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Joachim Gauck ist Pastor von Beruf. Er war DDR-Bürgerrechtler und zehn Jahre lang Leiter der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, die im Volksmund “Gauck-Behörde” genannt wurde. Jetzt wurde er von SPD und Grünen nominiert – für das Amt des Bundespräsidenten. Dieser wird am 30. Juni 2010 von der Bundesversammlung gewählt. Und Deutschland fiebert mit: Schon tauchen eine Menge Unterstützerkampagnen im Netz auf. Neben einer Facebook-Gruppe und Unterschriftenseiten spielt sich einiges auf Twitter ab. Wer dort mein_praesident folgt, wird laufend über neue Beiträge, Kampagnen etc. informiert. Und: Jeder Mensch, der einen Tweet mit dem Hashtag #mygauck sendet, landet mit seinem Profilbild und Statement in einem niedlichen Gauck-Mosaik.
Es gibt also viele, viele Möglichkeiten, wie du Joachim Gauck unterstützen kannst!
Facebook-Gruppe Joachim Gauck als Bundespräsident
Demos für den Bürgerpräsidenten
Buttons und Shirts kaufen kann man hier
foto by: mfophotos
Einen Tag, nachdem die Sondierungsgespräche mit der Partei “Die Linke” stattfanden, äußerten sich mediale Vertreter verschiedener Couleur und lobten die Konsequenz der rot-grünen Gesprächsteilnehmer.
WDR: “NRW-Linke nicht regierungsfähig”
Tagesspiegel: „Dann ist die Linke nicht mehr links“
Rheinische Post: “Ein Ende mit Schrecken”
Ruhrbarone: “Dead Man Talking – Jetzt muss Rüttgers weg”
Süddeutsche Zeitung: “Kraftvoll im Scheitern”
Wir in NRW: “Linke nicht fähig”
Stern: “Kraft beerdigt Rot-Rot-Grün”
Rot steht uns gut: “Rot-Grün-Rot an Linkspartei gescheitert”
Die Zeit: “Fünf Stunden Scheitern”
Süddeutsche Zeitung: Rot-grüne Sirenen gegen Rüttgers
Landtagsblog: Einer gegen alle
Die Zeit: “Spielen Sie doch hier nicht den Sozialen!”
Pottblog: WDR-Wahlarena zur Landtagswahl 2010 mit fünf Spitzenkandidaten
Ruhrnachrichten: Spitzenkandidaten attackierten sich heftig
Der Tagesspiegel: Hau’ den Rüttgers
Rheinische Post: Flotter Fünfkampf im Fernsehen
Die Welt: „Geben Sie hier doch nicht den Sozialen”
DerWesten: Kraft steigt kämpferisch in die WDR-Wahlarena
Westdeutsche Zeitung: TV-Runde: Dieses Mal ging Kraft in die Offensive
WDR 5: Interview mit Timo Grunden
foto by: ovid3001
Monatelang hatten Eltern, ErzieherInnen und Kommunen vor knapp zwei Jahren gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) der Landesregierung aus CDU und FDP protestiert. Die Eltern vor allem für bessere Bildung ihrer Kinder, die ErzieherInnen für sicher finanzierte und gut ausgestattete Einrichtungen und die Kommunen für den Schutz ihrer klammen Kassen.
Und sie haben gewarnt. Berechtigterweise. Gewarnt vor einem Murks-Gesetz, dass nicht zu mehr Bildung und besserer Betreuung führt – sondern zu ansteigenden Kosten und schlechterer Betreuung und Förderung.
Genützt hatte es nichts: Das Gesetz wurde gegen den Willen der Eltern durchgedrückt – und damit entgegen aller Vorahnungen derer, die ein Schreckensszenario für die frühkindliche Bildung prophezeiten.
foto by: bobjagendorf
91 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland sollte man denken, die Frage nach der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen sei nur noch rein rhetorischer Natur. In der Realität ist sie es nicht. Ein zum Jahresbeginn vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) veröffentlichter Bericht zeigt, dass es besonders in den Führungsetagen großer deutscher Unternehmen noch immer Nachholbedarf gibt.
Ein Jahr lang wollte die Landesregierung aus CDU und FDP alle Neuntklässler in NRW kostenlos mit Zeitungen versorgen. Vor allem sollte den Schülern demokratische Meinungsbildung nahegebracht werden. „In den kommenden Wochen“ sollte die Aktion starten, so der Tenor damals.
Das war vor neun Monaten.