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Der Populist Jürgen Rüttgers beherrschte die Medien in der letzten Woche. Die Reaktionen der CDU, CSU und einiger Renten- und Sozialexperten war vernichtend. Wir haben uns die Mühe gemacht, eine kleine Übersicht über die breite Auseinandersetzung innerhalb der CDU zu erstellen.

«Ich gebe dem konkreten Vorschlag von Rüttgers nicht besonders große Chancen. Und ich glaube auch, dass es nicht gut ist, jetzt eine Systemdiskussion zu führen. Das verunsichert die Rentner momentan, die jetzt in Rente sind, betritt ja aber gar nicht sie, sondern betrifft ein Problem, was in der Zukunft möglicherweise kommen wird.»
Christine Haderthauer (CSU) CSU-Generalsekretärin; Quelle: ZDF Berlin direkt, 27.04.2008


Link: PodcastHansKrings

Hans Krings ist 66 Jahre alt und seit 1969 in der SPD. Seit 1980 ist er als Mitglied im Kreisvorstand des SPD Kreises Rhein-Erft aktiv. Seit 2008 ist er Landratskandidat für den Rhein-Erft Kreis 2009. Soweit, so gut. Aber warum ist er ein gutes Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Video für die Parteiarbeit vor Ort?


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Durch den Wandel im Kommunikationsverhalten der Menschen, verändern sich die Einflussmöglichkeiten im Internet beständig. Um das knappe Gut der öffentlichen Aufmerksamkeit buhlen nicht nur die klassischen Medien, sondern auch täglich neu startende und innovative Angebote. Damit werden auch die bisherigen Kommunikationsstrategien von NGOs in Frage gestestellt.


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Mit einer Plakat- und Postkartenaktion macht sich die SPD-Ratsfraktion in Dortmund Luft. Seit einigen Monaten wartet die rot-grüne Ratsmehrheit und der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Gerhard Langemeyer, auf das erlösende Signal aus dem Regierungspräsidium Arnsberg. Der Regierungspräsident von der CDU, Helmut Diegel, verweigert bisher die Zustimmung zum Doppelhaushalt 2008/2009 der Stadt Dortmund und behindert damit den Beginn von längst beschlossenen und mittlerweile drängenden Projekten. So lange es keine Freigabe des CDU-Regierungspräsidenten gibt, muss die dringend benötigte Schulsanierung und –neubau in Dortmund zurückgestellt werden.


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Die Welt der Internettelefonie macht einen großen Schritt nach vorn. War es bislang nötig für das Telefonieren über das Internet extra Programme wie Skype und Co. herunterzulanden, erlaubt der Web-Dienst C2Call Web-Telefonate ohne spezielle Software. Der Clou: Die Verbindung wird direkt über den Internet-Browser hergestellt. Dabei ist man noch nicht einmal auf ein spezielles Betriebssystem angewiesen. Laut Hersteller soll es sowohl unter Windows, Linux der Mac OS funktionieren. Damit wäre es das perfekte Tool für Vielreisende.

Zurzeit befindet sich C2Call in der offenen Betaphase. Technische Anforderungen sind ein beliebiger Web-Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer, Opera oder Safari), installiertes Java (standartmäßig bei allen neueren Computern und Laptops vorinstalliert) sowie Lautsprecher und Mikrofon bzw. Headset.

C2Call verzichtet nicht nur auf eine extra Software zum Web-telefonieren, es müssen auch keine extra Ports freigegeben werden. Daher ist es auch möglich, die neue Technologie hinter Firewalls und Internet-Cafes zu nutzen.

Um das neue browserbasierte Telefon zu nutzen, muss man sich bei C2Call nur registrieren. Die Kontakte werden per E-Mail eingeladen und nach einem Klick auf den übermittelten Link werden die Gespräche aufgebaut. Ein einfacher Instand Messenger ist ebenfalls integriert.

Der Dienst ist komplett kostenfrei. Wer einen C2Call-Nutzer anrufen will, muss sich selber noch nicht einmal extra für den Dienst registrieren. In Zukunft wird der Anbieter Actai Networks Premium-Dienstleistungen anbieten. Zum Beispiel soll es zukünftig auch möglich sein, Anrufe ins Festnetz zu tätigen oder Anrufe in Mobilfunknetz weiterzuleiten.


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Auf der Seite Kubische Panoramen hat jeder Profi- und Hobby-Fotograf die Möglichkeit, einzigartige Panoramen der besonderen Art zu erleben. Auf der Homepage ist es möglich sich bestimmte geographische Punkte diverser Regionen und Städte in einem dreidimensionalen Foto anzuschauen. Das Bild lässt sich ohne nerviges ruckeln nach links und rechts sowie nach oben und unten bewegen. Benötigt wird dazu lediglich der QuickTime-Player von Appel, Java oder Sphere.

Auf der Website wird ein Panorama-Tutorial angeboten, dass die Erstellung solcher dreidimensionalen Rundum-Bilder einfach und verständlich erläutert.

Weiterhin wird eine Galerie-Software angeboten, die die Erstellung eigener Panorama-Bilder ermöglicht.

Für Fragen, Hinweise und wertvolle Tipps steht dem User eine Panorama-Community in Form eines Forums zu Verfügung, sowie eine interaktive Hilfe-Funktion.

Für mich persönlich am beeindruckensten waren die Panorama-Bilder der Sächsischen Schweiz. Ein großartiger Anblick, es würde man wirklich auf den Sandsteingebilden stehen und ins Elbetal schauen.


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Am Donnerstag, den 11. April 2008, veröffentlichte die US-Firma Adobe ihren Media Player. Adobe setzt mit Flash schon seit langem den Standard in Sachen Web-Video und jetzt auch in bester Web-TV-Qualität, die so manches TV-Gerät in den Schatten stellt. Der Media Player von Adobe konkurriert keinesfalls mit anderen Media Playern wie von Windows, iTunes oder VLC-Playern. Adobe könnte zur ernsthaften Alternative zum Fernseher werden. Adobe zeigt nur Inhalte, die mit dem Firmeneigenen FLV-Code komprimiert sind und wurde dafür geschaffen, Bilder mit HD-Qualität über das Web zu verbreiten.


Zu einer sehr merkwürdigen Aktion der Sicherheitsbehörden kam es beim letzten Heimspiel von Schalke 04 gegen den 1.FC Hansa Rostock.

Der Ordnungsdienst ordnete die Entfernung der „Stasi 2.0“ Plakate an, die ein Konterfei des Bundesinnenministers von der CDU, Wolfgang Schäuble, die so genannte „Schäublone“, zeigen. Während des Spieles zog der Sicherheitsdienst Fahnen mit diesem Aufdruck ein, mit dem Hinweis, dass die Polizei prüfen werde, ob es zu einer Strafanzeige wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole kommen wird.

Die „Schäublone“ ist das Symbol einer Kampagne gegen die Vorratsspeicherung von Daten der Bundesbürger durch die Bundesbehörden und daher seit etwa einem Jahr bundesweit wegen Schäubles Sicherheitspolitik läuft. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung geht auf das Betreiben des Bundesinnenministers zurück, daher das Konterfei. „Stasi 2.0“ ist eine Kombination aus der umgangssprachlichen Bezeichnung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR („Stasi“) und der Bezeichnung Web 2.0 und meint damit zunehmende Vernetzung der Menschen durch Telefon, Handy, E-Mail und Internet. Die Protestkampagne gibt es in Form von Aufklebern, T-Shirts, Fahnen, Plakaten und auch im Internet als Onlinekampagne.

Zurzeit prüft die Polizei, ob das Banner den Tatbestand der Beleidigung erfüllt. Der Pottblogger aus dem Ruhrgebiet kommentiert die Anweisung des Ordnungsdienstes von Schalke 04 mit einem Augenzwinkern so:

„Es entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik, wenn die Erstattung einer “Strafanzeige wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole” geprüft wird. Zwar hat Wolfgang Schäuble in der Vergangenheit einige Gesetze unterstützt, die sich als verfassungswidrig erwiesen haben – aber ihn als verfassungsfeindliches Symbol zu bezeichnen ist dann doch etwas übertrieben…“


Der Landesparteitag der NRWSPD in Düsseldorf hat die 30 Beisitzer und Beisitzerinnen des Landesvorstands neu gewählt.

Die Wahlergebnisse:

Apel-Haefs, Ulrike: 196; gewählt
Baranowski, Frank: 400; gewählt
Bell, Dietmar: 171; gewählt
Bornträger, Martin: 210; gewählt
Daldrup, Bernhard: 352; gewählt
Dolle, Christoph: 236; gewählt
Drabig, Franz-Josef: 168; gewählt
Drewke, Renate: 319; gewählt
Frechen, Gabriele: 164; gewählt
Haug, Jutta: 274; gewählt
Heidinger, Michael: 178; gewählt
Herter, Marc: 304; gewählt
Kaczmarek, Oliver: 320; gewählt
Konzelmann, Thorsten: 116; gewählt
Körfges, Hans-Willi: 283; gewählt
Koschorreck, Liesel: 185; gewählt
Köster, Dietmar: 225; gewählt
Pelster-Wend, Marlies: 88; nicht gewählt
Pfingsten, Jutta: 226; gewählt
Rahe, Ernst-Wilhelm: 161; gewählt
Rapkay, Bernhard: 346; gewählt
Rodenbrock-Wesselmann, Anne: 100; nicht gewählt
Rudolph, Karsten: 310, gewählt
Schultheis, Karl: 194; gewählt
Schulze, Svenja: 363; gewählt
Schumann, Michelle: 264; gewählt
Schmidt, Miriam: 157; gewählt
Schmitz, Uwe: 107; gewählt
Simshäuser, Monika: 324; gewählt
Tsalastras, Apostolos: 263; gewählt
Veldhues, Elisabeth: 271; gewählt
Walsken, Gisela: 259; gewählt


Wahlergebnisse Generalsekretär und Schatzmeister

Der Landesparteitag bestätigte Michael Groschek als Generalsekretär und Norbert Römer als Schatzmeister der NRWSPD.

Das Ergebnis:

Bei der Wahl zum Generalsekretär entfielen auf Michael Groschek 363 Ja-Stimmen (82,13 %), 66 Nein und 13 Enthaltungen.

Norbert Römerwurde mit 319 Ja-Stimmen (72,17 %), 96 Nein und 20 Enthaltungen wieder zum Schatzmeister gewählt.


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.