · 23:21 Uhr

    Moin Zonk
    den Olaf Scholz hast du noch vergessen-der soll auch gern und viel geplaudert haben-so der Botschafter.Und im Gegensatz zur FDP sitzen bei der SPD die Maulwürfe in der ersten Reihe.
    Diese „Sozialdemokraten“ leben also weiterhin nach der alten Devise:Wer hat uns verraten?….
    Kräht aber kein Hahn nach, scheinbar.
    Deshalb versuchen die üblichen Verdächtigen das Leak geschlagene Parteischiff mit den üblichen gegenseitigen Beschuldigungen zu Untergang zu zwingen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733366,00.html

  3. Bluesman 7. Dezember 2010 · 23:46 Uhr

    2.Versuch hier was zu posten.Gut das ich meine Kommentare hier immer abspeichere.

    Moin Zonk
    den Olaf Scholz hast du noch vergessen-der soll auch gern und viel geplaudert haben-so der Botschafter.Und im Gegensatz zur FDP sitzen bei der SPD die Maulwürfe in der ersten Reihe.
    Diese „Sozialdemokraten“ leben also weiterhin nach der alten Devise:Wer hat uns verraten?….
    Kräht aber kein Hahn nach, scheinbar.
    Deshalb versuchen die üblichen Verdächtigen das Leak geschlagene Parteischiff mit den üblichen gegenseitigen Beschuldigungen zu Untergang zu zwingen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733366,00.html

  4. The Zonk 9. Dezember 2010 · 18:58 Uhr

    Moin Bluesman!
    Gute Adventszeit und einen leckeren Glühwein zwischendurch wünsch´ich Dir.
    In der Sache vollinahltlich einig.
    Speichern tu ich auch, Du weisst ja, wie die hier freiheitlich demokratisch mit der Meinung Andersdenkender sind…
    .
    Aber ich hab´ noch einen für Dich:
    .
    http://www.freitag.de/alltag/1048-in-der-ellbogengesellschaft
    .
    Der SS- Mann Grass macht mal wieder Werbung für die SPD.
    .
    Und unser aller Sigmar Gabriel, Lehrer mit geringer Berufserfahrung, wünscht sich „mehr Günther Grass´“ in unserer Gesellschaft.
    Das ist symptomatisch für die SPD, die Parallele zu Grass passt metaphorisch: `Ne eigene SS- Vergangenheit haben und verleugnen, aber auf andere lautstark mit dem Finger zeigen. Und dann denen, die bereuen, mit Verve und in dreckigster Manier die Absolution verweigern, die man selber dann im Alter für sich einfordert.
    .
    Das ist Grass.
    .
    Der SS- Mann.
    .
    Und die SPD hat das, genau das kultiviert: in der Regierungsverantwortung wurden die Entscheidungen getroffen, abgenickt und durchgewunken, die jetzt lautstark kritisiert werden.
    Jetzt geht es dabei dann im Streit nicht mehr um die Sache, sondern es will derjenige Recht haben, der am lautesten brüllt, am besten diffamiert und die Fakten verleugnet.
    Dem einfachen PG gegenüber, dem Wähler gegenüber und so weiter…

  5. Hubert Niemann 7. Dezember 2011 · 12:07 Uhr

    Während die Abgeordneten im Landtag bestrebt sind, ihre ohnehin unverschämt hohen Diäten um weitere 500 Euro pro Monat auf über 10700 Euro zu erhöhen, entblödet sich der SPD-Landesverband nicht, seinen Mitgliedern – darunter viele Rentner wie ich – eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags unter dem Mäntelchen der „Beitragssolidarität“ anzudienen. Vielleicht soll damit nachträglich das sogenannte Herbstfest finanziert werden. Denn die Solidarität ist dieser Partei, die einst soziale Gerechtigkeit vertreten wollte, ohnehin längst abhanden gekommen. Und ich frage mich, wie lange ich sie noch mit meinem Mitgliedsbeitrag unterstützen soll.

  6. HuNie 8. Dezember 2011 · 21:22 Uhr

    Na, bitte! Wenn es um den Euro auf dem eigenen Konto geht, gibt es plötzlich eine rotgrünschwarze Koalition im Landtag von NRW. Die driftet erst wieder auseinander, wenn der Tanz ums goldene Kalb beendet ist. Dann bezieht man wieder unterschiedliche Positionen und sortiert sich zum nächsten Schauturnen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.