Archiv: Thema "SPD"

Die ARD hat jetzt ein Parteitagsblog. Hier werden die Parteitage der fünf großen Parteien von Hörfunkkorrespondenten der ARD begleitet. „ARD-Parteitag-Explorer. Der Korrespontenten-Blog“ soll harte Facts und Ergebnisse, aber auch Hintergründe, Videos und Buntes zu den Parteitagen liefern.

Aktuell hatten die ARD-Blogger gestern auch schon unsere Landesvorsitzende Hannelore Kraft vor der Kamera.

Hannelore Kraft im Interview mit den ARD-Bloggern hier.

Im Übrigen bloggt die NRWSPD bereits seit 2004.


Auf nach Dresden! heißt es heute für 126 Delegierte aus Nordrhein-Westfalen, die zum SPD-Bundesparteitag fahren. Und natürlich auch für eine ganze Menge Kolleginnen und Kollegen der NRWSPD.

Hier schon mal ein paar facts and figures zu Twitter, Blogs und Co. Mit einer herzlichen Aufforderung, in den Kommentaren zu ergänzen.

Twitter: Hashtag: #bpt09

Vorläufige Tagesordnung. Hier ebenfalls: Anträge zum Download.

Den Livestream wird es hier geben.

Die WebSozis sind mit ihrem Parteitagsblog vertreten und stellen sich darüber hinaus als Kandidaten für den Wilhelm-Dröscher-Preis vor.


Gemälde von Reiner Lichtenscheidt, Kunstprojekt „Rot“ der SPD im Kreis Kleve

Kategorie „Lebendige Demokratie“

– Die SPD im Kreis Kleve initiierte eine Ausstellung. Thema und einzige Vorgabe: „Rot“.

– Seit 35 Jahren informiert der SPD-Ortsverein Rath/Heumar die Bürgerinnen und Bürger mit einer eigenen Zeitung: „Rath/Heumar aktuell“. Grund genug für eine Aufstellung.

PROjekt 2009 – Neumitgliedergewinnung in Monschau. Was bewegt die Menschen vor Ort? Mit gezielten Bürgerbefragungen ermittelte der Ortsverein Monschau dies –  und schnitt sein Programm passgenau darauf zu.

Juso-AG in Uedem – Im Oktober 2008 bestand der OV Uedem aus 50 Mitgliedern, darunter 4 Jusos. Heute sind es 53 Mitglieder und eine AG mit 29 Jusos, von denen 18 aktiv mitmachen. Das Geheimnis des Erfolges: das persönliche Gespräch; mit Freunden und Bekannten, auf Veranstaltungen und Feiern.

Kategorie „Aktionen gegen Rechts“

-Die Jusos im Ennepe-Ruhr-Kreis setzen sich zum Ziel, bei den Kommunalwahlen am 30. August den Einzug aus dem rechten Lager in die Stadträte und in den Kreistag zu verhindern – mit zahlreichen Aktionen und gezielter Aufklärungsarbeit.

– Die SPD Aaseestadt produzierte Gebärdenfilme gegen Rechtsextremismus.

– Die Jusos Dormagen initiierten ein „Bündnis gegen Rassismus“ und gingen damit gezielt u.a. gegen den „Antiislamisierungskongress“ der rechtspopulistischen Partei „ProNRW“ vor.

„Vergessen Verboten“: Der Ortsverein Hürth ging mit einer Projektreihe an Schulen gegen Nazi-Schmierereien vor Ort vor.

Kategorie „Gerechte Welt“

– Mit dem Projekt „Schoolbattle – Hip Hop gegen Gewalt an Schulen“ bewerben sich etwa 60 SchülerInnen zweier Bonner Hauptschulen.

– Die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V./NRW bewirbt sich mit dem Eine-Welt-Dorf Minden um den Preis. Seit 2002 wurde das Dorf in mehrjähriger Arbeit errichtet, es besteht aus Lehmhäusern, die mit ihren Namen an Partnerschaftsprojekte Mindener Gruppen in Afrika, Lateinamerika und Indien erinnern.

Kategorie „Geschichtswerkstatt“

– Artikel zur Geschichte der SPD Rath/Heumar

– Im Jahr 2007 hat die Rhein-Erft SPD das Projekt „Gedenktafeln und Festtage“ ins Leben gerufen. Im Rahmen der Umgestaltung des Fritz- Erler- Hauses, der Kreisgeschäftsstelle, wurde im Rahmen der Einweihungsfeier an Fritz Erler erinnert und eine Gedenktafel eingeweiht.

– Seit 2007 gestaltet die ASF Bielefeld den Internationalen Frauentag mit einem von der Gruppe entwickelten kulturpolitischen Programm „von Frauen für Frauen“ mit kabarettistischen Texten, Lesungen und Gesang. In der witzigen und spritzigen Revue zum Thema „90 Jahre Frauenwahlrecht“ wurden diese 90 Jahre über Musik, Inszenierung und Text, das Vorstellen ausgewählter Frauenbiografien exemplarisch und plakativ dargestellt.

Update:

And the Wilhelm-Dröscher-Preis goes to…

http://www.wilhelm-droescher-preis.de/index.php?menu=1


Das Präsidium der SPD hat auch dieses Jahr zum Bundesparteitag den Wilhelm-Dröscher-Preis ausgelobt. „Für eine starke Demokratie“ lautet das diesjährige Thema, auf das sich SPD-Gliederungen, Foren, Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen mit ihren Ideen bewerben konnten.

Benannt ist der Preis nach dem Sozialdemokraten Wilhelm Dröscher (1920-1977). Dröscher war langjähriges Mitglied des Bundestages und in seiner rheinland-pfälzischen Heimat Parteivorsitzender. Aber er war auch Europäer: 1965 bis 1971 gehörte er dem Europäischen Parlament an, 1974 wählte ihn der Bund der Sozialdemokratischen Parteien der Europäischen Gemeinschaft zu seinem Präsidenten.

Wilhelm Dröscher galt als „der gute Mensch von Kirn“ (seinem Heimatort), weil er die Sprache der einfachen Leute sprach, aus ihrer Mitte kam und zu seinem Wort stand. Er war pragmatisch und machte sich ohne Pathos zielstrebig daran, problematische Zustände zu verbessern. Er kritisierte nicht ohne Lösungsansätze zu liefern. „Ich schlage vor…“, das war ein typischer Satz von ihm. Mehr über Wilhelm Dröscher auf www.wilhelm-droescher.de.

Der Wilhelm-Dröscher-Preis wird seit 1982 vergeben. Mit seiner Vergabe geht stets eine Ausstellung einher, die eine Vorauswahl aller Bewerber präsentiert. Dieses Jahr wurden aus allen Einsendungen 48 Projekte in die engere Auswahl genommen, davon stammen 13 aus Nordrhein-Westfalen! Eine tolle Leistung.

Verliehen wird er dieses Jahr in den folgenden Kategorien:

1) Lebendige Demokratie

2) Aktionen gegen Rechts

3) Gerechte Welt

4) Geschichtswerkstatt

Zur Twitterwall des Wilhelm-Dröscher-Preises. Hashtag: wdp09


Am vergangenen Mittwoch, 23. September fand in Dinslaken eine Diskussionsrunde zum Thema „Bürgerrechte im Internet“ statt. Es diskutierten der hessische SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD und Bundestagskandidat in Dinslaken sowie Oliver Zeisberger von der Internet-Agentur Barracuda. Die Veranstaltung wurde moderiert von Dirk Borhart, Pressesprecher der NRWSPD. Angeregt wurde die Diskussion von den Jusos in Dinslaken.

Die Diskussionsrunde (v.l.n.r.) Dirk Borhart, Oliver Zeisberger, Thorsten Schäfer-Gümbel und Michael Groschek

Groschek: „Sozis glasklar aufgestellt“

Das Thema Bürgerrechte ist seit jeher ein Kernthema der Sozialdemokratie. Seit nunmehr „146 Jahren“ setze sich die SPD für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein, so Michael Groschek. Die „Sozis“ seien in diesem Gebiet daher „glasklar aufgestellt.“ Die jüngsten Beispiele von Datenmissbrauch – sei es bei Lidl, der Telekom, der Deutschen Bahn, der Post oder der Deutschen Bank – haben gezeigt, dass es an der Zeit ist, diesen Einsatz auch auf das Internet auszudehnen. Die SPD habe erkannt, dass das Internet und die neuen Medien insgesamt in immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens eindringen und Einfluss nehmen. Groschek forderte daher eine „intensive gesellschaftliche Debatte“ um die Frage, wie der Datenschutz im Internet künftig geregelt und wie die Menschen lernen können, „verantwortlich mit den neuen Medien umzugehen.“

Gesetz ist „verfassungsrechtlich bedenklich“: „Nur löschen hilft!“

Gegenüber dem sogenannten „Zugangserschwerungsgesetz“, das der Bundestag im Juni verabschiedet hatte, äußerten sich die Diskutanten durchweg kritisch. Oliver Zeisberger nannte das Gesetz „technisch völlig unsinnig“, da die darin vorgesehenen Sperren zu leicht zu umgehen seien. Zudem gelten die „Stoppschilder“ nur für deutsche Internetnutzer. Vom Ausland aus kann weiterhin auf die Seiten zugegriffen werden. Deshalb müssten „transnationale Abkommen“ das langfristige Ziel sein. Zwischenzeitlich seien „private Initiativen“ geeignet, um beispielsweise Seiten mit kinderpornografischem Material aus dem Netz zu nehmen. Diese hätten sich in der Vergangenheit als durchaus wirkungsvoll erwiesen, so Zeisberger. Groschek stimmte dem zu: „Löschen statt sperren“ müsse die Devise sein.


Es ist Montag, der 21. September. Nach einem anstrengenden Wochenende finde ich meistens eher schlecht in die Arbeitswoche hinein, deswegen sind Wahlkampfveranstaltungen immer eine besonders schöne Abwechslung. Heute sind wir unterwegs in Bochum. Ich habe jetzt schon einige Veranstaltungen begleitet, habe sowohl Hannelore Kraft als auch Frank-Walter Steinmeier mehrmals gehört aber dennoch ist jede Veranstaltung für mich immer etwas ganz Besonderes.

Erstens bekomme ich so viele Orte und Ecken von NRW zu sehen, die ich als Niedersachse wohl nicht gesehen hätte. Zweitens ist jede Veranstaltung anders. Manche hatten eher den Charakter eines Familienfestes (wie am 6. September in Herne), manche waren eher außerhalb (wie Duisburg) und manche spielten sich mitten in der Innenstadt ab – so wie heute in Bochum. Deswegen ist natürlich das Kribbeln im Bauch und die Gedanken, die ich mir jedes Mal mache (wie viele Leute kommen, wie wird das Wetter, wie gut kommen die Reden bei den Menschen an?), nicht geringer, im Gegenteil.

Der Platz heute ist randvoll, das Wetter ist super und die Stimmung wirklich sehr gespannt und erwartungsvoll.


Bei der Wahlkampfkundgebung in Münster hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier gezeigt, dass er an die Zukunft denkt. Im Gegensatz zu Angela Merkel, die im Adenauerschen Rheingold Express zurück in die Vergangenheit fährt, schaut er nach vorne und sagt, was in diesem Land verändert werden muss: Wir brauchen eine bessere Familienpolitik, mehr Gleichberechtigung für Frauen im Berufsleben und eine zukunftsorientierte Bildungspolitik. Außerdem macht Steinmeier klar: Es muss beim Atomausstieg bleiben! Erneuerbare Energien sind die Zukunft und in diese müssen wir investieren. Das sind seine Ziele und die der SPD. Und der Kanzlerin gibt Steinmeier eine Warnung mit auf den Weg: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Schwarz-Gelb hat schon einmal geglaubt, den Wahlsieg in der Tasche zu haben und sich dabei verschätzt. Steinmeier macht Hoffnung, dass es auch dieses Mal gelingen wird, Schwarz-Gelb zu verhindern.


foto by faenna

Ein Netzwerk mächtiger Frauen aus Politik und Wirtschaft hat sich für eine Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten ausgesprochen. Per Gesetz sollen Firmen dazu bewegt werden, mehr Führungspositionen an Frauen zu vergeben. Nicht mit Angela Merkel: Diese hält an einer freiwilligen Lösung fest. Der gute Wille soll die männlich dominierten Aufsichtsräte weiblicher machen?! Dazu war ja wohl schon genug Zeit. Hat es was gebracht? Nur 10 Prozent aller Mitglieder in Aufsichtsräten sind heute Frauen.

Kein Wunder, dass sich jetzt ein Bündnis von „Frauen für Frank-Walter Steinmeier“ gebildet hat. Die zwanzig Erstunterzeichnerinnen sind Frauen unterschiedlichster Herkunft: von der Geschäftsführerin über Schauspielerinnen und Erzieherinnen bis zur Wissenschaftlerin und Unternehmensberaterin. Sie fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, bessere Kinderbetreuungsangebote und eine Frauenquote für Chefetagen und sprechen sich gegen die Herdprämie aus.

Nur zur Erinnerung: Die SPD will eine Frauenquote von 40 Prozent in Chefetagen einführen. Die CDU nicht.

Wer eine Frauenquote für Führungspositionen will, muss bei der Bundestagswahl am 27.09.2009 die SPD wählen.


In einem neuen Blog informiert die SPD en detail darüber, was wir von einer Schwarz-Gelben Regierung wirklich zu erwarten haben. Außerdem findest du hier viele gute Gründe, warum die SPD und nicht Schwarz-Gelb deine Stimme bei der Bundestagswahl verdient hat. Und für jeden der sich nicht ganz sicher ist, zeigt das Blog, warum Frank-Walter Steinmeier das TV-Duell gewonnen hat.


Nach dem TV-Duell ist für uns noch lange nicht Schluss: Mehrere hunderttausende Flugblätter werden in der Nacht gedruckt und in ganz NRW ausgeliefert damit sie morgen früh verteilt werden können. Die ersten rund 150.000 Stück sind bereits fertig und unterwegs.

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Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.