Ihr habt das TV-Duell verpasst, weil ihr in den Mai reingetanzt habt? Kein Problem: Der WDR hat das Video bereits online gestellt. Hier geht’s lang.




Ihr habt das TV-Duell gesehen und wisst, wer gewonnen hat? Gut! Dann könnt ihr ja auch hier abstimmen:

Alle weiteren Infos hier:




Hier erste Reaktionen, die uns an tv-duell@nrwspd.de von den TV-Partys in ganz NRW erreichen:


Liebe Freunde,

es ist für überzeugte Genossen nicht leicht objektiv zu sein, ich will es versuchen. Erst und meiner Meinung nach sehr wichtig, wie sind die beiden Politiker „rübergekommen“ bei den Zuschauern durch Auftreten, Gestik, Haltung usw. Eindeutig hat Hannelore Kraft hier gepunktet!

Kopfschütteln, Grinsen, Brummen, Dazwischenreden, überhaupt die Kopfhaltung und die Art des Beharrens, Wiederholens: Eine Arroganz des Auftretens und Redens: Rötgen, ein Unsympath. Mit der Schlussbemerkung, was er denn an Hannelore schätze, hat er sich auch menschlich daneben benommen.

Hannelore Kraft wirkt durch ihre Persönlichkeit, Freundlichkeit, Selbstsicherheit ohne jede Überheblichkeit und absolute Sicherheit in der Sache. Phantastisch die Zahlensicherheit in der Diskussion.

Klar war, dass ein Thema für Rötgen im Vordergrund stehen würde: Verschuldung. Hannelore Kraft hat sich gut geschlagen, bei diesem heiklen Thema, dass enorm durch die Presse im Blickpunkt steht. Der Hinweis der Moderatorin auf die „Schuldenkaiserin“ war ausbaufähig. Röttgen wollte schnell davon weg. (Der Handelsblatt Chefökonom Heilmann hatte bereit darauf hingewiesen, dass „Allein in der bisherigen Amtszeit Merkel so viele neue Schulden gemacht hat wie alle Bundeskanzler in mehr als 4 Jahrzehnten BRD zusammen“ (500 Milliarden neue)

Gepunktet hat Hannelore immer wieder, wenn es um Kinder, Kita, Bildung, Schule ging. Aber auch die Stellenzuwächse bei Polizei, Lehrer, Arbeitsplätze für unsere Jugend. Das genannte Ziel weniger Schulabbrecher kamen exzellent beim Zuhörer an.

Ein Schwachpunkt schien mir das Thema regenerative Energien in NRW zu sein.

Soviel in Kürze. Ich bin auf die Zeitungen gespannt. Für mich war es ein doppelter Sieg für Hannelore Kraft: Die Person und die Sache gleichrangig.

Grüße aus Stolberg

Paul


Röttgen gab eine ziemlich erbärmliche Show: Schulden als Matra kam nicht gut. Einsparung von 20.000 Stellen ohne Antwort. Körpersprache sehr schlecht. Siegerin: Hannelore Kraft!!


Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat über Menschen gesprochen – der andere über Ordnungspolitik.

Bodo


Eure Infos waren top. Dank, habe gern mitgemacht. So eine authentische, sachliche, konsequente aber auch den Gegner respektierende Spitzenpolitikerin hat die SPD – leider – kein zweites Mal. Hannelore verbindet soziale Gerechtigkeit, Bildung, Energie- und Wirtschaftspolitik in einer derart überzeugenden Art und Weise miteinander, wie es im Bund Schröder & Cie. – leider – vermissen ließen. Sie ist in der Lage, diesem bis heute noch anhaltenden gigantischen Vertrauensverlust neue positive Perspektiven entgegenzusetzen. Das macht Hoffnung.

Liebe Hannelore, du hast einfach nur gut getan in diesem Duell. Bin mir sicher, das sehen viele Menschen so.

Beste Grüße

Hartmut


Der Fernsehtermin zum TV-Duell in der Gaststätte Beneken war ein Abend für die ganze Familie. Rund 30 Mitbürger nutzten die Gelegenheit, sich das TV-Duell gemeinsam mit dem Landtagskandidaten der SPD, Prof. Dr. Rainer Bovermann zu sehen. In der sich anschließenden Diskussion waren sich alle einig: Das Duell geht eindeutig an Hannelore Kraft. Bessere Argumente, stärkerer Auftritt und engagierter für NRW.

Auch weiterhin viel Erfolg.

Manfred


Das war ein Parforce-Ritt durch die Politik und ein Unsymp erhielt Prügel, zumindest aber eine kostenlose Nachhilfestunde – auch in Sachen Anstand, wie man bei seiner Antwort auf die Frage, was er an Hannelore sympathisch finde, sehen konnte. Den muss spätestens jetzt jeder kennen.

Hier ging es aber nicht nur um Sympathiewerte, sondern um Inhalte. Es war deutlich, dass unsere Politik die menschlichere ist und Hannelore auch inhaltlich viel mehr vorgeben konntest, geradezu gesprüht hat vor Ideen, wie’s vorwärts gehen kann.

Ihr Widerpart zog sich ganz erbärmlich immer wieder auf einige wenige Aspekte zurück, bei denen er sich sicher wähnte. Dabei erschien er aber kalt und unnahbar, den Sorgen der Menschen in NRW entrückt, und hat sicherlich seine letzten Sympathien verloren.

Ich habe Hannelore bei unserem letzten Treffen als meine Ex- und zukünftige Ministerpräsidentin begrüßt. Das Ex steht fest und das „zukünftige“ liegt nun bei einer 100%igen Wahrscheinlichkeit!

Ich freue mich aufs Wahlergebnis und unsere gemeinsame Feier in Mülheim.

Norbert


Ich finde, wer sich auf das Schuldenthema einlässt und die Schuldenbremse propagiert, hat bei diesem Thema von vorneherein verloren. Was eine eindimensionale Sparpolitik anrichtet, kann man überall in Europa beobachten: Arbeitslosigkeit, Minus-Wachstum, Rezession.

Die beste Sparpolitik ist in der derzeitigen Situation eine gute Wirtschafts- und Konjunkturpolitik.
Wer nur auf Sparen setzt, will Sozialabbau.

Im Übrigen, bitte die Einnahmeseite nicht vergessen. Was ist mit der Vermögenssteuer? Ja, ja, Steuererhöhungspartei, schreit die CDU. Aber dann sollte man einfach einmal das Wachstum der privaten Nettovermögen (und bei welcher Einkommensschicht) und das Wachstum der Staatsschulden gegenüberstellen.

Herzliche Grüße, Wolfgang


Hannelore Kraft ist Spitze. Für NRW gibt’s nicht Besseres. Für mich kommt nur SPD infrage.

Karin


Ich habe das TV Duell verfolgt, obwohl Herr Röttgen mehr Sprechzeit hatte, war Hannelore erfolgreich.
Grüße,

Klaus


Hannelore hat gewonnen ;)

Lukas


Ich denke, dass Du Dich gut geschlagen hast. Du warst sehr überzeugend und ich glaube, dass Du die Menschen davon überzeugen konntest, dass Du mit ganzem Herzen dabei bist. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg.

Edith


Hannelore hat das Duell nach meiner Einschätzung klar gewonnen: Durch klarere Aussagen, durch überzeugendere und bessere Argumente, durch größere Erfahrung in der Landespolitik und sie hat die gegnerischen Argumente gut gekontert und widerlegt. Herr Röttgen hat zwar viel geredet, aber wenig überzeugt.

Mit besten Grüßen und Wünschen

Walter


„Es ist schon heftig, was dieser erbsenzählende Jurist da heute von sich gegeben hat. Es war das typische Verhalten dieser Leute: Er hält ein engagiertes Plädoyer wie vor Gericht. Es scheint so, als wenn er von dem, was er sagt auch überzeugt ist, aber es kommt über wie eine Auftragsarbeit. Das berührt mit Sicherheit nicht die Menschen. Hannelore dagegen kommt ganz anders über. Sie hat entsprechend sachlich argumentiert und trotz der mehrfachen Unterbrechungen nicht die Nerven verloren und mit ihrem Schlusswort die entscheidenden Punkte gemacht, die sie im Amt bestätigen wird.“

Hanns Jürgen aus dem Land der lippischen Rose


Hallo, hier ist ein Bild von gemeinsamen TV-Duell gucken im Ortsverein Kamen-Mitte im Keller des Ortsvereinsvorsitzenden.

Oliver


Ich bin stolz, dass wir so eine gute Kandidatin haben, die nicht nur in unseren Reihen den guten Ruf genießt, authentisch zu sein. Ihr Erscheinungsbild und auch ihre Sachlichkeit ist am Fernseher super rüber gekommen.

Bei so viel Arroganz, Unwissenheit und schlechter Rhetorik, so ruhig und gelassen zu bleiben, ist schon fast nicht zu toppen. Ich bin guten Mutes, dass wir den restlichen Wahlkampf über, diese positive Ausstrahlung auf der Straße an die Bürger weitergeben werden und sich unsere gemeinsamen Bemühunge auch bestimmt im Ergebnis sehen lassen können !!! Davon bin ich überzeugt !!!
Glück auf!

Sabina


Röttgen war aggressiv, eloquent – und unsäglich arrogant, dabei weit weg. Hannelore wie gewohnt engagiert, menschlich – und klar besser in Faktenbeherrschung und NRW-Kompetenz. Und sie hat den Grundansatz des vorsorgenden Sozialstaats überzeugend Rübergebracht. Klarer Punktsieg. Weiter so!

Mit solidarischen Grüßen

Hans


Klare Vorteile für Hannelore Kraft in allen Politikfeldern. Röttgen schwitzte aus allen Poren. Den abschließenden Wahlaufruf kann man nicht besser machen.
Herzliche Grüße.

Dietmar


Danke für Deine klare Position, Dich nicht abdrängen lassen. Danke für die Klarstellung: Der mensch steht bei Dir, bei uns im Mittelpunkt. Es war aufregend. Jetzt wird weiter sich eingesetzt, bei jedem Arztbesuch, bei jeder Therapie oder wo wir gerade sind.
Wir hoffen auf eine klare Entscheidung, auf eine starke SPD.
Viele Grüße, viel Kraft!!!!!

Wilhelm


Wir haben das TV-Duell bei Twitter, bei Facebook und hier im Blog kommentiert – aber nicht nur wir, sondern auch andere Leute. Ich habe eine Auswahl zusammengestellt:


Um 20:15 Uhr geht’s los, das TV-Duell Hannelore Kraft gegen Norbert Röttgen – wir haben bereits exklusiv die ersten Bilder:

TV-Duell - das Studio

TV-Duell - Außenbereich

Okay, okay, bei Twitter war ein Bild auch schon:

 

Mehr Infos via Twitter:



21:40 Uhr: Das Schlussstatement von Hannelore Kraft:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, am 13. Mai geht es, das haben wir heute gesehen, um eine Richtungsentscheidung. Ich stehe für ein wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Nordrhein-Westfalen. Auf diesem Weg haben wir in den letzten 20 Monaten einiges voran gebracht: Die Studiengebühren und die Kita-Gebühren für das letzte Jahr abgeschafft, den Kommunen finanziell geholfen und auch die Mitbestimmung wieder gestärkt. Auf diesem Weg müssen wir weiter machen. Und ein Thema liegt mir besonders am Herzen: Wir dürfen kein Kind mehr in Nordrhein-Westfalen zurücklassen. Deshalb investieren wir in Vorbeugung, in Kinder und in Bildung. Und diesen Weg würden wir gerne weiter gehen. Es liegen eine Menge Herausforderungen vor uns. Einiges haben wir geschafft, einiges ist noch zu tun. Es gilt, die Energiewende sicher zu schaffen, verlässlich und bezahlbar für die Bürgerinnen und Bürger und für die Unternehmen in unserem Land. Es geht um den Industriestandort.


Heute Abend ist das TV-Duell Hannelore Kraft gegen Norbert Röttgen um 20:15 Uhr im WDR-Fernsehen. Viele Genossinnen und Genossen schauen sich das vor Ort gemeinsam mit Nachbarn, Freunden und Familie an. Hier eine Übersicht:

Wenn ihr Bilder von euren TV-Duell-Partys macht, her damit: tv-duell@nrwspd.de – ich packe die Bilder dann ins Blog.

PS: Ich betwittere das TV-Duell übrigens hier:


Außerdem folgenswert:



Gemeinsam gegen Praxisgebühren

Gestern haben Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann die gemeinsame Kampagne von NRWSPD und Grünen NRW gegen die Praxisgebühr vorgestellt. Sehr viele haben diese Initiative begrüßt, da die Fakten ja offenkundig sind: Die Praxisgebühr hält Menschen vom Arztbesuch ab, ist ein Bürokratiemonster und verlagert Kosten auf die Patientinnen und Patienten und auf die Ärztinnen und Ärzte. Gerade große Arztpraxen mit vielen Patientinnen und Patienten müssen sich regelrechte Sicherheitsmaßnahmen überlegen, wie sie die „Tageseinnahmen“ an Praxisgebühr sicher verstauen. Und dann muss sie umständlich mit der Krankenkasse abgerechnet werden.

Es gab aber auch viel Kritik an der Kampagne gegen die Praxisgebühr, mit dem Argument, dass es SPD und Grüne gewesen seien, die sie 2003 eingeführt hätten. Das ist nicht ganz falsch. Es ist aber auch nicht ganz richtig. Fakt ist: 2003 hat die damalige rot-grüne Bundesregierung Schröder in der Tat eine umfassende Gesundheitsreform auf den Weg gebracht, die u.a. auch die Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal/Arztbesuch beinhaltete. Fakt ist aber auch, dass diese umfassende Gesundheitsreform von Bundestag UND Bundesrat beschlossen wurde. Im Bundesrat hatte Rot-Grün 2003 keine Mehrheit mehr (die ging bei der Hessenwahl 1999 verloren). Das bedeutete, dass die CDU über den Bundesrat bzw. über den Vermittlungsausschuss ihre Inhalte in die Gesundheitsreform einbringen konnte. Die 10-Euro-Praxisgebühr war ein klassischer Kompromiss. Die SPD wollte das Hausarzt-Modell, die CDU wollte 20 Euro Praxisgebühr pro Arztbesuch, das Ergebnis waren 10 Euro pro Arztbesuch und Quartal. Für die SPD vielleicht unbefriedigend, aber eben ein Kompromiss. So war es.

Es ist deshalb nichts Schlimmes oder Populistisches, wenn SPD und Grüne im Wahlkampf eine Kampagne gegen die Praxisgebühr machen. Gerade im Wahlkampf ist es wichtig, konzentriert zu zeigen, wofür eine Partei steht. Und wir als SPD wollen diese Praxisgebühr abschaffen. Wir wollen die Bürgerversicherung. Darum geht es jetzt. Dafür wollen wir gemeinsam kämpfen. Ein starkes Signal aus NRW gegen die Praxisgebühr wird im Bund nicht ungehört verhallen.


Mittlerweile hat es sich ja schon ganz gut rumgesprochen, dass die Currywurst unsere Abstimmung zu unserer großen Plakataktion gewonnen hat. Erik Flügge und Jonathan Gauß waren hier vor Ort und waren/sind einfach nur hochzufrieden. Hier also das Plakat in der endgültigen Version:

"Currywurst ist SPD."-Plakat



Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.