Archiv: Thema "Rüttgers und die CDU"

Das NDR-Magazin „Zapp“ berichtete in der gestrigen Sendung über die miese Stimmung im Umfeld des noch amtierenden Ministerpräsidenten und warum die zahlreichen Skandale der nordrhein-westfälischen CDU überhaupt erst ans Tageslicht kommen konnten. Am besten macht Ihr Euch gleich hier einen Eindruck…


Obwohl gestern ihre Spitzenkandidation sich nicht direkt am TV-Duell beteiligen konnte, haben sich die Mitarbeiter des gewünschten Koalitionspartners am gestrigen Abend jede Menge Mühe gemacht. Das Produkt ihrer Arbeit kann sich sehen lassen.

An den sogenannten „Wortwolken“, englisch: „tagcloud„, lässt sich erkennen, welche Begriffe den beiden Duellanten besonders wichtig waren. So verwies Hannelore Kraft mehrfach auf die Wichtigkeit von „Kinder(n)“ und der „Kommunen“, während sich ihr Herausforderer Jürgen Rüttgers derweil lieber auf „Peer Steinbrück“ bezog.

Die grafische Aufbereitung des Abends findet Ihr im NRW-Blog der Grünen.


Hannelore Kraft stellt sich in der ZDF-Fernsehsendung „Log in – Erst fragen, dann wählen“ am kommenden Freitag um 18.00 Uhr den kritischen Fragen junger Internetnutzer.

Das Kooperationsprojekt des Zweiten Deutschen Fernsehens mit den VZ-Netzwerken läuft bereits seit dem 7.April und soll vor allem Jung- und Erstwähler ansprechen. Auf den Seiten von studiVZ können Interessierte all jenes, was sie von der NRWSPD-Spitzenkandidatin wissen wollen, per Text oder Video erfragen.

Neben Hannelore Kraft stellen sich auch die SpitzenkandidatInnen der anderen Parteien. Lediglich Jürgen Rüttgers soll in Manier der restriktiven Wahlkampfstrategie von Andreas Krautscheid aus der Schusslinie genommen werden und kann leider nicht befragt werden.

Hier gelangt Ihr zu der passenden Infoseite…


Die CDU in Essen berichtet auf ihre Homepage über den Wahlkampfauftakt der CDU in NRW in Oberhausen. Es hätte ein toller Tag werden können, doch leider trat auch Jürgen Rüttgers bei dieser Veranstaltung auf. Dies dokumentierte die CDU in Essen mit dem Satz: „Es war ein buntes Show- und Unterhaltungsprogramm, bis dann unser Ministerpräsident an das Mikro trat.“

Keine Angst, liebe CDU aus Essen, ab dem 9. Mai 2010 wird euch in Zukunft eine solche Enttäuschung erspart bleiben.


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Matthias Richling gibt den dreifachen Jürgen. Ob es da in der Realität wohl Mengenra… Ach, überlassen wir die satirischen Spitzen doch einfach dem Kabarettisten.


foto by: Anderson Mancini

Alle Wahlprogramme auf einen Blick – diesen Service bietet der WDR nun in seinem Netzauftritt an. Die fünf im Bundestag vertretenen Parteien werden hier hinsichtlich der anstehenden NRW-Landtagswahl anhand 29 verschiedener Kategorien durchleuchtet. Dabei kommt Erstaunliches heraus.


foto by: posterjack

Es ist Schluss mit dem Einlullen. Eine Zeit lang haben christdemokratische Ministerpräsidenten allein mit ein paar Lächel-Lächel-Fotos Wahlen gewonnen. Das Schema F: Der Bundestrend wird es schon richten. Das wird diesmal allerdings nicht reichen. Und so verfallen die Berater nun in Panik.


foto by: ovid3001

Monatelang hatten Eltern, ErzieherInnen und Kommunen vor knapp zwei Jahren gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) der Landesregierung aus CDU und FDP protestiert. Die Eltern vor allem für bessere Bildung ihrer Kinder, die ErzieherInnen für sicher finanzierte und gut ausgestattete Einrichtungen und die Kommunen für den Schutz ihrer klammen Kassen.

Und sie haben gewarnt. Berechtigterweise. Gewarnt vor einem Murks-Gesetz, dass nicht zu mehr Bildung und besserer Betreuung führt – sondern zu ansteigenden Kosten und schlechterer Betreuung und Förderung.

Genützt hatte es nichts: Das Gesetz wurde gegen den Willen der Eltern durchgedrückt – und damit entgegen aller Vorahnungen derer, die ein Schreckensszenario für die frühkindliche Bildung prophezeiten.


Schüler schauen in die Zeitungsröhre

Ein Jahr lang wollte die Landesregierung aus CDU und FDP alle Neuntklässler in NRW kostenlos mit Zeitungen versorgen. Vor allem sollte den Schülern demokratische Meinungsbildung nahegebracht werden. „In den kommenden Wochen“ sollte die Aktion starten, so der Tenor damals.

Das war vor neun Monaten.


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Das NDR-Nachrichtenmagazin „Zapp“ berichtete in dieser Woche über den Umgang der NRW-Landesregierung/CDU-Parteizentrale mit kritischen Journalisten. Schöne Bilder in staatstragender Pose, keine kritischen Nachfragen:  Wer sich nicht an diese Vorgabe hält, darf demnach mit Konsequenzen rechnen. „Zapp“ ging in diesem Kontext besonders auf das Beispiel des entlassenen Focus-Redakteurs Karl-Heinz Steinkühler ein. Der Bericht zeigt, wie kurz nachdem der Journalist einen kritischen Bericht veröffentlichte, sich Regierungssprecher Hans-Dieter Wichter per Brief an dessen Chefredaktion wandte. Steinkühler war kurze Zeit später seinen Job los. Und wie reagiert der noch amtierende Ministerpräsident auf die Recherchen!? Er läuft davon… Sehenswert!

Ein früherer Blogeintrag zum Wichter-Brief


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.