Archiv: Thema "Bundestagswahl"

Es ist Montag, der 21. September. Nach einem anstrengenden Wochenende finde ich meistens eher schlecht in die Arbeitswoche hinein, deswegen sind Wahlkampfveranstaltungen immer eine besonders schöne Abwechslung. Heute sind wir unterwegs in Bochum. Ich habe jetzt schon einige Veranstaltungen begleitet, habe sowohl Hannelore Kraft als auch Frank-Walter Steinmeier mehrmals gehört aber dennoch ist jede Veranstaltung für mich immer etwas ganz Besonderes.

Erstens bekomme ich so viele Orte und Ecken von NRW zu sehen, die ich als Niedersachse wohl nicht gesehen hätte. Zweitens ist jede Veranstaltung anders. Manche hatten eher den Charakter eines Familienfestes (wie am 6. September in Herne), manche waren eher außerhalb (wie Duisburg) und manche spielten sich mitten in der Innenstadt ab – so wie heute in Bochum. Deswegen ist natürlich das Kribbeln im Bauch und die Gedanken, die ich mir jedes Mal mache (wie viele Leute kommen, wie wird das Wetter, wie gut kommen die Reden bei den Menschen an?), nicht geringer, im Gegenteil.

Der Platz heute ist randvoll, das Wetter ist super und die Stimmung wirklich sehr gespannt und erwartungsvoll.


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Auch schön:

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Echt hübsch gemacht:

Hier kann man personalisierte Videos verschicken, die Freunde zur Wahl bewegen sollen. Sogar mit Bild-Upload.


Bei der Wahlkampfkundgebung in Münster hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier gezeigt, dass er an die Zukunft denkt. Im Gegensatz zu Angela Merkel, die im Adenauerschen Rheingold Express zurück in die Vergangenheit fährt, schaut er nach vorne und sagt, was in diesem Land verändert werden muss: Wir brauchen eine bessere Familienpolitik, mehr Gleichberechtigung für Frauen im Berufsleben und eine zukunftsorientierte Bildungspolitik. Außerdem macht Steinmeier klar: Es muss beim Atomausstieg bleiben! Erneuerbare Energien sind die Zukunft und in diese müssen wir investieren. Das sind seine Ziele und die der SPD. Und der Kanzlerin gibt Steinmeier eine Warnung mit auf den Weg: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Schwarz-Gelb hat schon einmal geglaubt, den Wahlsieg in der Tasche zu haben und sich dabei verschätzt. Steinmeier macht Hoffnung, dass es auch dieses Mal gelingen wird, Schwarz-Gelb zu verhindern.


foto by faenna

Ein Netzwerk mächtiger Frauen aus Politik und Wirtschaft hat sich für eine Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten ausgesprochen. Per Gesetz sollen Firmen dazu bewegt werden, mehr Führungspositionen an Frauen zu vergeben. Nicht mit Angela Merkel: Diese hält an einer freiwilligen Lösung fest. Der gute Wille soll die männlich dominierten Aufsichtsräte weiblicher machen?! Dazu war ja wohl schon genug Zeit. Hat es was gebracht? Nur 10 Prozent aller Mitglieder in Aufsichtsräten sind heute Frauen.

Kein Wunder, dass sich jetzt ein Bündnis von „Frauen für Frank-Walter Steinmeier“ gebildet hat. Die zwanzig Erstunterzeichnerinnen sind Frauen unterschiedlichster Herkunft: von der Geschäftsführerin über Schauspielerinnen und Erzieherinnen bis zur Wissenschaftlerin und Unternehmensberaterin. Sie fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, bessere Kinderbetreuungsangebote und eine Frauenquote für Chefetagen und sprechen sich gegen die Herdprämie aus.

Nur zur Erinnerung: Die SPD will eine Frauenquote von 40 Prozent in Chefetagen einführen. Die CDU nicht.

Wer eine Frauenquote für Führungspositionen will, muss bei der Bundestagswahl am 27.09.2009 die SPD wählen.


Wie wahrscheinlich jedermensch mitbekommen hat, befinden wir uns kurz vor einer Bundestagswahl. Da ist es nicht nur ein guter Brauch sondern vor allem höchste Zeit, dass sich alle Parteien in den Endspurt begeben und dies wird traditionell mit einem offiziellen Wahlkampfauftakt zelebriert. Für die junge Union NRW war dieser Moment am vergangenen Freitag, den 11. September 2009, im Innovationszentrum in der wunderschönen Ruhrmetropole Gladbeck.

Das Innovationszentrum ist wunderschön gelegen am Stadtrand zwischen gleich zwei Kuhweiden und dem gegenüberliegendem Recyclingzentrum. Symbolischer können Ort und Zeit kaum gewählt sein, zumal das Bild durch den nicht vorhandenen Andrang vervollständigt wird.

Trotz des üblichen Freitagabendstaus, der sich auf allen Autobahnen gleichzeitig zu formieren scheint, schaffe ich es halbwegs pünktlich um 18:30 zur Veranstaltung, immerhin muss dem Landesvater der gebührende Respekt gezollt werden.

Begrüßt wurde ich von einer ganzen Gruppe junger Menschen, die (in Ermangelung von irgendwelchen anderen Hinweisschildern) freudig die ankommenden Autos mit schwarz-weißen Plakaten begrüßen. Wer jetzt vermutet, dass es die Delegation der JU NRW ist, muss leider enttäuscht werde. Es handelt sich um die örtliche JUSO Gruppe, die mit den Plakaten „ERST INDER, DANN RUMÄNEN UND CHINESEN – WER KOMMT ALS NÄCHSTES DRAN?“ zu Recht auf eine Antwort hofft.


In einem neuen Blog informiert die SPD en detail darüber, was wir von einer Schwarz-Gelben Regierung wirklich zu erwarten haben. Außerdem findest du hier viele gute Gründe, warum die SPD und nicht Schwarz-Gelb deine Stimme bei der Bundestagswahl verdient hat. Und für jeden der sich nicht ganz sicher ist, zeigt das Blog, warum Frank-Walter Steinmeier das TV-Duell gewonnen hat.


Nach dem TV-Duell ist für uns noch lange nicht Schluss: Mehrere hunderttausende Flugblätter werden in der Nacht gedruckt und in ganz NRW ausgeliefert damit sie morgen früh verteilt werden können. Die ersten rund 150.000 Stück sind bereits fertig und unterwegs.

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Das TV Duell hat klar gemacht:

Frau Merkel blockiert den Mindestlohn.

Frau Merkel blockiert die Begrenzung der Managergehälter.

Frau Merkel blockiert eine stärkere Finanzmarktkontrolle.

Frau Merkel blockiert den Atomausstieg.

Wer einen Mindestlohn will, muss SPD wählen.

Wer die Managergehälter begrenzen will, muss SPD wählen.

Wer die Finanzmärkte kontrollieren will, muss SPD wählen.

Wer den Atomausstieg will, muss SPD wählen.


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.