Archiv: Thema "Wahlabend"

Der Landesparteitag der NRWSPD in Düsseldorf hat die 30 Beisitzer und Beisitzerinnen des Landesvorstands neu gewählt.

Die Wahlergebnisse:

Apel-Haefs, Ulrike: 196; gewählt
Baranowski, Frank: 400; gewählt
Bell, Dietmar: 171; gewählt
Bornträger, Martin: 210; gewählt
Daldrup, Bernhard: 352; gewählt
Dolle, Christoph: 236; gewählt
Drabig, Franz-Josef: 168; gewählt
Drewke, Renate: 319; gewählt
Frechen, Gabriele: 164; gewählt
Haug, Jutta: 274; gewählt
Heidinger, Michael: 178; gewählt
Herter, Marc: 304; gewählt
Kaczmarek, Oliver: 320; gewählt
Konzelmann, Thorsten: 116; gewählt
Körfges, Hans-Willi: 283; gewählt
Koschorreck, Liesel: 185; gewählt
Köster, Dietmar: 225; gewählt
Pelster-Wend, Marlies: 88; nicht gewählt
Pfingsten, Jutta: 226; gewählt
Rahe, Ernst-Wilhelm: 161; gewählt
Rapkay, Bernhard: 346; gewählt
Rodenbrock-Wesselmann, Anne: 100; nicht gewählt
Rudolph, Karsten: 310, gewählt
Schultheis, Karl: 194; gewählt
Schulze, Svenja: 363; gewählt
Schumann, Michelle: 264; gewählt
Schmidt, Miriam: 157; gewählt
Schmitz, Uwe: 107; gewählt
Simshäuser, Monika: 324; gewählt
Tsalastras, Apostolos: 263; gewählt
Veldhues, Elisabeth: 271; gewählt
Walsken, Gisela: 259; gewählt


Wahlergebnisse Generalsekretär und Schatzmeister

Der Landesparteitag bestätigte Michael Groschek als Generalsekretär und Norbert Römer als Schatzmeister der NRWSPD.

Das Ergebnis:

Bei der Wahl zum Generalsekretär entfielen auf Michael Groschek 363 Ja-Stimmen (82,13 %), 66 Nein und 13 Enthaltungen.

Norbert Römerwurde mit 319 Ja-Stimmen (72,17 %), 96 Nein und 20 Enthaltungen wieder zum Schatzmeister gewählt.


Wahlergebnisse der stellvertretenden Vorsitzenden

Der Landesparteitag der NRWSPD hat Britta Altenkamp, Birgit Fischer, Jochen Ott und Ute Schäfer als stellvertredende Landesvorsitzende gewählt.

Wahl der vier StellvertreterInnen:
Bei der Wahl entfielen auf

Britta Altenkamp: 248 Stimmen
Birgit Fischer: 284 Stimmen
Jochen Ott: 262 Stimmen
Ute Schäfer: 328 Stimmen.

Rudolph Karsten erhielt 236 Stimmen und wurde damit nicht wiedergewählt.


Hannelore Kraft ist mit großer Mehrheit erneut zur Landesvorsitzenden der NRWSPD gewählt worden. 96,61 % der Delegierten stimmten heute auf dem Landesparteitag in Düsseldorf für sie.

Abgegebene Stimmen: 444
Ja: 427
Nein: 14
Enthaltung: 1


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Zwar hat der Ministerpräsident José Zapatero bei den spanischen Parlamentswahlen die absolute Mehrheit verfehlt, aber trotzdem erzielte er 169 von 350 Sitzen im Parlament. Die konservative Volkspartei (PP) von Mariano Rajoy, die zuletzt massive Stimmung gegen die Sozialistische Partei Zapateros gemacht hat, gewann 154 Sitze. Rajoy gestand seine Wahlniederlage bereit ein. Ministerpräsident Zapatero dagegen freute sich über seinen Wahlsieg und versicherte „…ich werde für alle Spanier regieren. Dabei werde ich aber zuerst an die denken, die nicht alles haben.“

Eine Auflistung der Videos aller Parteien, die sich zur Wahl für das spanische Parlament gestellt haben, befindet sich hier.


Die BayernSPD geht als Sieger aus den Kommunalwahlen in Bayern hervor und schafft sich damit eine hervorragende Vorlage für die Landtagswahlen in Bayern.

„Schlappe“ (rtr, AP), „schwere Niederlage“ (dpa), „Debakel“ (ddp) für die CSU und ihre Führung. Anstelle der erwarteten Stimmengewinne, hat es dramatische Verluste in den bayerischen Metropolen für die CSU gegeben. In keiner einzigen der fünf größten Städte konnte die CSU auf Anhieb des Sessel des Oberbürgermeister erobern.

Münchens Oberbürgermeister Ude wurde laut vorläufigem Endergebnis mit hervorragenden 66,7 % wieder gewählt. Nach der Auszählung der Stimmen zum Münchner Stadtrat behauptete sich die SPD mit 41,5 %, während die CSU einen Verlust von knapp 8 % einfuhr. Auch in Nürnberg kam der SPD-Oberbürgermeister Maly auf 64,3 %. Die Verluste der CSU im Nürnberger Stadtrat erreichen sogar mehr als 10 %. Die CSU-Bürgermeister von Passau, Würzburg und Regensburg verfehlen die absolute Mehrheit und müssen sich nun auf einem harten Kampf in den Stichwahlen mit ihren SPD-Herausforderern stellen.
„Das schlechte CSU-Ergebnis in Nürnberg“, kommentierte Franz Maget, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender, „ist ein Erdrutsch für die CSU und auch eine klare persönliche Schlappe für Ministerpräsident Beckstein in seiner Heimatstadt.“


Bürgermeisterwahl Greven

Am Sonntag ist Peter Vennemeier (SPD) zum neuen Bürgermeister der Stadt Greven gewählt worden. Vennemeier setzte sich in der Stichwahl mit 59,2 % gegen den CDU-Kandidaten Jörg Hußmann (40,8 %) durch.
Herzlichen Glückwunsch an Peter und die Grevener SPD!

CDU-Kandidat Hußmann hat nicht nur die Wahl verloren, sondern jetzt auch ein Problem: er ist nämlich eigentlich Bürgermeister in Selm. Die Selmer BürgerInnen verübeln ihrem Stadtoberhaupt die Kandidatur in Greven und fordern jetzt sogar die Abwahl des CDU-Bürgermeisters.
Wer weiß, vielleicht hat sich Herr Haußmann richtig verzockt und ist bald weder in Greven, noch in Selm Bürgermeister.

Und noch ein Aspekt ist an dieser Wahl interessant:
„Wäre die Stichwahl schon abgeschafft, so wie es die schwarz-gelbe Koalition im Düsseldorfer Landtag derzeit plant, hätten die Grevener Hußmann als Bürgermeister und dies mit nur 4.452 Stimmen oder 16,2 % Zustimmung bei den Wahlberechtigten.


Natürlich freuen wir uns mit Kurt Beck über die absolute Mehrheit, hoffen mit Jens Bullerjahn auf die Zukunft und leiden mit Ute Vogt. Die Rechten sind nicht in die Parlamente eingezogen und die Westausdehnung der WASG/PDS/Linkspartei ist auch gescheitert. So weit, so gut.
Aber…
Wenn ich mir die Wahlbeteiligung in allen drei Ländern ansehe und mal das Wahlergebnis gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten umrechne, dann ergibt sich für die Legitimierung aller Regierungen ein deprimierendes Bild.

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Gleich schließen die Wahllokale und wir hier in Düsseldorf warten gespannt auf die ersten Zahlen. Wir werden euch hier im Blog den Wahlabend über begleiten und euch hier mit den neuesten Zahlen, Fakten und Statements versorgen. Wir vom Onlineteam würden uns über eure Kommentare freuen. Ich wünsche euch und uns einen spannenden und für die SPD hoffentlich erfolgreichen Abend.


Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Es geht darum, unser Land unter den besonderen Bedingungen der Überwindung der deutschen Teilung auf die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts auszurichten. Mit der Agenda 2010 haben wir dazu entscheidende Weichen gestellt.

Wir haben notwendige Schritte unternommen, die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfähig zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. Dies sind unabdingbare Voraussetzungen für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Erste Erfolge auf diesem Weg sind unübersehbar.


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.