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Rüttgers hat den Laden nicht im Griff
Ist zwar schon spät, aber der Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger vom heutigen Freitag lohnt sich auch nächtens für ein paar Zitate:
"Rüttgers sucht neuen Chef der Staatskanzlei"
Der bisherige Chef der Staatskanzlei, Grosse-Brockhoff, scheints nicht zu bringen, wenn er gegenüber Mitarbeitern sagt, er habe
in Zukunft mehr Zeit für Kultur
Zu den Gründen schreibt der Stadt-Anzeiger:
Bloggen von der Juso-Landeskonferenz Update 20.48

Heute und morgen findet in Hagen die Juso Landeskonferenz statt. Es ist zwar noch nicht so lange her, dass ich den Jusos (biologisch) entwachsen bin, aber ich werde mich heute mal aufmachen und von dort berichten und mit etwas Altersdistanz ;-)schauen, wie das da so ist. Als Gäste werden übrigens Jochen Dieckmann, Hannelore Kraft und der NRWDGB-Chef Guntram Schneider erwartet.
Jetzt muss ich erst noch mal Kaffee trinken und mich dann in den Zug nach Hagen setzen. Bis später.

Ankunft in Hagen. markE, der Austragungsort der Landeskonferenz.
Erster Eindruck: Was sich über all die Jahre nicht geändert hat:die Austragungsorte von Juso-Konferenzen haben so ihren eigenen Charme... Irgenwie gibt es da immer Holzfurnier in der Inneneinrichtung.
Wähler frustriert über Schwarz-Gelb, Reck wirft hin
Zum vierten Advent brennt es bei Schwarz-Gelb in Düsseldorf nicht nur auf dem Kranz, sondern auch gleich unterm Dach: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen stellen der Landesregierung in einer neuen Umfrage im Auftrag des WDR-Politikmagazins "Westpol" ein miserables Zeugnis aus -- und das nur ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt der Koalition. So zeigen sich 52 % der von Infratest dimap Befragten mit der Regierung Rüttgers/Pinkwart unzufrieden, nur 33 % können von sich das Gegenteil behaupten.
Besonders mies fällt die Bewertung in einzelnen Politikbereichen aus, vor allem in der Arbeitsmarktpolitik. Nicht weniger als 75 % der Befragten sind von den Aktivitäten der Landesregierung auf diesem Gebiet enttäuscht -- ein bezeichnendes Ergebnis für eine Koalition, die einst die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Land zu ihrem wichtigsten Vorhaben ausgerufen hatte. Auch zum Schuldenabbau, der Schulpolitik und der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts NRW unter Schwarz-Gelb äußert sich die Mehrheit kritisch.


