Archiv: Thema "ohne Kategorie"

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Zuerst dachte Staphan Braun, er hätte einen Tisch für die drei Musketiere reserviert. Aber dann es waren doch die drei SPD-Landtagskandidaten aus Wuppertal: Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann

Weitere Informationen und die neuesten Videos findet Ihr unter Kraftvoll-online.de, auf Facebook und bei Twitter.

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Ich muss zugeben, liebe Düsseldorfer, an meinem ersten SPD-Mitarbeiter-Tag in eurer Stadt musste ich mich etwas an die Eigenheiten einer solchen Metropole gewöhnen. Laut, unübersichtlich, groß, so war das erste Zwischenfazit meinerseits. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings anführen, dass ich als Wittener diese Dimensionen auch nicht gewohnt bin. Ob das wohl was werden würde mit uns beiden – Düsseldorf und mir?

Nach dem heutigen Tag glaube ich wieder fest an eine gemeinsame Liebe!

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Für alle Twitter-Fans: Die parallel zur Podiumsdiskussion „Unsere Rechte in der vernetzten Gesellschaft“ gelaufene Twitterwall (Hashtag #sdnetzpolitik) ist nun als Protokoll bei politfunk.de online.

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Unter dem Motto “Initiative TatKraft” war die NRWSPD-Vorsitzende Hannelore Kraft im Januar und Februar 2010 an insgesamt zehn Terminen in einem Betrieb oder in einer Einrichtung in NRW tätig. Über ihre Erfahrungen berichtete Hannelore Kraft am gleichen Tag und in der gleichen Stadt im Rahmen einer Veranstaltung unter dem Titel “Von Mensch zu Mensch” und stellte sich anschließend der Diskussion.

Zusammen mit den örtlichen Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten der NRWSPD engagierte sie sich in Betrieben und Einrichtungen, wo sie vor Ort einen Tag lang mitarbeitete, um so echte Eindrücke von den Arbeitsbedingungen der Menschen in NRW hautnah erleben zu können.

Auf dem Parteitag wurde gerade der Film zur TatKraft-Tour gezeigt. Und hier ist er:

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Mehr zur TatKraft findet ihr hier.

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Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Steinmeier ist vorbei. Wie in den vergangenen Jahren, wird nun darüber debattiert, welcher der beiden Kontrahenten sich besser geschlagen hat. Laut Blitzumfrage der ARD wirkte Steinmeier insgesamt “überzeugender, sympathischer, angriffslustiger, verständlicher” und hatte die “besseren Argumente”.

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Nachdem in den vergangenen Tagen Jürgen Rüttgers mit seinen Äußerungen für ein negatives Bild im Wahlkampf gesorgt hat, irritert jetzt der Regierungssprecher Hans-Dieter Wichert. “Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Teilnehmer habe Rüttgers´ enger Berater die Kommunikationstruppe aufgefordert, „die Luftwaffe des Gegners schon am Boden zu zerstören“. Offen blieb, wen er als Luftwaffe sieht, der Gegner war klar – die SPD.”

Die Anordnung auf “Zerstörung der Luftwaffe” gab Wichert in einer Pressereferenten-Runde den Sprecherinnen und Sprechern der Ministerien und zeigte damit deutlich, dass nicht nur Rüttgers sondern auch sein enges Umfeld in letzter Zeit zu rhetorischen Fehlgriffen – ob nun gewollt oder ungewollt – neigt.

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Die GRÜNEN haben (trotz Wahlkampf) noch Zeit gefunden, Angela Merkel zu überarbeiten – oder ihr zumindest eine Stimme zu geben. Nach der Vorstellung des neuesten CDU Wahlkampfspot, der sich als One-Merkel-Show herausstellte, vertonten die GRÜNEN den inhaltsleeren Spot mit rhetorischen Anleihen aus Reagans Zeiten neu – diesmal mit den Zielen und Wünschen der Kanzlerin.

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Jürgen Müller, seines Zeichens Ehemann von NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter plant eine Klage gegen das Kommunalwahlgesetz. Der Grund: Aufgrund des Gesetzes bekam die CDU in seiner Heimatstadt Remscheid vier Sitze weniger als ihr proportional zum Stimmenanteil zustünden. Das brisante an der Klage: Mit ihr richtet sich Müller nicht nur gegen die eigene Partei, sondern auch die eigene Gattin. Denn sie hat das Gesetz im Jahre 2007 mit unterschrieben. Er kritisiert, durch das neue Kommunalwahlgesetz werde ein Großteil der Wählerstimmen “im Ergebnis nicht repräsentiert.“ Und er geht noch weiter: “Ich vermute, die (- er meint die schwarz-gelbe Landesregierung inklusive seiner Gattin -) haben vorher gar nicht ausgerechnet, was dabei herauskommen kann.” Das sagte der ehemalige Remscheider Stadtdirektor der Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Deshalb will er jetzt beim Verfassungsgericht Klage einreichen.

Das Justizministerium wies die Verantwortung für das Gesetz jedoch von sich. Auf eine Anfrage der Rheinischen Post, antwortete Sprecherin Carola Holzberg: „Gesetzgeber ist der Landtag.“ Zudem sei das neue Berechnungsverfahren „das rechnerisch genaueste Verfahren, um den Proporz darzustellen“ und werde „auch auf Bundesebene eingesetzt“. Dementgegen behauptet Müller: “Aus einem Stimmenverhältnis von 1 zu 8 ist bei diesem Verfahren eine Sitzverteilung von nur noch 1 zu 4 geworden.”

Fragt sich nur, wer denn nun jetzt Recht hat: Die Justizministerin, ihr Ehemann oder vielleicht doch eher keiner von beiden?

Die SPD hatte das Gesetz von vorneherein als „handwerklich schlecht“ kritisiert, weil man das “eigentliche Problem”, die Zersplitterung der Räte und Kreistage damit nicht lösen könne. Im Gegenteil, die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen zeigen, dass das Gesetz der schwarz-gelben Landesregierung die Fragmentierung der Kommunalparlamente sogar noch verschlimmert. Aufgrund der fehlenden Sperrklausel wird populistischen oder extremen Gruppen der Eintritt in die Kommunalparlamente erleichtert und die Arbeit der Räte und Kreistage erschwert. Die SPD fordert daher die Einführung einer „moderaten Sperrklausel“ von 2,5 Prozent. Nur so kann gewährleistet werden, dass demokratiefeindlichen Gruppen der Zugang zu den Parlamenten versperrt bleibt.

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Ich bin echt positiv überrascht. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ist gerade in Köln und die Stimmung ist super. Kein Pessimismus wegen schlechter Umfragewerte, sondern Optimismus pur. Und wenn man ihn so reden hört und die Stimmung hier in Köln mitbekommt, dann will man selbst auch daran glauben, dass der nächste Bundeskanzler der SPD Frank-Walter Steinmeier heißt. Ich bin echt froh, dass ich es noch hierher geschafft habe. Heute Morgen sah es noch so aus, als würde ich wegen ner Grippe nicht hinfahren können. Das wird definitiv nicht meine letzte Wahlkampfveranstaltung gewesen sein. 

 

Zuvor hatten prominente SPDler für Stimmung gesorgt. Besonders gut gefiel mir der sonst so seriöse Gesundheitsexperte Karl Lauterbach: Er zeigte viel Humor und gab Tips für gesundes Grillen. Und auch die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft war echt toll. Mit einer kämpferischen Rede brachte sie die Menge auf ihre Seite.  Eine echt gelungene Veranstaltung. Ich kann mir nicht erklären, warum so viele Leute politikverdrossen sind. Vielleicht sollten die einfach alle mal zu einer Wahlkampfveranstaltung gehen. Am Freitag zum Beispiel. Dann ist Steinmeier nämlich in Düsseldorf.

 

 

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