Archiv: Thema "vor Ort auf Tour"

Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede im Katschhof Aachen

Die gestrige Veranstaltung  der SPD in Aachen lässt sich am Besten frei nach Franz Müntefering zusammenpassen: Wetter gut, Stimmung gut, alles gut.

So begann die Wahlkampfveranstaltung der SPD pünktlich um 16.00 im wunderschönen Katschhof mit der “Jazzhouse Band” aus Aachen, die zur Einstimmung etwas zwischen Jazz, Swing und bekannten Hits, wie La Cucaracha spielten.

Die Aachener Jazzhouse Band auf der Bühne

16:14 Uhr: Die Band macht eine Pause, alles wartet gespannt, ein Glockenschlag unterbricht die Stille. Die obligatorischen BKA Beamten im üblichen Anzug (Schwarz, eng anliegend mit goldener Kravatte) schauen sichtlich angespannt (wie immer) über den engen aber mit wunderschönen alten Gebäuden umrahmten Platz. Um die Pause zu füllen stellt sich die Band kurz vor und fängt danach wieder an zu spielen.

16:30 Uhr:


Besucher beim SPD Familientag in Herne

Am letzten Sonntag gab es zum inhaltsleeren Wahlkampfauftakt des Merkelschen Wählvereins in Düsseldorf eine gute Alternative: Im wunderschönen Schlosspark von Herne fand der alljährliche Familientag der Herner SPD statt und nicht nur viele Besucher sondern auch viele soziale Gruppen folgten dem Aufruf.

Es präsentierten sich neben den bekannten SPD Gruppen nicht nur die AWO sondern auch die Caritas, die Verbraucherschutzzentrale, der Sportbund Herne und viele weitere Gemeinschaften. Rund um das Wasserschloss Strünkede wurde gezeigt, dass die “SPD mitten in Herne verwurzelt ist und sich um alle Bürgerinnen und Bürger kümmert”, so Gerd Bollmann, der MdB und SPD Direktkandidat für Herne.

Es ist ein schöner Nachmittag, eine 3-Mann-Band spielt auf der Bühne verschiedene “Hits”  – von Udo Jürgens bis 80er Rock ist alles dabei – und ich wünschte mir, dass Frank-Walter Steinmeier heute hier auftreten würde, denn die Kulisse hätte das verdient. Sie ist nicht so abseits und nicht so steril, wie der Veranstaltungsort gestern in Duisburg. Die (zugegeben noch nicht in Massen anstürmenden) Besucher laufen an den Ständen vorbei oder treffen sich an einem der Stände zu einem Kaffee – die meisten Einnahmen kommen übrigens wohltätigen Zwecken wie der Herner Tafel zu Gute.

Zelt der Caritas in Herne

Als Hannelore Kraft ankommt entsteht eine kleine Traube um Sie herum. Natürlich folgt eine obligatorische wie kurze Befragung von lokalen Journalisten, danach gibt es einen kleinen Rundgang an den Ständen vorbei. Die Landesvorsitzende hat und nimmt sich Zeit, denn Sie muss ein wenig Zeit verstreichen lassen, bis Hubertus Heil in Herne ankommt. Nach ein paar herzlichen Umarmungen und Fotos beim Körbewerfen mit der Damen-Bundesligamannschaft geht es für beide auch schon direkt zur Bühne.



Es ist 12:23 Uhr in Duisburg. Die Wahlkampfveranstaltung hat gerade begonnen und alle warten gespannt auf den Auftritt des Hauptredners, unseres Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier.

Die Stimmung ist ähnlich wie das Wetter, es hellt sich immer mehr auf und alle Teilnehmer sind noch aufgewühlt von den Entgleisungen des Herrn Ministerpräsidenten Rüttgers. An einen Ausrutscher glaubt hier niemand.

Inmitten der vielen BKA Mitarbeiter und weiteren Sicherheitskräften der Polizei tauchen überall rote T-Shirts und Plakate auf, die zu Recht eine zentrale Botschaft verkünden: “Sozial und Demokratisch” ist in NRW nur eine Kraft und die ist rot!

Der Kundgebungsort (Landschaftspark-Nord) ist gut gewählt und füllt sich zusehends. Wie ein Symbol für den Wandel stellt sich die Bühne vor die ehemaligen Hüttenwerke. Der Wandel und vor allem der Aufschwung nach der noch zu überstehenden Krise ist nur durch Frank Walters “Deutschlandplan” machbar und die ökologische Industriepolitik der SPD machbar. Auf der Bühne wird gerade genau dieser Plan von den Rendern gelobt.

Die Spannung auf Steinmeiers Auftritt wächst zusehends.

Im Gegensatz zu vielen anderen Parteien, wird hier Klartext geredet. Die Steuerversprechen der CDU sind nicht haltbar, was die FDP will, weiß sie wohl selber nicht und wenn sie es weiß, dann sagt sie es nicht.

Einen klaren Kurs gibt es nur mit der SPD, auf vielen Plakaten kann man es lesen: “Wir machen Wahlkampf und Sie Frau Merkel?”

13:00 Uhr: Auftritt von Hannelore und Frank-Walter:

Hannelore hält eine starke Rede und erinenrt an Rüttgers Kampagne “Kinder statt Inder”. Eine soziale und solidarische Gesellschaft kann es unter jemanden, der Rumänen beleidigt und Chinesen “würgen” will, nicht geben. Ihre Rede wird vom Publikum dankbar aangenommen und mit viel Applaus belohnt. Nächstes Jahr wird es den Wechsel in NRW geben, denn “wir haben die Kraft und die Kraft wird da bleiben, wo auch das Herz ist – in der SPD”.

Der Wind wird stärker als Frank-Walter das Podium betritt.

“Es gut um 82 Millionen Menschen und die Weichenstellung für das kommende Jahrzehnt bei dieser Wahl”, ruft er dem applaudierendem Publikum zu. “Wer nicht bereit ist, aus der Krise die richtigen Lehren zu ziehen, der wird uns auch nicht aus diesem Schlamassel herausführen können.” Frank-Walter stellt die Wahlziele sehr deutlich vor: Wir kämpfen für eine gerechte Gesellschaft, mit fairen Löhnen, einer guten und kostenfreien Bildung für alle und natürlich auch für eine gute Umweltpolitik mit der Beibehaltung des Atomausstiegs. Das geht nur mit der SPD.

“Ich brauche euch aber dieses Land braucht eine starke SPD”, ist seine zentrale Botschaft und sein letzter Satz, als er das Podium unter dem Beifall der Menschen verlässt.


An der NRW School of Governance wird am 7. Juli öffentlich über Politik diskutiert. Franz Müntefering und Professor Karl-Rudolf Korte sprechen über Globalisierung, Wirtschaftskrise und Demokratie. Aber auch Parteien, Partizipation, Medien und Jugend sind Thema. Da kann man entweder hingehen oder sich via YouTube und Twitter einbringen.

Wer Lust hat kann seine Fragen per Video auf YouTube hochladen und die werden dann im Gespräch aufgegriffen. Für eine direkte Beteiligung an der Diskussion wird die Veranstaltung auf Youtube als Livestream übertragen (Link auf der der Seite von www.nrwschool.de). Per Twitter kann man sich mit gezielten Fragen einbringen.

Wer hingehen möchte: 7. Juli 2009, 11 bis 13 Uhr, Campus Duisburg, Gebäude LB, Raum 104, Lotharstraße 65, 47057 Duisburg



Nachdem der obligatorische Feierabendstau auf der A52 überwunden war, kamen wir gestern Nachmittag rechtzeitig auf der SPD-Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Das Neue Jahrzehnt” in der Zeche Zollverein in Essen an.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto “Heimat Metropole” und wer wäre besser geeignet über Metropolen zu diskutieren als der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, obwohl wie man natürlich ein wenig hört,  ”dit ja keen Einjeborner is”. Aber trotzdem kompetent. Genauso gut geeignet war für dieses Thema auch der Veranstaltungsort, nämlich die “Zollverein School“, ein modernes Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Zeche.

Zum Zuhören und Zuschauen hatte sich denn auch eine größere Zahl von interessierten Bürgern eingefunden.

Zum Start der Veranstaltung, die übrigens von Hajo Schumacher moderiert wurde, hielt Klaus Wowereit ein Impulsreferat darüber, was “Heimat Metropole” für ihn bedeutet und welche Probleme, aber auch welche Chancen sich in Zukunft für die Metropolen bieten.


Link: Teil 1: Aschermittwoch 2009 Rede Hannelore Kraft



Auch vom SPD-Bundesparteitag wird getwittert. In einer kurzen Pause haben sich ein paar Twitterer live getroffen.
Hier die Gesichter hinter den 140 Zeichen:

Link: Twittern vom SPD-Bundesparteitag


Frisch angekommen beim Bundesparteitag der SPD in Berlin.
Hier die ersten Bilder vor der Eröffnung:

Link: Ankunft beim SPD-Bundesparteitag in Berlin


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.