NRWSPD-Plakate

Auf der heutigen Pressekonferenz haben Hannelore Kraft und Michael Groschek die Themenplakate der NRWSPD vorgestellt: Es geht um gute Bildung, um den Schulfrieden. Es geht aber auch um die Interessen NRWs, um das Ruhrgebiet. Um den Industriestandort NRW. Denn die SPD weiß: Nur mit einer starken Industrie kann NRW stark und solidarisch bleiben.

Die Nachfragen der Journalistinnen und Journalisten bezogen sich auf Röttgen und die Unruhe in der CDU, außerdem wollten sie wissen, warum es nur fünf Themenplakate gäbe. Die Antwort ist denkbar einfach: Weil die Kosten für die Ortsvereine bedingt durch Druckkosten pro Plakat mit jedem Plakatmotiv weiter ansteigen.

Wichtig fand ich, dass Hannelore Kraft klar gesagt hat, wie die SPD zum Betreuungsgeld steht. Denn die SPD hat immer für Bildung für alle gekämpft, nicht für Fernhalteprämien. Aufstieg durch Bildung. Dafür stehen wir. Das Geld soll deshalb in Strukturen fließen und nicht in klassisch-konservativer Gießkannenpolitik versickern. Geld ist nicht unbegrenzt verfügbar. Der Mann mit der Rückfahrkarte nach Berlin muss sagen, wie er dazu steht.

Klare Kante auch bzgl. Steuerabkommen mit der Schweiz. Zitat Hannelore Kraft: „Deutschland sollte nicht hinter dem zurückbleiben, was die USA mit der Schweiz vereinbart hat.“ Punkt. Besser kann man es nicht formulieren. Denn diese Frage ist eine Gerechtigkeitsfrage. Gerechtigkeit ist nicht verhandelbar. Das wusste die SPD immer.

Kurz und gut: Nach 20 Monaten Regierung können wir jetzt schon mehr präsentieren als andere nach drei oder mehr Jahren. Es ist kein Wunder, dass Hannelore Kraft souverän wie nur Wenige die Fragen beantwortet hat. Denn die rot-grüne Regierung hat klug und erfolgreich regiert. Wir müssen uns nicht verstecken.


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Ein Kommentar

  1. Die Plakat-Kampagne der SPD in Nordrhein-Westfalen – Weniger bunt, weniger gefühlig und weniger retuschiert als 2010 « campaignwatchers.de 5. April 2012 · 12:27 Uhr

    […] Gestern hat die SPD in Nordrhein-Westfalen ihre Themen-Plakate für den Landtagswahlkampf und das er…. Der zentrale Claim der Kampagne lautet “Gut für NRW!”, zusätzlich werden auf den fünf Themenplakaten bisherige Erfolge (“Schulfrieden erreicht”, “Studiengebühren abgeschafft”) und weitere Ziele für die Zukunft (“Industriestandort sichern”, “Kommunen weiter stärken”, “Jetzt den Westen fördern”) benannt. Das Großflächenplakat mit Hannelore Kraft hingegen beschränkt sich auf den Slogan “NRW im Herzen”. […]

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