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Freude ist ein schönes Gefühl. In einem Moment der Freude fühlt man sich wohl, man könnte jeden um sich herum drücken, man ist glücklich, denn alle Wünsche sind gerade erfüllt.


Was für eine Veranstaltung! Über 4000 Besucher hatten beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD Stimmung gemacht wie auf einem Rockkonzert: Langer, lauter Applaus, jubelnde Massen und schwenkende Fahnen als Hannelore Kraft den Saal betritt.

Und ich mittendrin, statt nur dabei!

Es war ein einzigartiges Gefühl – man spürte förmlich, wie die Massen auf Hannelore Kraft hingefierbert hatten. Die Frau, in die sie viele Hoffnungen stecken – genauso wie die Mehrheit der Bürger in NRW. Hört man sich in den rappelvollen Reihen an diesem Tag um, bekommt man viele Antworten mit einer ähnlichen Botschaft: NRW muss endlich wieder sozialdemokratisch regiert werden! Es muss endlich Schluss sein, Schluss mit unsozialer, kalter, und verantwortungsloser Politik, die den Menschen aus dem Blick verloren hat! Schluss mit CDU und FDP!


14 Uhr ist durch – jetzt kann‘s endlich losgehen! Die Reihen sind rappelvoll, die Stimmung knistert, das Licht geht aus – und „You’ll never walk alone“ ertönt: Hannelore Kraft kommt unter Standing Ovations in die Halle – zusammen mit SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, der stellvertretenden Parteivorsitzenden Manuela Schwesig und den vier Ministerpräsidenten Kurt Beck, Jens Böhrnsen, Erwin Sellering und Klaus Wowereit.

Der Einmarsch der Giganten. Der Wahlkampfauftakt ist jetzt auch offiziell eröffnet. Rund 2500 Besucher sind heute übrigens mit dabei und geben Hannelore Kraft und der NRWSPD Rückenwind für die heiße Wahlkampfphase. Und wie sie das machen! Die Stimmung gleicht einem Rockkonzert!


Die SPD macht aus NRW wieder ein Fortschrittsland. Während die CDU stur auf Technologien des letzten Jahrtausends setzt, will die NRWSPD das Land endlich auch wirtschafts- und umweltpolitisch ins 21. Jahrhundert führen.


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10.34 Uhr. Es ist Montag der 22. März. Und es eilt. Neun Kartons, 65 Kilogramm oder 42 750 Seiten Papier – wie man sie auch dreht und wendet: Sie mussten von Düsseldorf in den Ruhrcongress zu Bochum, und zwar schnell. Immerhin sollten die 450 Betriebsräte und Gewerkschafter auf der Konferenz der SPD Seite für Seite nachlesen können, wer das beste Programm für NRW zu bieten hat: Nämlich die SPD.


foto by: ovid3001

Monatelang hatten Eltern, ErzieherInnen und Kommunen vor knapp zwei Jahren gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) der Landesregierung aus CDU und FDP protestiert. Die Eltern vor allem für bessere Bildung ihrer Kinder, die ErzieherInnen für sicher finanzierte und gut ausgestattete Einrichtungen und die Kommunen für den Schutz ihrer klammen Kassen.

Und sie haben gewarnt. Berechtigterweise. Gewarnt vor einem Murks-Gesetz, dass nicht zu mehr Bildung und besserer Betreuung führt – sondern zu ansteigenden Kosten und schlechterer Betreuung und Förderung.

Genützt hatte es nichts: Das Gesetz wurde gegen den Willen der Eltern durchgedrückt – und damit entgegen aller Vorahnungen derer, die ein Schreckensszenario für die frühkindliche Bildung prophezeiten.


Bürgersprechstunden gehören für Hannelore Kraft zum politischen Alltag genauso dazu wie das Rot zur SPD oder die Kartoffeln zum Kartoffelsalat: In ihrem Wahlkreis Mülheim an der Ruhr I hört sie sich regelmäßig die Sorgen und Nöte der Bürger an.

Diese Bürgersprechstunde war aber eine besondere. Denn diesmal waren es 13 Bürger auf einen Streich, die Hannelore Kraft das fragen konnten, was ihnen unter den Nägeln brennt – eingeladen hatten die Ruhr Nachrichten (zum Live-Ticker).


Schüler schauen in die Zeitungsröhre

Ein Jahr lang wollte die Landesregierung aus CDU und FDP alle Neuntklässler in NRW kostenlos mit Zeitungen versorgen. Vor allem sollte den Schülern demokratische Meinungsbildung nahegebracht werden. „In den kommenden Wochen“ sollte die Aktion starten, so der Tenor damals.

Das war vor neun Monaten.


Ich muss zugeben, liebe Düsseldorfer, an meinem ersten SPD-Mitarbeiter-Tag in eurer Stadt musste ich mich etwas an die Eigenheiten einer solchen Metropole gewöhnen. Laut, unübersichtlich, groß, so war das erste Zwischenfazit meinerseits. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings anführen, dass ich als Wittener diese Dimensionen auch nicht gewohnt bin. Ob das wohl was werden würde mit uns beiden – Düsseldorf und mir?

Nach dem heutigen Tag glaube ich wieder fest an eine gemeinsame Liebe!


Wer ist der Unbekannte?

Wer ist der Unbekannte?

Sigmar Gabriel, SPD-Chef und politisches Schwergewicht, stattete am Mittwoch Gelsenkirchen einen Besuch ab: Bei der Ruhrgebietskonferenz hatte Gabriel ein offenes Ohr für die SPD-Bürgermeister/innen aus NRW, wie sehr denn der finanzielle Schuh vor Ort drückt. Doch die Blicke zog an diesem Tag jemand anders auf sich – sozusagen der heimliche Star der Veranstaltung.

Schon als er durch die Eingangstür der Maschinenhalle Zeche Oberschuir lugt, erntet der junge Mann fragende Blicke: Wer ist der Kerl? Zugegeben: Schickes blaues Hemd – aber doch keiner von uns, oder? Vielleicht ein neuer Kollege von der Rheinischen Post, der sich als kritischen Möchtegern-Journalisten geben will? Oder doch ein Nachwuchs-SPDler vom Ortsverein Gelsenkirchen Bulmke?


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.