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Neumitgliederseminar im RuhrCongress in Bochum

Wir vom Onlineteam sind heute im RuhrCongress in Bochum, wo morgen der Landesparteitag der NRWSPD stattfinden wird. Hier sind die Aufbauarbeiten im vollen Gange und in diesem Jahr gibt es etwas ganz Neues. 120 Neumitglieder der SPD haben sich hier eingefunden und werden heute und morgen in einem Neumitgliederseminar in alles rund um die SPD eingeführt. Heute treffen sie unter anderem auf den NRWSPD-Landesvorsitzenden Jochen Dieckmann und auf die NRWSPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Hannelore Kraft, die sie mit ihren Fragen über die SPD löchern können. Morgen werden sie dann am Parteitag teilnehmen und auch dabei wird es Politiker „zum Anfassen“ geben. Ulla Schmidt, Franz Müntefering und Peer Steinbrück werden sich mit den Neumitgliedern treffen und mit ihnen Gespräche zu verschiedensten Themen führen. Das Ganze versteht sich inklusive Kneipentour in Dortmund, wo heute im Adolph-Kolping-Haus übernachtet wird. Alles in allem ist das hier eine große Gruppe mit Klassenfahrtsfeeling, die hoffentlich untereinander viel Spaß haben werden und ein paar Kontakte knüpfen.
Bloggen von der Juso-Landeskonferenz Update 20.48

Heute und morgen findet in Hagen die Juso Landeskonferenz statt. Es ist zwar noch nicht so lange her, dass ich den Jusos (biologisch) entwachsen bin, aber ich werde mich heute mal aufmachen und von dort berichten und mit etwas Altersdistanz ;-)schauen, wie das da so ist. Als Gäste werden übrigens Jochen Dieckmann, Hannelore Kraft und der NRWDGB-Chef Guntram Schneider erwartet.
Jetzt muss ich erst noch mal Kaffee trinken und mich dann in den Zug nach Hagen setzen. Bis später.

Ankunft in Hagen. markE, der Austragungsort der Landeskonferenz.
Erster Eindruck: Was sich über all die Jahre nicht geändert hat:die Austragungsorte von Juso-Konferenzen haben so ihren eigenen Charme... Irgenwie gibt es da immer Holzfurnier in der Inneneinrichtung.
Politischer Aschermittwoch im Kölner Gürzenich
Als Otto-Normalbürger kommt man ja gar nicht auf den Gedanken sich einen politischen Aschermittwoch einmal live anzuschauen. Aber als Praktikantin bei der NRWSPD ist das natürlich etwas anderes und so sollte ich gestern meinen ersten politischen Aschermittwoch live miterleben.
Um 12 Uhr ging es im Kölner Gürzenich dann also los. Zuerst trat die Alphorn-Gruppe Alpcologne auf. Meine Befürchtungen, nun doch eher die bayrische Variante des politischen Aschermittwoch zu kriegen, wurden aber nicht bestätigt. Mit einem gemischten Programm, dass eher Richtung Swing und Country ging, leiteten die Alphornbläser mit Band und Sängerin die Veranstaltung ein.

Danach trat der Kölner Kabarettist Wilfried Schmickler ans Rednerpult. Wer bei Alpcologne noch nicht aufgetaut war, was bei der Anreise durch wirklich scheußliches Schneewetter niemandem zu verdenken war, wurde spätestens von einem kabarettistischen Querzug durch das politische Geschehen des letzten halben Jahres wieder zum Leben erweckt. Schmickler ließ keinen der bundespolitischen Akteure verschont.

Bloggen vom Politischen Aschermittwoch der NRWSPD in Köln
Morgen findet unser Politischer Aschermittwoch statt. Von der Veranstaltung in Köln werden wir hier im Blog natürlich wieder berichten.
Hauptredner sind Jochen Dieckmann und Peer Steinbrück.
Wir werden uns bemühen, auch Auszüge der Reden in unserem Podcast zur Verfügung zu stellen.
[Update: Morgen ist heute schon gestern. Nur damit wir in der Choronologie noch richtig sind: Der Politische Aschermittwoch ist heute und wir waren auch da. Den Bericht dazu gibt's aber erst morgen. Weil wir uns danach direkt zu einer Besprechnung zurückgezogen haben und jetzt "durch" sind. In Schwerte wird wohl noch getagt. Verfolgt es in den Nachrichten und dann morgen hier im Blog.]
Auf Wiedersehen Rügen.

Schwäne über Rügen
Das war also eine Woche im Katastrophengebiet. In der Zwischenzeit werden in ganz Europa täglich neue Fälle gemeldet. Die ersten "Nutztierbestände" sind "gekeult" (Meine Güte, kann Sprache scheußlich sein.) Die Franzosen sorgen sich um Pasteten und Foit Gras, in Indien gibt es in der Parlamentskantine kein Geflügel mehr.
Und Rügen? Die Bundeswehr zieht ab, die meisten toten Vögel sind eingesammelt. Die Enten schwimmen immer noch im Wasser, und die Schwäne kümmern sich um die Aufzucht ihres Nachwuchses.
Politikerbesuch im "Katastrophengebiet" Rügen. Nachtrag
Ich hatte bereits einiges zum Besuch von Horst Seehofer auf Rügen geschrieben. Im "Rüganer Anzeiger", dem lokalen Wochenblatt, finde ich heute weitere Details. Diese Fotos illustrieren sehr schön das Medienspektakel und was der Seehofer Horst so auf Rügen hat sehen können: nämlich Kameras. Und sonst nicht viel.

Die Medien sind vom Vogelgrippe-Virus befallen
Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei der Deutschen Welle gelesen.
Darin wird der Direktor des Europäischen Journalismus-Observatoriums in Lugano (Schweiz), Stephan Russ-Mohl, mit der Aussage zitiert:
"Auch die seriösen Medien sind unter dem sehr starken Einfluss der Boulevard-Medien gezwungen, Dinge aufzuplustern, welche die Leute in Angst und Schrecken versetzen, obwohl dazu überhaupt kein Anlass besteht".Die Bildsprache lege dabei oft das Gegenteil von dem nahe, was in den Artikeln stehe. Russ-Mohl: "Es wurden millionenfach Bilder von Menschen in Schutzanzügen gedruckt – und damit suggeriert, dass eine große Ansteckungsgefahr besteht."
Dann will ich auch mal Bilder sprechen lassen:

"Barbarie Entenbrust mit Waldhonig lackiert, Rotkohl und Schupfnudeln". Gegessen auf Rügen. War sehr lecker.
Urlaub, Tourismus und Arbeiten im "Noch-immer- Katastrophengebiet" Rügen
Nun habe ich die ersten sehr erholsamen Tage auf Rügen hinter mir. Ich habe es bisher keinen Moment bereut hier zu sein. Es ist ruhig, friedlich und sehr leer.

Panorama
Auf den täglichen Sparziergängen wird die Problematik der Vogelgrippe sehr deutlich. Es ist nämlich Vogelzug-Zeit. Tausende von Vögeln haben hier überwintert oder machen auf Rügen Rast. Egal wo man auch nur in die Nähe des Wassers kommt, überall sind Enten, Schwäne, Kraniche und und und (ich kenne mich da nicht so aus - bei den Vögeln).
Politikerbesuch im "Katastrophengebiet" Rügen
Sie waren alle hier: Bundeskanzlerin Merkel, die hier ihren Wahlkreis hat, Landesagrarminister Till Backhaus und der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer.

Was sollen sie auch sonst machen? In sog. "Katastrophensituationen" gibt es nur zwei Möglichkeiten: Nicht-Hingehen, dann kann das in der Öffentlichkeit ganz übel nach hinten los gehen (siehe Bush und New Orleans) oder eben hingehen. Schließlich tragen sie Verantwortung für die Menschen und die angeordneten Aktionen. Prinzipiell finde ich das richtig. Und wenn es ernst gemeint ist (wie bei Platzeck und der Oderflut) erkennen die Betroffenen das auch an. Aber auch ein Besuch kann nach hinten los gehen, wenn es mehr Medieninszenierung als sonst irgendwas ist. Und genau das ist auf Rügen Horts Seehofer passiert.
Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
Ankunft auf Rügen: die "Seuchensperre"
Nachdem uns schon der erste Bundeswehrkonvoi auf der Anfahrt nach Rügen begegnete, trafen wir am Rügendamm ein, dem einzigen Straßenweg nach Rügen.

Und wir standen erst einmal im Stau. Das ist, wer Rügen kennt, nichts besonderes. Gerade am Sonntag ist immer viel Betrieb, und da staut es sich auf der kleinen Zufahrtsstraße zwischen Stralsund und Rügen. Doch diesmal war es anders. Die Bundeswehr war wirklich da. Und trug Schutzanzüge und Gasmasken. Und da stand so ein komisches Schild: "Geflügelpest Schutzzone"

Eine Woche Urlaub auf Rügen im "Vogelseuchen- Katastrophengebiet"
Schon lange hatte ich geplant, diese Woche auf Rügen Urlaub zu machen. Ein wenig Entspannung und Erholung von der Politik, am Strand spazieren gehen, leckeren Fisch essen - was man auf einer solchen Insel so macht. Doch plötzlich war Rügen nicht mehr die idyllische Ostseeinsel, sondern "Vogelseuchen-Katastrophengebiet". Besorgte Kollegen fragten mich: "Willst du da wirklich hin fahren?" Ja, will ich das wirklich? Ja, warum denn nicht? Ich habe nicht vor mit toten Schwänen zu schmusen oder welche zu essen.
Nach allem was ich gelesen habe, besteht keine Gefahr, wenn man nicht gerade mit toten Schwänen...
Also, auf nach Rügen. Auf der Fahrt machten wir so unsere Scherze: "Bestimmt rückt die Bundeswehr ein, wenn wir auf Rügen ankommen und zieht Schuzfolien über das Auto..." usw.
Kaum waren wir in Mecklenburg-Vorpommern angekommen, wurde aus den Scherzen Realität. Der erste Bundeswehrkonvoi auf dem Weg nach Rügen begegnete uns.

Matthias Platzeck in Kamen: „Ich komme selbst aus einem Land, wo der Bergbau zu Hause ist.“

Bei der diesjährigen Feier des Bergwerks Ost zu Ehren der Schutzheiligen der Bergleute, der heiligen Barbara, waren sowohl Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und SPD-Parteivorsitzende Matthias Platzeck, der Einladung der Kumpel nach Kamen gefolgt.
Nach Grußworten von Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Belegschaftsvorstand Peter Schrimpf betrat Peer Steinbrück das Podium.
Er sprach zuerst darüber, wie es ist Finanzminister zu sein.
„Das schöne Gefühl , Geld zu haben, ist nicht zu vergleichen mit dem Gefühl, kein Geld zu haben.“
Gerhard Schröder und Franz Müntefering in Recklinghausen

Heute hatte ich gemeinsam mit ungefähr 9.999 anderen das Vergnügen, Gerhard Schröder, Franz Müntefering und Jochen Dieckmann in Recklinghausen erleben zu dürfen. Es war ein würdiger Abschluß für einen grandiosen Wahlkampf hier in NRW. Nehmt es mir nicht übel, dass ich heute nicht in der gewohnten Ausführlichkeit über die Reden berichte, da auch ich ziemlich im Vorbereitungsstress für morgen bin. Dafür gibt es jede Menge Fotos unter "weiterlesen".
Nur schnell die besonderen Vorkommnisse:
Was ich sehr bemerkenswert fand, war, dass mitten in der Rede von Franz Müntefering die Wolkendecke aufbrach und strahlender Sonnenschien und von da an den Rest der Veranstaltung begleitete. Franz brachte uns die Sonne. Danke dafür!
Der Kanzler hat sich während seiner Rede so in einen Rausch geredet, dass er gegen Ende ganz heiser war. Ich hoffe Doris oder seine Mitarbeiter machen ihm noch einen schönen Tee auf dem Weg nach Berlin.
Glück auf! Wir gewinnen!
Und hier sind die Fotos:

Gerhard Schröder und Franz Müntefering in Oberhausen

Heute waren Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD-Parteichef Franz Müntefering und der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit zu Gast ist in Oberhausen. Vor 8.000 Zuschauern ging es darum, 2 Tage vor der Wahl noch einmal um jede Stimme zu kämpfen. Mit dabei war die Musikgruppe „Brings“.
„Brings“ waren auch die ersten, die mich in Oberhausen-Sterkrade vor dem technischen Rathaus begrüßten. Zwar habe ich mich gefragt, warum die ihren Song „Willkommen in Kölle, willkommen tu hues“ (Ich hoffe, ich schreibe das ansatzweise richtig) unbedingt auch in Oberhausen spielen mussten, aber als sie hinterher „Superjeile Zick“ gespielt haben, hat der Platz getobt.
Gerhard Schröder in Münster

Heute war ich mit Gerhard Schröder in Münster. Vor 12.000 Leuten sprach er auf dem Domplatz vor malerischer Kulisse über Frieden, die Zukunft des Landes, und "Professoren aus Heidelberg".
Einen großen Schwerpunkt seiner Rede lag in dem Thema Frieden. Man müsse die "historische Chance" nutzen, die uns die Europäische Union biete.
Auch die Opposition und ihre Finazpläne waren ein Thema.
Merkels Schattenfinanzminister Kirchhof habe gesagt, dass Schröder ihn nicht kritisieren dürfe. Trotz der andauernden Proteste aus den eigenen Reihen habe sich Merkel auf ihn als möglichen Finanzminister festgelegt, was bei den seltsamen Äußerungen Kirchhofs ein Fehler sei.
Schröder: "Wenn einem in der Küche zu heiß ist, dann darf man nicht Koch werden."
Was noch geschah, das lest ihr morgen im Bericht von Der_Praktikant a.D.
Hier aber noch jede Menge Fotos:
Gerhard Schröder in Münster - Wir sind dabei!
Morgen ist Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Domplatz in Münster. Mit dabei ist der NRWSPD-Parteivorsitzende Jochen Dieckmann. Wir werden dabei sein und hier darüber berichten. Zwar nicht live, aber immerhin doch zeitnah. Am Besten ist es sowieso, wenn ihr selbst hingeht. Um 17.30 Uhr geht es los, die Rede von Schröder ist für 19.00 Uhr vorgesehen. Hier schon mal ein paar Fotos von den Aufbauarbeiten und der Innenstadt. Einige sind von heute Mittag und ein paar von heute Abend. Viel Spaß damit.

Der Domplatz in Münster

Mehr Fotos unter "Weiterlesen"
Gerhard Schröder auf dem Friedensplatz in Dortmund (Letztes Update 10.09. 11:40)

Ich melde mich hier live vom Friedensplatz in Dortmund, wo sich bereits eine ganze Menge Leute eingefunden haben (offizielle Zahl 8.500), um mit uns vom Onlineteam der NRWSPD gemeinsam Gerhard Schröder zu erleben. Die Rede des Kanzlers ist für etwas 17.00 Uhr vorgesehen. Wir sind gespannt. Zuerst werde ich mich jetzt erst mal darum kümmern, hier ein paar Fotos reinzustellen. Gebt mir ein paar Minuten.
Update 16:45

Der Kanzler in Dortmund - Wir sind dabei!

Gerhard Schröder kommt heute zu einer Wahlkampfveranstaltung auf den Friedensplatz in Dortmund. Wir vom Onlineteam der NRWSPD begeben uns in die "Herzkammer der Sozialdemokratie" und werden von dort live bloggen.
Die Veranstaltung beginnt um 15.30, die Rede des Kanzlers wir für 17.00 Uhr erwartet. Ich schätze, dass wir auch so um 15.30 loslegen werden. Für mich persönlich ist es ein besonderes Ereignis, als gebürtiger Dortmunder freue ich mich natürlich besonders, dass der Kanzler meine Stadt besucht. Wir freuen uns auf eure Kommentare.
Wahlergebnis Landesreserveliste NRWSPD
Für alle die bereits darauf warten:
hier ist das Wahlergebnis der Landesreserveliste der NRWSPD zur Bundestagswahl.
Rede von Hannelore Kraft - "Ich werde Jürgen Rüttgers nicht eine Minute in Ruhe lassen."

Hannelore Kraft begann ihre Rede kämpferisch: "Wir werden eine gute Opposition sein. Ich werde Jürgen Rüttgers nicht eine Minute in Ruhe lassen."
Der neue Ministerpräsident von NRW, Jürgen Rüttgers, habe bereits jetzt viele handwerkliche Fehler begangen und kein klares Profil gezeigt: "Der Ministerpräsident von NRW mach für Herrn Koch den Kellner."
Die CDU in NRW habe drei zentrale Wahlversprechen gehabt und bereits alle gebrochen. Diese sind:
1. Rüttgers wollte eine Million Arbeitsplätze schaffen. ("Im Gegenteil: Stellen werden abgebaut.")
2. Verschuldung abbauen ("Bis 2010 können sie keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen")
3. Unterrichtsgarantie ("Der Begriff kommt überhaupt gar nicht mehr vor")
Zum Schluß zeigte sie sich überzeugt, mit dem neuen Parteivorsitzenden Jochen Dieckmann gut zusammenarbeiten zu können. "Ich bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammen arbeiten werden und Jürgen Rüttgers einiges Kopfzerbrechen bereiten werden."
Auch mal eine zweite Meinung einholen...
Mit Entzücken haben wir gerade festgestellt, dass wir nicht die einzigen sind, die vom Landesparteitag bloggen. Auch der Pottblog und damit der Pottblogger berichtet live aus Bochum. Wenn ihr noch eine zweite Meinung einholen wollt, könnt ihr das dort tun.
Jochen Dieckmann mit 94,9% zum neuen Vorsitzenden der NRWSPD gewählt (Update 13:44)
Soeben ist Jochen Dieckmann zum neuen Vorsitzenden der NRWSPD gewählt worden. Von 413 gültigen abgegebenen Stimmen stimmten 392 mit Ja. Mit Nein stimmten 15. Es gab 6 Enthaltungen. Damit erhielt Jochen Dieckmann 94,9 der Stimmen. Er bedankte sich anschließend mit dem ihm zugedachten Blumenstrauss bei seinem Vorgänger Harald Schartau.
Update 13:44
Die weiteren Wahlergebnisse:
Rede von Franz Müntefering: "Mit Merkel wird es kalt in Deutschland"

Franz Müntefering dankte bei seiner Rede zunächst Peer Steinbrück und Harald Schartau für ihren Einsatz bei der Landtagswahl und wünschte alles Gute für die Zukunft: "Ihr seid ja noch jung."
Für die wahrscheinlich kommende Bundestagswahl rief er zum kämpfen für Gerhard Schröder auf:
"Wir brauchen die Westerwelles dieser Republik nicht."
Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer nannte er einen "Jobkiller" und forderte die Wirtschaft auf, dagegen zu protestieren. Müntefering warf der Union vor, die Renten kürzen und die Rechte der Arbeitnehmer einschränken zu wollen. "Mit Angela Merkel wird es kalt in Deutschland"
Rede von Jochen Dieckmann

Gerade eben geht die Rede von Jochen Dieckmann zu Ende. Zu Beginn seiner Rede sagte er, eine "klare Niederlage" bei der NRW-Wahl liege hinter uns. Aber Peer Steinbrück habe eine „noch klarere Niederlage“ verhindert. Auch in Zukunft müsse sich die NRWSPD an seinem Wahlkampfmotto „Stärker werden. Menschlich bleiben.“ orientieren. Vor der Rede von Dieckmann hatte Peer Steinbrück mit stehende Ovationen begrüßt worden.
Auch auf Oskar Lafontaine und seine WASG ging Dieckmann ein. Oskar Lafontaine sei sich voll bewusst darüber, wo er „mit seinen fremdenfeindlichen Äußerungen Wählerstimmen fischt“. Die Abkürzung WASG stehe anscheinend für „Wenig Argumente, schwache Grundsätze.“
Atmosphäre in Bochum

Der RuhrCongress in Bochum

Unser Arbeitsplatz: Der Pressebereich
Heute ist Landesparteitag - Wir sind für euch vor Ort
Heute findet in Bochum ein außerordentlicher Landesparteitag mit anschließender Landesdeligiertenkonferenz statt. Es stehen einige Wahlen an, wie z.B. Präsidiumswahl, Wahl des Parteivorsitzenden und den Stellvertretern, Wahl des Generalsekretärs oder Wahl des Schatzmeisters. (Ich spare mir hier mal ausnahmsweise die beidgeschlechtlichen Formen) Außerdem stehen einige Reden an, wie z.B. die von Franz Müntefering, Jochen Dieckmann oder Peer Steinbrück. Wir vom Online-Team sind für euch vor Ort und werden euch über die Wahlen und alles andere auf dem Laufenden halten.
Erste Fotos vom Aufbau gibt es auch schon:

Der RuhrCongress gestern beim Aufbau
Schlussspurt in Dortmund
Nach den drei Veranstaltungen in Münster, Bielefeld und Köln befindet sich nun das gesamte Onlineteam in Dortmund auf dem Alten Markt. Zur Zeit spricht José Luis Rodriguez Zapatero. Der spanische Ministerpräsident ist heute zur Unterstützung für Peer Steinbrück und die NRWSPD extra aus Madrid angereist. Neben Peer Steinbrück und Gerhard Schröder sind noch zahlreiche andere Sozialdemokraten auf der Bühne: Harald Schartau, Franz Müntefering, Ursula Engelen-Kefer, Jochen Dieckmann, Ulla Schmitt, Wolfgang Clement, Klaus-Uwe Benneter, Thomas Schlenz, Ludwig Stiegler, Ute Schäfer, Gertrud Steinbrück, Norbert Römer, Gerd Langemeier, Ludwig Ladziski und weitere Ehrengäste. Alle Reden werden auch von Gebärdendolmetschern übersetzt.

Schlussspurt in Münster

Das ist ja wie bei der Eurovision hier. Hier ist Münster. Wir sind zwar mal wieder etwas später dran, aber hier auf dem Prinzipalmarkt ist auch ziemlich was los. Im Augenblick redet gerade Wolfgang Clement:
"Ich bin hier, um für die Kandidatinnen hier vor Ort zu werben und für den klaren Kurs, den wir eingeschlagen haben."
Zur wirtschaftlichen Lage und zur 1%ige Steigerung der Wirtschaftsleistung sagte er:
"Wir haben die rote Laterne abgegeben und werden sie nicht wieder in die Hand nehmen. Deutschland ist die stärkste Exportkraft der Welt, das ist ein Grund stolz zu sein und nicht ein Grund, darüber zu klagen."
Schlussspurt in Köln
--- 15:06 ---

Franz Müntefering ergreift das Wort: 3.600 Minuten noch Wahlkampf. Die Meinungsforschungsinstitute - heute morgen hat er noch mit ihnen telefoniert - sagen: Ja es ist Bewegung drin. Die verbleibende Zeit wird genutzt, in ganz NRW, damit Peer Steinbrück Ministerpräsident bleibt.
Live in Bielefeld - Schlussspurt in Ostwestfalen (Update 16:08)
17:10
So, jetzt sitzen wir in der Bahn Richtung Dortmund. Nachdem sich die Prominenz verabschiedet hat haben wir es ihr gleich getan. Mit etwas Glück haben wir noch rechtzeitig den Zug erwischt. Wir sind gespannt auf eine sensationelle Schlussspurtkundgebung in Dortmund und freuen uns neben Gerhard Schröder, Peer Steinbrück und Franz Münteferung natürlich ganz besonders auf den spanischen Ministerpräsidenten Zapatero!
Nach den kämpferischen Reden in Bielefeld wird in Dortmund mit Sicherheit noch eine Schüppe drauf gelegt.
Glück auf!
Euer Team in Bielefeld, Arno und Fred.
17:00
Ulla Schmidt bahnt sich den Weg durch die Menge.

16:08
Ulla Schmidt zu Rüttgers Versprechen, seiner Frau bei einem Wahlerfolg eine Spülmaschine zu schenken:
"Helga, wenn die Frauen hier alle zusammenlegen, schenken wir der Frau Rüttgers ein Spülmaschine"
"In einer Gesellschaft, in der wir alle älter werden, in der alle wollen das der medizinische Fortschritt sich entwickelt, brauchen wir nicht weniger sondern mehr solidarität wenn auch die nächsten Generationen noch davon profitieren soll."

Abschlussveranstaltungen in Köln, Bielefeld, Münster und Dortmund

Morgen finden unsere Wahlkampfabschlussveranstaltungen in NRW statt. Auf dem Kölner Rudolfplatz, Münsteraner Prinzipalmarkt, Bielefelder Jahnplatz und Dortmunder Alten Markt wird alles aufgeboten, was in der SPD Rang und Namen hat.
Hier haben wir eine Sonderseite für euch eingerichtet, auf der ihr erfahren könnt, wer, wann, wo ist. Wir vom Online-Team werden auch vor Ort sein und hier im Blog darüber berichten.
Ministerpräsident Steinbrück (SPD) redet "Klartext" vor 600 Genossen in Lübbecke
Im Mindener Tageblatt habe ich gerade einen Artikel über eine Veranstaltung von Peer Steinbrück in der Lübbecker Stadthalle gefunden, der das Ganze mal aus unabhängiger Sicht darstellt.
Ein Auszug:
3 Tage on Tour mit Peer Steinbrück: Tag 3 Von Bad Salzuflen nach Gelsenkirchen Stand 16.23 Uhr
Nach einer kurzen Nacht erwachen wir in einem Hotel in Bad Salzuflen.
Beschaulicher Blick vom Balkon:

Warum ich nie Ministerpräsident sein will: Früh morgens nach einer kurzen Nacht vor dem Frühstück ohne Kaffee bereits das erste Interview geben zu müssen:

3 Tage on Tour mit Peer Steinbrück: Tag 2 Von Essen nach Brakel Stand 02.26 Uhr (13.05.)
Der zweite Tag fängt gut an. Die Sonne scheint. Wir sind mit rund 25 Journalisten unterwegs zu unseren ersten Station nach Essen. Dort treffen wir Peer Steinbrück, der bereits von seinem ersten Wahlkampftermin in Bergkamen zu uns stößt. Was erwartet uns in Essen? Eine kleine Überraschung: Wir treffen Rehakles....
Bis dahin lesen wir das aktuelle Zeit-Dossier über Peer Steinbrück, - mit ein paar sehr schönen Passagen über Rüttgers.

Abfahrt in Düsseldorf
1. Station: Essen, Schloss Hugenpoet
Unsere erste Station war das Schloss Hugenpoet.. Anlass war die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Otto Rehagel. Otto Rehakles hatte extra darum gebeten, das Verdienstkreuz im Kreis seiner Freunde in NRW verliehen zu bekommen. Und schließlich ist NRW Fußballland Nr. 1 in Deutschland.

Vormittägliches Ständchen des Werksorchester Consolidation aus Gelsenkirchen
3 Tage on Tour mit Peer Steinbrück. Tag 1: Herne, Borken, Dortmund Stand: 21.49 Uhr
Ab heute sind wir drei ganze Tage mit Peer Steinbrück in NRW unterwegs, und wir werden diese drei Tage hier in unserem Blog begleiten. Unsere Stationen heute sind Herne, Borken und Dortmund.


Start in Wanne-Eickel Richtung Herne. „Dagmar“, unsere Navigationsstimme, weist uns den Weg.
1. Mai Kundgebung in Gelsenkirchen

Peer Steinbrück bei seiner Rede in Gelsenkirchen
3.000 Menschen hatten sich zur zentralen Kundgebung des NRW-DGB auf dem Neumarkt in Gelsenkirchen eingefunden um Ministerpräsident Peer Steinbrück, Gelsenkirchens Bürgermeister Frank Baranowski und DGB-Landeschef Walter Haas zu hören. Zur Rede von Peer Steinbrück ein Auszug aus der WAZ:
Zwar gab es Pfiffe, als Steinbrück ans Mikrofon trat. Vor allem Zuhörer von der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und von kommunistischen Gruppen versuchten, die Rede zu stören. Sie kamen aber nicht gegen den Beifall an, den die übrigen Kundgebungsteilnehmer Steinbrück spendeten. Er forderte die Arbeitgeber auf, Arbeitsplätze bereitzustellen und aufzuhören, "den Standort Deutschland schlecht zu reden". Die Arbeitgeber hätten Steuererleichterungen erhalten, von denen sie unter der Regierung Kohl nicht zu träumen gewagt hätten. "Ich fordere jetzt die Rendite für Investitionen und Arbeitsplätze ein", sagte Steinbrück. Massiv kritisierte er "Lohndrückerei" und Versuche, Mitbestimmung, Tarifautonomie und Kündigungsschutz einzuschränken.

Blick von der Bühne in Gelsenkirchen
Live-Blogging von der „Night of the champs“ in den Nightrooms in Dortmund (Letztes Update 11:40 Fotos)
Ein außergewöhnliches Event erwartet mich und euch heute Abend und morgen früh. Ich melde mich hier aus Dortmund aus den Nightrooms.Bei der Night of the champs werden hier gleich vier Politiker aus NRW im ersten „NRW Party Battle“ gegeneinander antreten. Für uns im Rennen ist der Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau. Er muss in mehreren Disziplinen gegen drei politische Konkurrenten aus NRW antreten. Mit dabei sind noch Michael Vesper von den Grünen, Oliver Wittke von der CDU und Andreas Pinkwart von der FDP.
Die Disziplinen (oder wie es hier heißt: Battles) sind Cocktails mixen und Musik auflegen. (DJ`en, oder so ähnlich) Die Halle, in der die Politiker gleich loslegen werden, ist schon recht voll. Der Rest füllt sich so langsam.
Update 23:51
Es geht los. Die ersten beiden Kandidaten werden vorgestellt.
Zuerst der Lokalmatador Harald Schartau:
Wir erfahren, dass Harald seinen Wahlkreis hier hat. Sein Lieblingsfussballklub ist folgerichtig Borussia Dortmund. Er geht gerne mit seinen Freunden raus und war hier früher bei der IG Metall und hat für die Jungs von Hoesch gekämpft.
Die Menge antwortet mit lauten Harald, Harald-Rufen.
Mit Peer in Hamm
Heute war ich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sommerfest der SPD Hamm auf dem Marktplatz in Hamm-Herringen. Neben einem bunten Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein - von der Kletterwand über das Kistenstapeln bis zum Clown - war auch Peer Steinbrück angekündigt.

Dieser erschien gut gelaunt und hielt eine interessante Rede zum gerade für Hamm und das Ruhrgebiet sehr relevanten Thema Bergbau, wofür er tosenden Beifall erntete (die Genossen und Bürger, waren anscheinend schlichtweg begeistert - bei einem für die Region so elementaren Thema wie Bergbau aber auch sehr verständlich).
Fotos aus Duisburg
Mit Peer on Tour: Siegen
Heute sind wir mit Peer Steinbrück und Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Siegerlandhalle. Nach Samstag schon der zweite gemeinsame Auftritt von Steinbrück und Schröder innerhalb von drei Tagen. Wer glaubt, da würde sich bei uns professionellen Begleitern so etwas wie Gewöhnung einstellen, der war noch nicht auf einer SPD-Veranstaltung in Siegen. Eine rappelvolle Halle, viele Menschen müssen stehen, um überhaupt noch einen Platz zu bekommen.

Die Stimmung ist großartig. Fast jeder Satz von Peer Steinbrück wird von begeistertem Applaus unterbrochen. Und das scheint ihn zu beflügeln: er ist witzig und angriffslustig, mitreißend und überzeugend.

Rappelvoll: die Siegerlandhalle.
Wahlkampfauftakt in Dortmund: "NRW darf nicht von einem schwarzem Weichei regiert werden."

Beim Wahlkampfauftakt in der Dortmunder Westfalenhalle blies die NRWSPD gestern zur Aufholjagd für die Landtagswahl am 22. Mai. Neben Ministerpräsident Peer Steinbrück und NRW-Wirtschaftsminister Harald Schartau kamen auch Bundeskanzler Gerhard Schröder und SPD-Parteivorsitzender Franz Müntefering, um die ca. 8.000 Besucherinnen und Besucher für den Wahlkampf zu begeistern.

Peer Steinbrück bei seiner Rede in Dortmund
Peer Steinbrück ging in seiner Rede vor allem auf die Unterschiede zum politischen Gegner ein: "CDU heißt: Einschränkung von Tarifautonomie, Kündigungsschutz und Mitbestimmung". Die SPD wolle hingegen eine "friedvolle Gesellschaft mit sozialem Ausgleich". Im Anschluß sprach er die Probleme am Arbeitsmarkt an. So seien die aktuellen, "bedrückenden" Zahlen zwar "höher, aber auch ehrlicher" als die Zahlen des vergangenen Jahres. Sie holten viele ehemalige Sozialhilfeempfänger vom "sozialem Abstellgleis" der Gesellschaft. Die Reformen verschaffte laut Steinbrück Chancen und Anreize wieder in Arbeit vermittelt zu werden.
"Ich bin seit zweieinhalb Jahren Ministerpräsident und seit sechseinhalb Jahren Mitglied der Landesregierung und ich arbeite an nichts so intensiv, wie an dem Erhalt und der Schaffung neuer Arbeitsplätze."
Anschließend wird er von den 8.000 mit stehenden Ovationen gefeiert.
Generationenkonvent - Gerechtigkeit zwischen den Generationen
Der Generationenkonvent, zu dem Jusos und AG60plus am Samstag eingeladen hatten, war ein voller Erfolg:
Interessante und lehrreiche Podiumsdiskussionen hatte ich ja erwartet, aber gerade die persönlichen Gespräche und Diskussionen zwischen alt und jung waren die Reise wert.
Höhepunkt war natürlich der Auftritt von Peer Steinbrück, der sich sehr für die Initiativen zur sinnvollen Beschäftigung älterer Menschen interessierte.
Er hatte auch die Aufgabe, die abschließende, richtungsweisende Generationenerklärung vorzustellen.
Einen haben wir noch
Mit dem Eintrag um 15:54 Uhr endete offiziell das Parteitagstagebuch. Zu dem Zeitpunkt wurde um uns herum schon eifrig abgebaut. Auch wir mußten schleunigst zum Ende kommen, deshalb blieb uns nur noch eine kurze Abmoderation vor der Ausstöpslung.
Einige Geschichten die am Rande des Parteitages liefen konnten daher leider nicht mehr erwähnt werden. Im dunklen werden Praktikant(inn)en bleiben die auf dem Parteiabend dem Rotwein zugesagt haben und am Ende des Parteitags zu fetziger Musik abgerockt haben. Wir werden auch nichts mehr über die Besucherin erfahren die gestern bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses von Peer um eine Bahnauskunft mitten in der Nacht von Bochum nach Dedinghausen gefragt hatte. Die hat sie von uns bekommen, und trotz Bahnauskunft waren wir mit der Veröffentlichung der Wahl schneller als die Kollegen des WDR. Liebe Besucherin, wenn Sie dieses hier lesen, wir hoffen Sie hatten einen schönen Parteiabend und sind gut und wohlbehalten Zuhause angekommen.
Auch über Nichtdemonstranten wissen wir nichts, es gab mal keine Demonstrationen vor der Halle. Entweder war es denen zu regnerisch oder sie haben die Notwenigkeit unserer Politik verstanden und wissen das es viel schlimmer werden könnte wenn nicht wir sondern die anderen es machen würden.
Alles im allen war es wirklich ein harmonischer und geschlossener Parteitag. Bitte gerne wieder.
Bleibt am Ende nur noch eines: Das Wetter...
...stürmisch und regnerisch.
Das letzte von hier
So liebe Leser. Das war die Übertragung des heutigen Parteitags der Websozis und Onlineredaktion der NRWSPD hier im Blog.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und hoffen Sie auch bei den nächsten Parteitagstagebüchern hier oder woanders begrüßen zu können.
Schlußwort
Harald Schartau spricht das Schlußwort.
Wir haben einen Spitzenkandidaten hinter dem sich die Partei versammelt, wir haben ein Wahlprogramm für die Menschen und wir haben eine Partei die gewillt ist zu kämpfen. Wenn wir alles Drei zusammenführen sind wir abei der Landtagswahl am 22. Mai 2005 unschlagbar.
Ab morgen treten wir in den Wahlkampf. Harald wünscht uns eine gute Heimfahrt, alles Gute und Glückauf.
Wir sind eineinviertel Stunde eher fertig als geplant.
Die restlichen...
...paar Anträge die es gab wurden auch angenommen bzw. an andere Stellen weitergeleitet.
Im Moment sieht es aus als ob wir eine dreiviertel Stunde vor den Planungen liegen.
Einstimmiger Beschluß
Das Landeswahlprogramm wurde soeben mit allen Änderungen einstimmig beschlossen.
Wie gesagt, ein harmonischer Parteitag. Streiten können sich andere, wir sind einig.
Nationalpark Senne
Die UB-Vorsitzende aus Bielefeld will in der Senne unbedingt einen Nationalpark einrichten. Das kann sie auch, aber im Bereich "Friedfertige Gesellschaft" paßt es nicht unbedingt.
Irgendjemand muß sich ja auch mal zu Wort melden...
Achso, der Fotoapparat wurde deponiert, neben mir. Der Stand weist leichte Auflösungserscheinungen auf. Über den Ort wo wir den Stand machen konnten kann man wirklich nicht meckern. Eingebettet zwischen SGK und Image mussten fast alle, die in die Halle wollten, an uns vorbei.
Dafür von Seiten der Websozis vielen Dank an Dirk und Mocki. :)
Harmonischer Parteitag
Punkt für Punkt werden die Änderungsanträge abgearbeitet. Wortmeldungen gibt bis jetzt keine. Den Empfehlungen der Antragskommission werden bisher auch so übernommen.
Ein kleiner Blick auf den Zeitplan zeigt das wir unserer Zeit voraus sind. Sozis eben. :)
Karsten soll nochmal (zum drittenmal) für die Antragskommission zu einem Änderungspunkt reden, auch wenn es den Delegierten vorliegt. Das Präsidium meint er hätte so etwas Bewegung.
Wenn es weiter so ruhig und harmonisch bleibt verschwinden wir mal kurz zum Websozistand im Foyer der Halle und melden uns später wieder. Der Film ist voll, ich muß den Fotoapparat also nicht mehr hier halten sondern kann ihn mal eben deponieren gehen.
Karsten Rudolph spricht
Dr. Karsten Rudolph, stellv. Vorsitzender der NRWSPD hält den Bericht der Antragskommission. Er umreißt das Entstehen des Wahlprogramms und erklärt die Philosophie, die Grundgedanken der einzelnen Abschnitte.
Wir sind beschlußfähig und Änderungsanträge zum Wahlprogramm werden Punkt für Punkt beraten und darüber abgestimmt.
Gute Mischung
Das Wahlprogramm ist eine gute Mischung aus Inhalt und Emotion, so Harald Schartau.
Es gliedert sich in die vier Hauptbereiche Erfolgreicher Start, Arbeit durch Innovation, Chancen des langen Lebens und Friedfertige Gesellschaft.
Präsidium gewählt
Das Präsidium für den Landesparteitag wurde gewählt, die Zählkommission und Antragskommission sind eingerichtet, die Tagesordnung und Geschäftsordnung ist genehmigt worden. Wir sind mit dem organisatorischen Bereich also durch.
Harald Schartau führt jetzt in das Wahlprogramm ein.
Und weiter gehts
Der Landesparteitag geht weiter. Strenggenommen beginnt er jetzt erst da wir vorher "nur" eine Landesdelegiertenkonferenz hatten. Es ist zwar ein kleiner aber feiner und wichtiger Unterschied.
Eine Halle (fast) für uns alleine
Bis auf ein paar Pressevertreter ist die Halle leer. Die Delegierten haben während der Pause die Halle verlassen, solange wird aufgeräumt und umgebaut.
Eine Ruhe ist das hier. :)
In der Vergangenheit gab es beim Tagebuch inmmer irgendwelche kleine Probleme, entweder war die Verbindung kurz weg weil jemand über das Kabel fiel oder uns wurde der Strom ausgestöpselt...
Da wir heute mitten im Pressebereich der NRWSPD sitzen dürften wir heute von Problemen verschont bleiben. Dachte ich mir jedenfalls.
Dies ist heute mein erster Einsatz fürs Tagebuch, das Blog wollte mich nicht mehr (warum auch immer). Nach meiner Löschung und Neueinrichtung funktionert es wieder.
Die Delegiertenkonferenz ist zu Ende
Nachdem die Landesliste und alle Wahlgänge ohne Beanstandung vollzogen wurden, hat unsere Nummer 1, Peer Steinbrück, die Landesdelegiertenkonferenz geschlossen und allen nochmals ganz herzlich für sein tolles persönliches Ergebnis von gestern gedankt. "Wolfgang Clement meinte zu mir, für solch ein Wahlergebnis müsste ich mich schämen. Ich schäme mich aber nicht, sondern das gibt mir kräftig Rückenwind."
Jetzt wird es eine 45-minütige Pause geben und im Saal ein wenig umgebaut. Danach geht es dann mit dem Landesparteitag weiter.
Bericht aus der Presselounge
Andres und ich waren vorhin zwecks kleiner kulinarischer Stärkung im Pressebereich. Kartoffelsuppe für Andres, lecker Grünkohl für mich :-). Dabei konnten wir Westpol-Moderator Harald Brand über die Schulter schauen. Da entstand wohl gerade die morgige Sendung.
Anhaltender Beifall für Münte
Stehende Ovationen für Franz Müntefering, der soeben seine sehr emotionale Rede beendet hat. Auch er ist überzeugt davon, dass es am 22.5. nur einen Sieger geben kann und es, wie am nächsten Sonntag in Schleswig-Holstein, so auch in Nordrhein-Westfalen, zu keinen Wechseln auf den Ministerpräsidentenstühlen geben wird.
Es folgt nun eine kurze Pause, bis die Wahlergebnisse vorliegen, dann geht es mit der Antragsberatung weiter.
Gruß an Johannes Rau
Wir grüßen ganz besonders Johannes Rau, der ganz sicherlich unseren Parteitag mitverfolgt.
Münte stoppt die Bloggerpause
Es läuft die erste Wahl, hier springt jeder überall durch die Halle. Richtig Betrieb ist hier.
Jetzt wird es lustig. Unser Parteivorsitzender Franz Müntefering spricht. Er legt Wert darauf, von hier aus einen herzlichen Sondergruß an Heide Simonis zu richten. Er versichert, dass er den roten Schal nur zum Duschen abnimmt. Der Schreiber kann das bestätigen, Münte steht mit dem He!de-Schal am Rednerpult.
Der Hochmut und der Fall
Natürlích müssen wir bis zum Wahltag 18 Uhr eifrig und stetig kämpfen, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Keinesfalls dürfen wir den Fehler der Rüttgers-Truppe machen, die im Herbst vor lauter Kraft kaum laufen konnte und im Kleinen schon Ministerposten verteilte.
Hochmut kommt aber vor dem Fall, wir sind nicht so vermessen, sondern stehen für kontinuierliche Politik. Harald ist fest davon überzeugt, dass wir die Wahlen am 22. Mai mit hocherhobenem Haupt und voller Stolz gewinnen werden.
Minutenlanger Applaus und reichlich schüttelnde Hände danken ihm für seine Worte.
NRW ist das industrielle Kraftzentrum des neuen Europa
Harald Schartau weist darauf hin, dass dies auch moderne zukunftsweisende Technologien und Dienstleistungen. Er nimmt auch die Unternehmen in die Pflicht, daran mitzuwirken und nicht nur alles auf die Politik zu schieben.
Wir sind zudem unbeeindruckt von den bewusst zynischen und falschen Bildern, die die Opposition immer wieder beschwörend aufmalt.
Harald hat wieder das Wort
Unser Landesvorsitzender Harald Schartau begrüßt die Delegierten zum zweiten Teil des Parteitages.
Auch Wolfgang Clement ist übrigens mittlerweile eingetroffen, man sieht und spürt ganz klar, wie wichtig der 22.5. für unsere Partei, vor allem aber für unser Land und seine Bürgerinnen und Bürger ist!
Der Wahlkampf ist hervorragend vorbereitet, die Stimmung im Land ist zu unseren Gunsten gekippt, wir haben hervorragendes Personal und sind hochmotiviert. Schaut nicht auf Umfragen, die wichtigste Umfrage ist die, deren Auswertung am 22.5. ab 18.00 Uhr beginnt....
Grußwort der Hausherrin
Das heutige Heimspiel eröffnet Bochums Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz. Sie gratuliert Peer Steinbrück zu dem hervorragenden Wahlergebnis und motiviert für den Wahlkampf, indem sie auf ihre eigenen positiven Erfahrungen hinweist. Je länger der Wahlkampf dauert, umso besser funktioniert das Zusammenspiel zwischen allen Ebenen. Es macht einfach Spaß, mit solch einer Gemeinschaft Wahlkampf zu machen.
Guten Morgen aus Bochum
Wir sind wieder da, nachdem wir uns über die Autobahn durch das Schmuddelwetter gekämpft haben. In wenigen Minuten findet der Landesparteitag der NRWSPD seine Fortsetzung.
Ein interessanter Tag steht uns bevor, zahlreiche Anträge sind zu verabschieden und die Landesliste muss gewählt werden. Auch unser Vorsitzender Franz Müntefering ist bereits vor Ort. Auf seine Rede dürfen wir uns ganz sicher auch jetzt schon freuen.
Viel Spaß wünschen der Blogger-Gemeinde auch heute das
Onlineteam der NRWSPD und die WebSozis.
Halt, einen haben wir natürlich noch
Pünktlich zur Nominierung ist die ganz neue Homepage unseres Spitzenkandidaten Peer Steinbrück ebenfalls live freigeschaltet worden. Tja, wir Sozis sind eben schnell ;-).
Feierabend für heute
Der heutige Kurzeinsatztag der, wie Oliver so schön treffend schieb, ähm bloggte, eine Premiere war, geht zu Ende. Die Mehrzahl der Delegierten wird sich in Richtung Parteiabend begeben. Für uns geht es morgen in der Frühe weiter. Wir sind sicher, dass es ein schöner Samstag wird und wünschen bis dahin einen schönen Freitagabend.
Ihr Onlineteam der NRWSPD und die WebSozis danken für das bisher gezeigte Interesse.
Unsere Nummer 1
367 Ja-Stimmen. Peer ist unsere Nummer 1 in NRW!
Das sind 96,6% der Stimmen. Auch jetzt wieder minutenlange Standing Ovations. Peer nimmt die Wahl an.
Erstes Liveblogging von einem Landesparteitag in Deutschland!
Bei den Conventions in den USA passierte es zum ersten Mal: Blogger berichteten Live von den Parteitagen.
Und jetzt gibts in Deutschland Premiere: Das erste Liveblogging von einem Landesparteitag in Deutschland! Und wir sind stolz, dass wir die ersten sind. Wir danken herzlich auch Euch, den Lesern und besonders denjenigen, die ihre Kommentare schreiben! Sagt uns, was ihr von den einzelenen Berichten haltet und was Euch am Parteitag besonders interessiert. Wir sind auch morgen noch hier in Bochum, um aus dem RuhrCongress von der Delegiertenkonferenz und vom Parteitag zu berichten.
Bericht der Mandatsprüfungskommission
Wir sind beschlußfähig. Dann werden wir jetzt etwas arbeiten und wählen.
Zuerst wird über Platz 1 der Landesliste abgestimmt, danach über die Plätze bei denen es mehrere Kandidaten gibt und schlußendlich über die gesamte Liste.
Für Platz 1 ist Peer Steinbrück nominiert.
Die Wahl ist abgeschlossen, solange gezählt wird haben wir Pause.
Applaus und Jubel
Wir sehen nichts mehr. Peer hat seine Rede beendet und da der Pressebereich diesesmal hinter den Delegierten ist sehen wir ihn nicht mehr. Die ganze Halle feiert ihn mit Standing Ovations und rhythmischem Klatschen. :)
Wenn er die Menschen ebenfalls so mitnehmen und für unsere Politik begeistern kann wie er es hier mit den Delegierten geschafft hat braucht Rüttgers garnicht mehr antreten.
Rüttgers, lasse es lieber sein. Wir werden gewinnen, mit den Menschen in NRW zusammen!
"Menschlich bleiben"
Wir wissen woran wir mit Peer Steinbrück, mit allen Ecken und Kanten. Auch die verschiedenen Stellungen seiner Mundwinkel kennen wir mittlerweile.
Das Amt des Ministerpräsidenten füllt ihn aus. Und so wird es bleiben. Dafür müssen wir kämpfen, bis zur letzten Sekunde. Wichtig ist nicht nur das wir kämpfen sondern auch wie wir kämpfen. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Politik. Der Wahlkampf ist die Chance diesen wieder zurückzugewinnen. Wir dürfen keine schnellen Lösungen versprechen wenn wir keine haben. Die Menschen mitnehmen, Mut zu machen, nicht nur zu lamentieren, darauf kommt es an.
Perr will einen politischen, keinen polemischen Wahlkampf führen. Je mehr den anderen die Themen ausgehen desto plumper wird ihr Wahlkampf.
"Menschlich bleiben" ist nicht nur ein Motto, es bedeutet viel mehr. Wenn die Menschen erkennen das wir unser Motto selber sehr ernst nehmen kann uns niemand den Wahlsieg nehmen.
"Die anderen sagen NRW kommt wieder. Laßt uns antworten: Ja, NRW kommt wieder...
...zur SPD.
Vielen Dank." (Peer Steinbrück)
Keine Studiengebühren
Wir haben zu wenige Akademiker für die Zukunft.
Wir sind gegen Gebühren für das Erststudium. Herkunft darf nicht über Zukunft bestimmen.
Punkte der Bildung
Peer Steinbrück spricht die Bildung an. Er könnte dazu so viel erzählen das es ein Vortrag in der Länge von Fidel Castro werden könnte.
Allein die Fähigkeiten und allein die Begabungen der Menschen sollen über ihre Bildung entscheiden und nicht der Beruf, die Herkunft oder das Einkommen der Eltern.
Die Förderung muß schon sehr früh anfangen, bei den kleinen. Sie müssen bereits ganz groß rauskommen.
Das aufzuzählen was wir geschafft haben und was wir in den nächsten Jahren noch schaffen werden würde den Rahmen dieser Berichterstattung bei weitem sprengen. Näheres finden Sie in der Rede von Peer Steinbrück.
Vitale Städte
Wir müssen uns um die schwachen Stadtteile in NRW kümmern, insbesondere um die Stadttteile die soziale Brennpunkte sind oder in Gefahr sind es zu werden. Ziel muß es sein daß unsere Städte vital bleiben, das es den Einwohnern gut geht und sie sich wohl fühlen.
Auch Wohnumfeldmaßnahmen müssen ausgeweitet und gefördert werden.
Ehrenamtliche raus aus dem Schatten der Gesellschaft
Es gibt viele positive mutmachende Beispiele der Solidarität. Wer ehrenamtlich für andere tätig ist ist der wahre Held der Menschen. Es ist Aufgabe der SPD diese Menschen in den Vordergrund zu holen.
Eine Politik ohne Werte, ohne Moral kann es nicht geben. Und Ausgrenzung ist unmoralisch.
Kampf gegen Rechts
Herr Ackermann von der Deutschen Bank verliert die Balance und schadet den Unternehmern die sich Ihrer Verantwortung für die Gesellschaft stellen.
Die Sozialdemokratie muß und wird den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken. Einer friedfertigen Gesellschaft kommen wir näher indem weniger Menschen ausgegrenzt werden. In einer friedfertigen Gesellschaft hat man keine Furcht, wer keine Furcht hat wählt nicht rechtsradikal.
Gegen Neonazis muß man sich immer und überall zu Wehr setzen. Die Demokratie ist nicht wehrlos, auch ohne Verbot der NPD. Die Gesetze müssen nur konsequenter angewandt werden.
Wir sagen den Neonazis den Kampf an. Der Kampf gegen Rechts hat in unserer Partei eine lange Tradition auf die wir stolz sind. Daher, Edmund Stoiber, hüte Deine Zunge. Geht pfleglich um mit dem Konsenz der Demokraten. Auch und gerade in Wahlkampfzeiten.
Existenzgründer müssen noch besser gefördert werden
Peer Steinbrück fordert die Sozialdemokraten in Bund aber auch im Land NRW auf, sich zum Anwalt, zum Partner derjenigen zu machen, die sich durch Neugründungen selbständig machen möchten. Hier gibt es durchaus noch das eine oder andere zu verbessern.
Eine seiner Kernaussagen ist dabei, dass es Existenzgründern möglich gemacht werden muss und diese auch helfend begleitet werden. Auch der Weg der Bürokratie, der sich nie ganz vermeiden lassen wird, sollte kürzer werden.
"Es muss einem Gründer möglich sein, vom ersten Antrag bis hin zur Genehmigung alle notwendigen Unterlagen schnell und zügig zu erhalten. Das muss binnen fünf Tagen zu bewerkstelligen sein."
Unser starkes Land
Hier wird fix gearbeitet. Wie versprochen ist der Film "Unser starkes Land" soeben online gegangen und steht zum ansehen und -hören auf http://www.nrwspd.de bereit (in der rechten Leiste).
Zugabe fordert Peer
Unser Ministerpräsident Peer Steinbrück ist wie alle im Saal begeistert von dem gelungen Film. Seine Rede beginnt er aber mahnend und erinnernd - mit Blick auf die schreckliche Flutkatastrophe. Sehr nachdenklich, es ist still in der Halle.
NRW - der Film
"Jetzt machen wir Euch den Mund wässrig und zeigen Euch unseren extra produzierten Film über NRW." Mit diesen Worten leitet Harald Schartau alles Interesse auf die beiden großen Leinwände.
Ein toller Film, der in Kürze auch auf der Homepage zur Verfügung gestellt werden soll.
Peer Steinbrück zeigt...
Wir haben in unserem Land einen Ministerpräsidenten der zeigt wo es in schwierigen Zeiten langgeht. Und dabei auch noch menschlich bleibt.
Peer redet UND handelt und fährt keine Schlangenlinien, im Gegensatz zu anderen die meinen daß sie es besser könnten.
Manche meinen das Peer mittlerweile eine Mischung zwischen der klaren Kante von "Schmidtschnauze" und dem Zusammenhalt von Johannes Steinbrück ist. Für unser Land umso besser.
Harald Schartau übernimmt
Wir brauchen
- einen Spitzenkandidaten, der das Team führt
- ein Wahlprogramm, dass für die Bürger unseres Landes ist
Der Wahlkampf hat eigentlich schon begonnen, vor allem aber ist eines ganz klar:
Wir erteilen den rechtsradikalen Gruppen eine klare Absage!
Wir den anderen demokratischen Parteien den Vorschlag, den 8. Mai diesen Jahres wahlkampffrei zu halten, um auch so ein deutliches Zeichen zu setzen.
Der Landesparteitag hat angefangen...
...und Sie haben uns auf blog.nrwspd.de gefunden. :)
Eine weitere Neuheit, außer das Sie das Parteitagstagebuch jetzt hier finden, ist, das jeder Eintrag ein neuer einzelner Eintrag auf der Seite auslöst und nicht mehr eine Seite ständig bearbeitet wird. Und beide Autoren sind namentlich eingerichtet. Wir könnten also theoretisch auch gleichzeitig vom Landesparteitag berichten wenn wir zwei Rechner zu Verfügung hätten. Sollten Sie Rechtschreibfehler entdecken wissen Sie jetzt auch von wem die sind.
Trotz aller Änderungen ist eines gleich geblieben, die Zusammenarbeit der Onlineredaktion der NRWSPD und der Websozis.
Wir wünschen Ihnen einen informativen Aufenthalt im gemeinsamen Parteitagstagebuch heute und morgen.
So, Harald Schartau beginnt jetzt mit seinem Statement zum Landesparteitag. Nobbi, übernehmen Sie...
Die erste Wahl erfolgt schonmal einstimmig
Michael Groschek hat schon wieder Pause, nachdem Norbert Römer einstimmung als Versammlungsleiter gewählt wurde. Er erläutert nun den Ablauf der ganzen Wahlgänge, die heute und morgen auf uns warten.
Herzlich Willkommen aus Bochum
"Wie immer" berichten wir auch heute und morgen live von der Landesdelegiertenkonferenz und dem Landesparteitag der NRWSPD. Wir wünschen Ihnen so viel Spaß, wie wir ihn schon jetzt haben.
Es nieselt draußen, aber immerhin gab es keine Demonstrationen.
Jetzt geht es los, Michael Groschek begrüßt die Delegierten und zahlreichen Besucher.
Landesparteitag der NRWSPD: In ein paar Stunden geht es los...
...und hinter den Kulissen und an den Kulissen wird noch mächtig gearbeitet. Heute abend fanden die ersten Proben im RuhrCongress statt. Ausleuchtung, Ton, Vodeoprojektionen etc. wurden feinjustiert.
Besonders wichtig diesmal: Die Videoprojektionen für unseren NRW-Film "Unser starkes Land" (Übrigens ab morgen auch im Internet unter www.nrwspd.de zu finden.).
Wir konnten ihn heute schon auf den großen Leinwänden sehen. Das war ziemlich eindrucksvoll.
Sicherlich nicht die letzte Besprechung bis Morgen...
Gefürchtet: Die Kontrolle des Onlineteams. Ist die Internetadresse auch richtig geschrieben?
Politischer Aschermittwoch der SPD in Köln

Auf dem diesjährigen politischen Aschermittwoch der SPD in Köln hat Bundeskanzler Gerhard Schröder das Ritual der Beschimpfungen des politischen Gegners kritisiert und bezog dies auf die „Orgie der Beschimpfungen“ seitens des CSU-Chefs Edmund Stoiber in den letzten Tagen.
Nachdem die 1200 Gäste „Im Gürzenich“ musikalisch von „Brings“ und humoristisch von Jürgen Becker eingestimmt worden waren, betraten
Bundeskanzler Gerhard Schröder, NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück und NRWSPD-Vorsitzender Harald Schartau die Halle und wurden von den rund 1200 Gästen mit tosendem Applaus begrüßt.
"Lieber mit unserem Gerd hier in Köln als in irgend einem Wirtshaus Edmund Stoiber zuhören", sagte Harald Schartau zur Begrüßung und leitete dann den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen ein: "Wer glaubt, aus der Nazi-Geschichte politisches Kapital schlagen zu können, der hat in Nordrhein-Westfalen damit keine Chance."
„Ich weiß, dass mein Herausforderer der Prototyp der rheinischen Leichtfüßigkeit ist“, sagte anschließend Peer Steinbrück mit einem Querverweis auf seinen Herausforderer bei der Landtagswahl, Jürgen Rüttgers.
„Der Mann fährt permanent auf Seerohrtiefe und taucht nie auf.“
Er selbst sei ein "Kabeljau" aus dem Norden, der seinem Gegner auch nicht das Wasser reichen könne, aber er sei dafür "schon drin im Wasser". Dann sprach Steinbrück über die Stärken Nordrhein-Westfalens und warnte seine Gegner davor, mit Horrorszenarien von diesem Land den Stolz der Rheinländer und Westfalen zu verletzen
Bei seiner Rede ging Gerhard Schröder im Anschluß auf die „Orgie der Beschimpfungen“ seitens des CSU-Chefs Edmund Stoiber in den letzten Tagen ein.
Entweder sei sie Folge der Erkenntnis, dass Stoiber „die Rolle, die er sich selbst zumisst, nie mehr erhalten wird“.
Das sei aber kein Problem Deutschlands oder der SPD, sondern ausschließlich der CDU und insbesondere der Parteivorsitzenden Angela Merkel.
Programmkonvent startet mit leichter Verspätung
Mit leichter Verspätung wurde der Programmkonvent um 11:15 eröffnet. Zuerst sprach Harald Schartau, nun spricht Peer Steinbrück.

Eine Aussage blieb mir bisher besonders im Gedächtnis:
Es war Willy Brandt, der uns gesagt hat, auch gemahnt hat, dass jede Zeit ihre eigenen Antworten braucht. Das ist wahr.Und weiter sagt er:
Aber wahr ist auch, dass jede Zeit ihre eigenen Aufgaben stellt. Aufgaben, die wir lösen müssen. Ich betone: die wir lösen müssen.Denn wenn wir es nicht tun, dann machen es andere. Diese anderen würden es anders machen als wir, und das wäre schlechter für das Land.
Der Wandel ist das was wir draus machen: Also machen wir was draus!
Wer etwas bewegen will, der sucht nach Wegen. Wer etwas verhindern will, der sucht nach GründenDem stimme ich tatsächlich auch persönlich vollkommen zu!
Ich hör mir die Rede jetzt erst mal zuende an...
Peer Steinbrück: Stärker werden. Menschlich bleiben.
Peer Steinbrück hält auf dem Programmkonvent der NRWSPD seine Grundsatzrede: "Stärker werden. Menschlich bleiben."
Die Rede zum Mitlesen.
In Bochum angekommen
Um Punkt 9:00 sind wir in der Bochumer Jahrhunderthalle angekommen. Inzwischen haben wir unseren Arbeitsplätze aufgebaut und erwarten den Beginn des Programmkonvents, während die Halle gerade noch gesäubert und auf Vordermann gebracht wird.

Um 11:00 wird der Programmkonvent der NRWSPD hier mit Reden vom Landesvorsitzenden Harald Schartau, dem Ministerpräsidenten Peer Steinbrück und Günter Verheugen (zum Thema "Herausforderungen und Chancen für NRW - Die erweiterte Europäische Union") losgehen.
So weit bis hier aus Bochum!
Morgen: Programmkonvent in Bochum
Heute bereiten wir uns auf den Programmkonvent, der morgen in Bochum in der wunderschönen Jahrhunderthalle stattfinden wird, vor. Wir werden von dort berichten - hier im Blog und natürlich auch auf unserer Website.
Und heute im Laufe des Nachmittages wird es noch ein Special für die Blog-Leser und Website-Besucher geben.




