Heike Gebhardt

Heike Gebhard, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende, ist seit 2005 Mitglied des Landtags; ihr Thema ist insbesondere „Vorbeugung und vorsorgende Politik“. Sie kümmert sich zudem mit Hingabe und Leidenschaft um die Belange ihrer Heimatstadt Gelsenkirchen.

1. Warum und seit wann bist Du in der SPD aktiv?

Ich bin seit März 1972 in der SPD aktiv, weil ich selbst erfahren habe, wie ungleich die Startchancen von Kindern sind, und ich mich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzten wollte und immer noch will.

2. Was willst Du für die Menschen in NRW erreichen?

Ich will für gleiche Lebensverhältnisse in NRW sorgen; es darf nicht sein, dass es vom Wohnort abhängt, ob man Kitabeiträge zahlen muss oder nicht, ob man einen Ausbildungsplatz findet oder nicht …

3. Was sind Deine persönlichen politischen Steckenpferde?

Ich setze mich für die frühe Förderung von Kindern ein, damit sie sich nach ihren Möglichkeiten entwickeln können. Außerdem ist mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mann und Frau und die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen sehr wichtig. Ganz allgemein geht es darum, dass Politik Aufstiegschancen schaffen muss. Und wir müssen dafür sorgen, dass alle Zugang zu gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung haben.

4. Was kann die Politik für Städte wie Gelsenkirchen tun?

Gerade in Gelsenkirchen ist es wichtig, Investitionen in frühe Bildung zu unterstützen. Schulen müssen entsprechend den Anforderungen, die sich aus der Schülerstruktur ergeben, ausgestattet werden. Und wir müssen die Stadtentwicklung unterstützen, inbesondere mit dem Stärkungspakt Stadtfinanzen. Wir dürfen vor der erdrückenden Schuldenlast nicht kapitulieren, sondern müssen sie bekämpfen.

5. Schalke oder Dortmund?

Klar Schalke; ich bin schließlich waschechte Gelsenkirchenerin.


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